Gut geschützt Sonne tanken!

© Angie | hellopippa.com

Endlich wieder warmes Wetter, endlich wieder rausgehen, endlich wieder Sonnenschein! Ich glaub die meisten von uns kennen’s – nach den langen Winternächten freuen wir uns alle auf ein bisschen Sonne auf der Haut. Sonne macht glücklich, Sonne schenkt uns Vitamin D und somit auch automatisch gute Laune. Trotzdem birgt das Sonnenbaden auch einige Gefahren und sollte immer mit Bedacht geschehen. Neben Hautalterung führt zu intensives Sonnenbaden auch zu Schädigungen der Haut und erhöht das Hautkrebsrisiko. Warum und was ihr dagegen tun könnt, verrate ich euch heute.

Die Sache mit der UV-Strahlung...

UV-Strahlung und Sonnenschutz sind zwei Wörter, die meistens in einem Satz verwendet werden. Warum? Einfach gesagt ist UV-Strahlung etwas, das als Teil der Sonnenstrahlung auf die Erde eintrifft. Wird ein Körper von der Sonne bestrahlt, kann er die Strahlung entweder reflektieren oder aufnehmen, also absorbieren. Auch die menschliche Haut ist so ein Körper und absorbiert einen Teil dieser Strahlung. Die Energie, die dabei freigesetzt wird, kann Schäden hervorrufen. Hier unterscheidet man noch zwischen UV-A und UV-B Strahlung. Strahlungsintensität wird für gewöhnlich bei Reflektion an glatten Oberflächen (wie zum Beispiel Wasser, Eis oder Schnee) verdoppelt, weshalb Sonnenbaden an Gewässern als noch gefährlicher gilt. Sonnenschutzprodukte können die Sonnenstrahlung von der Haut abhalten, indem sie die Strahlung entweder reflektieren oder mithilfe eines UV-Filters absorbieren.

Was tun gegen Schäden beim Sonnenbaden?

Wenn du dich also vor schädlicher UV-Strahlung schützen willst, ist Eincremen unerlässlich. Es gibt unzählige Sonnenschutzprodukte auf dem Markt, mit unterschiedlichen Wirkstoffen. Eines haben aber alle gemeinsam – sie unterstützen die Eigenschutzmechanismen der Haut. Unterschiedliche Hauttypen besitzen für gewöhnlich unterschiedliche Eigenschutzzeiten. So besitzt zum Beispiel Hauttyp 1, mit sehr hellem Haar, vielen Sommersprossen und quasi keiner Bräunung, sondern immer nur Röte der Haut eine Eigenschutzzeit von 5 bis 10 Minuten. Hauttyp 4, mit meist dunklem Haar und dunklem Teint und selten bis gar keiner Neigung zu Sonnenbrand hingegen eine Eigenschutzzeit von etwa 45 Minuten. Damit man den für sich selbst nötigen Lichtschutzfaktor einer Sonnencreme herausfindet, dividiert man die Zeit, die man in der Sonne verbringen möchte (in Minuten) durch die Eigenschutzzeit der Haut. So bekommt man den ungefähr benötigten Lichtschutzfaktor. Kinder benötigen übrigens immer einen höheren Lichtschutzfaktor, weil der Eigenschutz der Haut noch nicht so gut ausgebildet ist.

Sonnen? Ja, aber richtig!

  • Lieber einmal zu oft eincremen, als zu wenig!
  • Die Mittagssonne meiden (zwischen 11 und 15 Uhr ist die Sonne am Kräftigsten) – hält man sich in dieser Zeit von der Sonne fern, gelangen über die Hälfte der Strahlen erst gar nicht an den Körper.
  • Nach dem Baden immer erneut eincremen!
  • Auch am Kopf (und auf den Ohren!) auf den Sonnenschutz achten.
  • Im Winter genauso eincremen, wie im Sommer – wenn möglich eine Tagescreme mit UV Schutz verwenden und beim Skifahren zusätzlich Sonnenschutz verwenden (erinnert euch, am Eis ist die Strahlungsintensität verdoppelt!)
  • Auch im Schatten ist man über der Hälfte der UV-Strahlen ausgesetzt.
  • Selbst wenn man schon gebräunt ist, sollte man auf Sonnenschutz setzen. Gebräunte Haut schützt nicht vor Hautkrebs!
  • Kleidung schützt nur bedingt vor Sonnenstrahlung. Ein trockenes Shirt hat zwar einen Eigenschutz von etwa 10, bei nasser Kleidung ist der Schutz aber gleich o.

☼ Alles für einen perfekten Tag in der Sonne 

Angelika von hellopippa

Naturverbunden, das Herz am richt'gen Fleck, süchtig nach süßen Naschereien, Yoga, und ihrer Hündin Pippa" - so beschreibt sich die 23-jährige Bloggerin Angelika Resch, die seit drei Jahren auf hellopippa.com bloggt, selbst. Auf ihrem Blog dreht sich alles um Dinge, die ihr am Herzen liegen und sie beschäftigen!

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