Urban Jungle: Im Dschungel zu Hause

© Sarah | wohnglueck.hamburg

Der Begriff „Urban Jungle“ ist dir sicherlich auch schon einmal zu Ohren gekommen, oder? Ein Hype, der die letzten Jahre immer größer geworden ist und sich aus den meisten Wohnungen nicht mehr wegdenken lässt. Aber was genau verbirgt sich eigentlich dahinter?

Gerade für Großstädter wie mich, rückt es immer mehr in den Fokus sich Zuhause einen Rückzugsort zu schaffen, an dem man nach einem stressigen Arbeitstag runterkommen kann. Immer wenn ich darüber nachdenke wo ich am meisten zur Ruhe komme, fällt mir unter anderem meine Laufrunde bei meinen Eltern auf dem Dorf ein. Dort kann ich völlig abschalten und meine Akkus wieder auftanken. Da diese besagte Laufrunde allerdings ca. 250 Kilometer von meiner Wohnung in Hamburg entfernt liegt, muss es ja einen Weg für uns Großstädter geben, genau dieses Gefühl in die eigenen vier Wände transportiert zu bekommen. Und genau das macht der Trend „Urban Jungle“. Durch viele verschiedene Pflanzen lässt sich eine Wohlfühl Oase, wie in der freien Natur, für das eigene Zuhause schaffen. Ganz egal, ob man in einer Großstadt wie Hamburg wohnt oder aber auf dem Dorf.

Ich hatte als Kind das Glück, dass ich nicht wie Heutzutage auf ein anderes Wohnhaus schaue, sondern den Blick auf ein Feld werfen konnte. Okay, wobei das natürlich im Auge des Betrachters liegt und ich es damals kaum abwarten konnte mit 17 Jahren endlich in die Großstadt ziehen zu dürfen und das Feld gegen die Wohnhäuser tauschen durfte. Aber zurück zu meiner Kindheit! Obwohl damals eh schon viel Grün um uns war, haben meine Eltern auch in der Wohnung viel Wert auf Grünpflanzen gelegt. Jetzt könnte man denken, dass mir der grüne Daumen direkt in die Wiege gelegt wurden. Ähm, nun ja leider nicht ganz! Eine meiner ersten Pflanzen war eine Orchidee. Eine Blume, die bekannt dafür ist nicht die Leichteste bei der Pflege zu sein. Erstaunlicherweise haben die Orchidee und ich ganz gut miteinander harmoniert. Über die Jahre hinweg hat sich allerdings nicht nur meine Wohnung verändert, sondern auch meine Vorliebe für Pflanzen und die Orchidee musste sich verabschieden. Mittlerweile liebe ich es viele verschiedene Pflanzen bei mir bei mir in der Wohnung zu haben. Das liegt vor allem daran, dass ich kein Fan von zu viel Deko Accessoires bin und Pflanzen, meiner Meinung nach, jedem Raum eine gewisse Wärme geben. Das ist bei meiner Wohnung super, da sie sehr clean eingerichtet ist und dadurch teilweise kühl wirken kann.

Bisher habe ich meine Pflanzen immer aufgrund des Looks gekauft. Eine Monstera und Pilea sind nur ein paar der Pflanzen, die bei mir seit einiger Zeit (über-)leben. Zuletzt habe ich jedoch häufiger aufgeschnappt, dass es Pflanzen gibt, die unter anderem die Luft reinigen oder sogar Stress abbauen können. Ob man dafür einen grünen Daumen braucht?

Nach ein wenig Recherche konnte ich herausfinden, dass die Friedenslilie, die Grünlilie und die Efeutute besonders effektiv sein sollen, was die Thematik Luftreinigung angeht. Alles Pflanzen, die ich bisher noch nicht Zuhause habe und die mich auch vom Aussehen leider nicht ansprechen. Deswegen stellt sich mir die Frage: bleibe ich bei den Hipsterpflanzen wie Monstera und Pilea oder sollte ich doch eher auf Pflanzen setzen, die noch einen positiven Nebeneffekt mich sich bringen? Ich bin ja grundsätzlich ein Fan davon beides miteinander zu kombinieren und könnte mir vorstellen, dass in Kürze auch bei mir eine neue Pflanze einzieht.

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Sarah von Wohnglück

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ich bin Sarah und blogge seit Dezember 2016 auf wohn.glück über Interior- und Lifestylethemen. Auf meinem Blog kombiniere ich die Liebe zu Hamburg mit meiner Leidenschaft für Inneneinrichtung.
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