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Bootcut-Hosen: die Allround-Talente in der Modewelt

Manche Hosen sollten in keiner Garderobe stilbewusster Frauen fehlen. Dazu gehört zum Beispiel die Bootcut-Hose. Sie gilt als ultimativer Figurschmeichler und ist unheimlich vielseitig tragbar, privat wie beruflich.


Der amerikanischen Armee ist es zu verdanken, dass heutzutage Frauen (und Männer) weltweit die Bootcut-Hose zu ihren Favoriten im Kleiderschrank zählen. Denn die US-Armee suchte damals Hosen für ihre Soldaten, die diese ohne Probleme über die Stiefel ziehen konnten. Zu diesem Zweck wurde die Hose mit dem ausgestellten Saum entworfen. Farmer und Cowboys griffen den Schnitt auf und nutzten die Hosen als Teil ihrer Arbeitskleidung. Popularität erlangte die Bootcut-Hose schließlich ab den 50er-Jahren, wo sie in Übersee bekannt wurde und sich zur Alltagskleidung etablierte. Heute sind vor allem Damen von der Bootcut-Hose begeistert und kombinieren sie längst nicht mehr nur zu Stiefeln.

Blaue BootcuthoseKurze Begriffsklärung: Was ist der Unterschied zwischen Bootcut- und Schlaghosen?

Was Bootcut-Hosen ausmacht, wird deutlich, wenn du den Begriff aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt. Denn „Bootcut“ bedeutet nichts anderes als „Stiefelschnitt“. Die Hose lässt sich also wunderbar über Stiefeln tragen. Grund dafür ist die charakteristische Passform: Während die Hose an den Oberschenkeln in der Regel recht eng anliegt, ist sie ab den Unterschenkeln leicht ausgestellt. Bei weit ausgestellten Hosen handelt es sich um Schlaghosen, die du vielleicht noch aus den 70er-Jahren kennst, als sie dank der Hippie-Bewegung ihre Hochzeit hatten.

Eine Hose, viele Designs: In welchen Variationen gibt es Bootcut-Hosen?

Nicht nur die Ausprägung des Schlags variiert von Hose zu Hose, auch in anderen Aspekten unterscheiden sich die Bootcut-Hosen voneinander. So findest du unter anderem Varianten mit einer niedrigen und hohen Leibhöhe und hast die Wahl zwischen mehreren Materialien. Weit vorne mit dabei sind Bootcut-Hosen aus Baumwolle, Cord, Jersey oder einem Baumwollmix.

Um zahlreiche Kombinationen zu ermöglichen, sind die meisten Hosen in uni und in klassischen Farben wie Schwarz, Blau, Braun und Grau gehalten. Doch auch für Frauen, die es ein bisschen bunter mögen, ist etwas Passendes dabei. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Hose in tiefem Rot oder in einem mehrfarbigen Design? Apropos: Du bekommst im Sortiment außerdem Schlaghosen mit grafischem Druck, dezentem Karomuster oder – für den ultimativen Hippie-Style – coolem Ethnodesign. Manche Bootcut-Hosen zeichnen sich zudem durch spezielle Details aus: Das sind beispielsweise ein stylisher Dekogürtel, ein kleiner Schlitz im Schlag oder Destroyed-Elemente wie Risse oder Löcher.

Viele oder wenige Rundungen: Wem stehen Bootcut-Hosen?

BootcuthoseBootcut-Hosen sind wahre Figurwunder und schmeicheln jeder Frau – egal ob zierlich oder kurvig, klein oder groß. Es gilt lediglich, das richtige Modell auszuwählen. Ganz besonders vorteilhaft ist die Bootcut-Hose bei kräftigen Unter- und/oder Oberschenkeln. Erstere werden einfach umspielt, Letztere werden durch das ausgestellte Hosenbein raffiniert ausbalanciert, sodass deine Silhouette insgesamt schlanker wirkt. Dieser Effekt erweist sich bei breiten Hüften ebenfalls als unheimlich effektiv.

Da Bootcut-Hosen den Körper optisch ein wenig verkürzen, sollten kleine Damen ein Modell wählen, das nur leicht ausgestellt ist und einen hohen Bund aufweist. Das verlagert die Körpermitte und streckt die Figur. Wer ein kleines Bäuchlein hat, greift zu einer Hose, die kurz unterhalb des Bauchnabels abschließt, und setzt auf einen hohen Stretchanteil und dunkle Farben. Ist dein Po sehr rund, solltest du darauf achten, dass die Gesäßtaschen schlicht gehalten sind und möglichst dicht beieinanderliegen. Bei einem flachen Po gehst du genau andersherum vor: Hier empfehlen sich Bootcut-Hosen mit verzierten Gesäßtaschen, etwa in Form von Stickereien, Reißverschlüssen oder Knöpfen. Generell sind darüber hinaus helle Farben oder Waschungen angebracht sowie eine recht niedrige Leibhöhe.

Flach oder hoch: Welche Schuhe passen zur Bootcut-Hose?

Der Name der Hose deutet bereits daraufhin, welche Schuhe super dazu aussehen: Stiefel und Boots. Auch gut eignen sich Pumps und Sandaletten – Hauptsache, die Schuhe sind mit einem Absatz versehen. Denn bei flachen Schuhen wie Sneakern, Ballerinas oder Espadrilles besteht zum einen die Gefahr, dass die Hose auf dem Boden aufliegt, zum anderen stauchen flache Schuhe die Silhouette recht stark. Das macht den tollen Schlankmacher-Effekt der Bootcut-Hose zunichte.

Schwarze Bootcut-HoseLegere Freizeitgarderobe oder seriöser Businessdress: Wie kombiniere ich Bootcut-Hosen?

Wozu du Bootcut-Hosen stylst, bleibt ganz dir und deinem persönlichen Geschmack überlassen. Denn die Möglichkeiten sind riesig: Wenn du zum Beispiel einen lockeren City-Look kreieren möchtest, bietet sich eine ausgestellte Cordhose zu einem Print-Shirt an, das du lässig in den Hosenbund steckst. Darüber trägst du eine gediegene Blouson-Jacke; Sneaker mit Plateauabsatz runden dein Outfit ab. Willst du die 70er-Jahre wieder aufleben lassen? Dann halte dich an blaue Hosen mit weitem Schlag und kombiniere dazu eine bunt bestickte Tunika und Sandalen mit Keilabsatz aus Kork. An kühlen oder windigen Tagen wirfst du dir ein Cape mit Fransen oder buntem Ethnomuster über.

Im Büro machst du alles richtig mit einer Bootcut-Hose, die aus fließendem Jerseystoff gefertigt ist. Für eine seriöse und zugleich stilvolle Note sorgt ein Farbton in Bordeaux. Dazu passen eine ärmellose, weiße Bluse, ein schwarzer Blazer, vorne spitz zulaufende Pumps und eine Messenger-Bag für deinen Laptop. Wer die Nacht zum Tag machen möchte, setzt auf ein stylishes Outfit aus einer Hose im Leder-Look und einem engen Bandeau-Top. High Heels in Metallic-Optik und eine dazu passende Clutch versprühen die nötige Portion Glamour.

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