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Kommoden: Stauraum schaffen auf stilechte Art und Weise

Kommoden helfen dir dabei, Ordnung in deine vier Wände zu bringen. In ihnen verstaust du die verschiedensten Sachen bequem hinter Türen oder Schubladen. Zugleich dienen die Möbel als geschmackvolle Einrichtungselemente.


Ein paar Rollen Klebeband, Ladekabel für Smartphone und Laptop, zahlreiche Bedienungsanleitungen, diverse Schreibutensilien – die Liste an Dingen, die sich in Haushalten für gewöhnlich ansammeln, lässt sich nahezu beliebig fortsetzen. Damit du all das ordentlich an Ort und Stelle aufbewahren kannst, gibt es praktische Stauraummöbel, allen voran Kommoden. Sie finden sich in fast jeder Wohnung, häufig sogar in mehrfacher Ausführung sowie in mehreren Zimmern. Denn der Vorteil dieses Möbelstücks liegt auf der Hand: In Schubladen oder hinter Schranktüren ist diverser Kleinkram nicht sichtbar, wodurch der Raum gleich aufgeräumter wirkt.

Welche verschiedenen Arten von Kommoden stehen zur Auswahl? weiße Kommode mit Verschnörkelungen im Landhausstil

Kommoden sind in unterschiedlicher Bauweise erhältlich: Du bekommst Modelle mit Schubladen und Türen ebenso wie Varianten, die beide Elemente miteinander kombinieren. Manche verfügen noch zusätzlich über offene Regalfächer.

Besonders platzsparend sind über Eck gestaltete Kommoden. Sie nutzen eine Raumecke vortrefflich aus und bringen eine recht geringe Breite, dafür aber eine beachtliche Tiefe mit. Das macht sie ideal für kleine Räume.

Eine spezielle Art von Kommoden sind Schuhkommoden. Sie bieten Platz für Turnschuhe, Pumps und Co. und stehen meist im Flur oder im Schlafzimmer. Du entdeckst Schuhkommoden mit klassischen Einlegeböden und Modelle mit Kippsystem. Bei Letzterem stellst du deine Schuhe senkrecht in die dafür vorgesehene Vorrichtung. Dank dieser raffinierten Konstruktion erfordern die Kommoden eine vergleichsweise geringe Tiefe und eignen sich somit wunderbar für schlauchartige Flure.

Allerdings lassen sich in einer Schuhkommode mit Kippsystem nicht alle Schuhe unterbringen. Für Stiefel beispielsweise ist diese Variante nicht geeignet. Hier sind herausnehmbare beziehungsweise verstellbare Einlegeböden in der Kommode die treffendere Wahl.

Welche Kommode ist die richtige für meinen Einrichtungsstil?

Ob mit Türen oder Schubladen, für die Ecke oder die Unterbringung deiner Schuhe: Kommoden sind in vielen unterschiedlichen Designs gehalten. Je nach persönlichem Geschmack und Wohnstil wählst du ein passendes Modell aus:

  • Zu einem klassischen, gemütlichen Einrichtungsstil passt eine Kommode aus hellem massivem Kiefernholz mit individuellen Maserungen.
  • Sehr modern und minimalistisch wirkt eine weiße Hochglanzkommode, die ohne Griffe auskommt.
  • Landhaus-Flair und natürliches Feeling versprühen weiß lackierte Holzkommoden mit dekorativen Fräsungen.
  • Für einen angesagten Vintage-Look empfehlen sich Kommoden in Old-Wood-Nachbildung, deren Schubkästen auf Metallauszügen verlaufen.

Egal, für welches Material du dich entscheidest – der Pflegeaufwand hält sich in Grenzen. Mindestens einmal wöchentlich solltest du deine Kommode mit einem Staubwedel abstauben und gegebenenfalls mit einem Baumwolltuch leicht feucht abwischen. Alle paar Wochen ist es angebracht, sämtliche Schubladen und Schrankfächer auszuräumen und ebenfalls feucht durchzuwischen.

Holzkommode mit drei großen und zwei kleinen SchubladenVom Schlafzimmer bis zum Flur: Wo ist ein guter Platz für meine Kommode?

Im Wohnzimmer ergänzt die Kommode oft das Lowboard, welches als klassisches TV-Möbel zum Einsatz kommt und Hightechgeräte, PC-Games, Blu-Rays, DVDs und Co. beherbergt. In der Schubladen- oder Türkommode bewahrst du entweder deine erweiterte Spiele- und Filmesammlung auf oder du verwendest den Stauraum anderweitig. Für die Kommode kommt je nach Wohnzimmereinrichtung vielleicht ein Platz neben dem Lowboard oder an einer freien Wandseite neben der Tür infrage. Die Wandfläche über der Kommode kannst du für ein Wandboard oder Wandregal nutzen oder du hängst dort ein schönes LED-Bild oder einen Galerierahmen mit Fotos deiner Familie und Freunde auf.

Fürs Schlafzimmer sind Schuhkommoden ebenso praktisch wie klassische Kommoden. Beide erweitern den Stauraum für deine Garderobe. Während Erstere prädestiniert für Sneaker, Pumps, Stiefel und mehr sind, dienen Letztere zur Aufbewahrung von Shirts und Tops ebenso wie für Unterwäsche und Socken.

Nennst du ein Arbeitszimmer dein Eigen, setze auf praktische Kombikommoden. Hinter Schranktüren sortierst du wichtige Aktenordner ein, in Schubladen kommen kleine Büroutensilien wie Tacker, Locher, Stifte oder Notizbücher. Auf der Kommode stellst du bei Bedarf dein Telefon oder den WLAN-Router ab. Die Kommode selbst findet zum Beispiel neben dem Schreibtisch Platz. Hat dein Arbeitstisch keine oder nur wenige Schubladen, dein Arbeitszimmer ist aber zu klein für eine breite Kommode mit viel Stauraum? Dann greife einfach zurück auf eine kleine Eckkommode, die du unter deinem Schreibtisch aufstellst.

Ein weiterer Klassiker ist die Kommode im Flur, entweder als klassisches Modell mit Schubladen oder Türen oder als Schuhkommode. Damit ergänzt du deine vorhandene Garderobe und platzierst das Stauraummöbel etwa unter deiner Hutablage oder deiner Garderobenleiste. In weitläufigen Dielen füllt eine Kommode eine freie Wandseite gut aus und lässt sich mit einem schicken Wandspiegel oder einer Wandkonsole kombinieren.

Tipps & Tricks: Wie halte ich Ordnung in meiner Kommode?

Insbesondere hinter geschlossenen Türen und Schubladen entsteht schnell mal ein Chaos. Das führt dann dazu, dass du häufig nach Dingen suchst, was zeitaufwendig ist und manchmal auch einiges an Nerven kostet. Um dem von vornherein entgegenzuwirken, hilft es, die Kommode von Anfang an nicht zu voll zu räumen beziehungsweise regelmäßig auszumisten.

Einräumen solltest du deine Kommode anschließend wieder mit System. Sortiere dazu den Inhalt nach Kategorien und lege zum Beispiel Scheren zu Scheren und Bedienungsanleitungen zu Bedienungsanleitungen. Kleinteile wie Büroklammern oder Batterien bewahrst du zusätzlich in Boxen auf. Außerdem ist es ratsam, für die großen Schubladen Ordnungsboxen anzuschaffen, um einzelne Bereiche zu gestalten. Auf diese Weise geraten deine Sachen nicht so schnell durcheinander.

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