Der Berg ruft: 5 typische Almhütten-Gerichte

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Grüne Wiesen, blauer Himmel, weiße Bergspitzen – nicht umsonst locken die Alpen jährlich tausende Menschen aus aller Welt an. Ebenfalls ein Highlight der Region sind die Köstlichkeiten, die in den süßen Holzhütten hoch oben in den Bergen serviert werden und zum Einkehren nach einer ausgedehnten Wanderung einladen. In diesem Artikel stellen wir fünf typische „Almhütten“-Gerichte vor, die du ganz leicht zu Hause nachkochen und genießen kannst – nicht nur nach einer Wanderung. An Guaden!

# Gries-Speckknödel

Gries-Speckknödel sind sehr einfach, günstig und schnell zuzubereiten – und sie stellen die perfekte Suppeneinlage dar. Wenn du ein paar mehr machst, kannst du sie außerdem super einfrieren und jederzeit auftauen.
Du brauchst dazu lediglich 60 g Speck, 250 ml Milch, 120 g Gries, ein Ei und etwas Salz.

Und so einfach geht’s: Speck in der Pfanne anbraten. Salz und Milch hinzu und aufkochen lassen. Danach rührst du den Gries ein. Wenn alles abgekühlt ist, gib das Ei dazu.

Die Masse zu ca. 4 cm großen Knödeln rollen und in Salzwasser 5 Minuten ziehen lassen. Du kannst die Knödel dann direkt in die fertige Suppe legen oder nach dem Abkühlen einfrieren. Zum Auftauen dann einfach in die heiße Suppe geben – fertig!

Hier geht’s zum Rezept für die Gries-Speckknödel.

 Karin von DO-ITeria

Schon als Kind habe ich es geliebt, aus verschieden Materialien Neues entstehen zu lassen – sei es beim Nähen, Stricken, Häkeln, Schleifen, Bohren, Kleben, Malen, Kochen … Die Devise hieß: DO IT! Auf meinem Blog möchte ich nun auch dich dazu inspirieren, dich ebenfalls auszuprobieren und nicht aufhalten zu lassen!

# Kartoffelpfanne mit Speck und Zwiebeln

Diese deftige Kartoffelpfanne koche ich sehr gerne am Wochenende, denn da muss es nicht immer schnell gehen. Du brauchst nicht viele Zutaten und die Zubereitung ist unkompliziert.

So geht’s: Kartoffeln in einen Topf geben und für 30 bis 40 Minuten kochen, dann pellen und in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und ebenfalls in Scheiben schneiden. 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und den Speck darin 2 bis 3 Minuten braten. Zwiebeln zugeben und weitere 3 Minuten mitbraten. Anschließend die Speck-Zwiebel-Mischung herausnehmen und auf einen Teller geben. 1 EL Butter in der Pfanne erhitzen und die Kartoffelscheiben bei mittlerer Hitze rundum 10 Minuten goldbraun braten. Mit Salz, Pfeffer, Rosmarin und Paprika würzen. Speck-Zwiebel-Mischung untermischen und weitere 5 Minuten mitbraten – fertig ist eine leckere Hauptspeise!

Wenn du meine Kartoffelpfanne nachkochen willst, gelangst du hier zum kompletten Beitrag.

Diana von Kochen mit Diana

Hey, ich bin Diana und blogge seit 2011. Ich will ich den Lesern da draußen zeigen, dass Kochen nicht schwer ist und dass man mit wenig Aufwand etwas Leckeres auf den Tisch zaubern kann. Dabei probiere ich gerne neue Rezepte aus – am liebsten mit frischen, saisonalen und regionalen Zutaten. Schau doch mal vorbei!

# Spinatknödel mit Speck und Bergkäse

Probier‘ doch mal dieses Rezept für leckerer Spinatknödel aus: Ca. 250 g altbackenes Brot (oder Semmelwürfel) klein schneiden, mit 125 ml lauwarmer Milch übergießen und salzen. Zwei Eier verrühren, hinzufügen und alles für 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. 120 g klein geschnittene Zwiebel in einer heißen Pfanne anbraten. 80 g Speck und zwei Knoblauchzehen klein schneiden und hinzufügen. Dann 300 g klein geschnittenen Spinat (auch mit TK-Spinat sehr lecker) ganz kurz mit durchschwenken lassen und dann alles in eine große Schüssel geben, mit 70 g Bergkäse und der Semmelwürfelmasse gut durchkneten, mit Salz und Pfeffer würzen und für ca. 15 min rasten lassen. Mit feuchten Händen gleichgroße Knödel formen und für ca. 30 Minuten bei 100° C im Dampfgarer garen.

Dann in einem kleinen Topf 100 g Butter schmelzen und nach Belieben etwas bräunen lassen. Die fertigen Spinatknödel mit Butter, frisch geriebenem Parmesan (bzw. Bergkäse) und Chiliflocken anrichten und genießen. Die Mengenangaben im Rezept reichen für ca. vier Portionen.

Hier geht‘s zum kompletten Spinatknödel-Rezept.

Marlene & Alex von waskochen.at

Waskochen.at spiegelt unsere persönlichen Kocherfahrungen wider und bietet eine Übersicht von einfachen und leckeren Gerichten. Dieser Food-Blog ist im Oktober 2018 aufgrund unserer großen Leidenschaft zum Kochen entstanden und sollte anfangs nur eine kleine eigene Sammlung unserer Lieblingsrezepte darstellen. Wegen großen Zuspruchs haben wir den Blog schließlich ausgebaut, um unsere persönlichen Lieblingsgerichte mit Kochbegeisterten zu teilen. 

# Krautfleckerl mit karamellisierten Zwiebeln, Speck und Sellerie

„Fleckerln“ sind eine typisch österreichische Form der Pasta: kleine quadratisch geformte Nudeln, die vor allem für Aufläufe und Nudelpfannen verwendet werden. Für mein Rezept mit karamellisierten Zwiebeln, Speck und Selleriestücken brauchst du Fleckerl-Nudeln (für eine leichtere Variante kannst du diese auch weglassen und dafür mehr Sellerie verwenden), klein gewürfelten Speck, eine große Zwiebel, einen kleinen Krauthappel sowie Sellerie, Karotten und etwas Weißwein.

Zuerst werden Speckwürfel angebraten, bis sie schön knusprig sind. Währenddessen die Zwiebel klein hacken und das Kraut in ca. 1×1 cm große Stücke schneiden. Dann Zucker zum Speck geben, bis er leicht bräunlich wird, und die Zwiebeln darin karamellisieren. Anschließend das Kraut hinzufügen, gut umrühren und mit dem Wein ablöschen, dann mit Salz und Kümmel würzen. Nun muss das Kraut langsam vor sich hindünsten. In der Zwischenzeit kochst du die Fleckerln in Salzwasser – wenn es wirklich typisch österreichisch werden soll, sollten sie schön weich statt al dente sein. Nun musst du noch Karotten und Sellerie schneiden und zum Kraut geben. Nachdem alles weichgedünstet ist, die Fleckerl hinzufügen, gut vermischen und mit Gewürzen abschmecken.

Hier geht’s zum ausführlichen Rezept. Viel Spaß beim Nachkochen!

Angelika von Vienna Sunday Kitchen

Hi, ich bin Angelika! Wie der Name meines Blogs zeigen soll, geht es bei „Vienna Sunday Kitchen“ um das Kochen für sonnige Sonntage, für Feiertage mit Freunden und Familie, also um Rezepte, die man nicht jeden Tag macht (und auch nicht unbedingt jeden Tag essen sollte). 😉

# Schwarzbeerschmarrn

Die beliebte österreichische Mehlspeise ist ein typisches Almgasthaus-Dessert. Ich verrate dir mein Rezept für Kaiserschmarrn, der statt mit Rosinen mit Schwarzbeeren zubereitet wird.

Und so geht’s: Heize den Backofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vor. Während er aufheizt, trenne drei Eier und rühre Milch und Mehl glatt. Erst danach kommen die Eidotter dazu.

Schlage das Eiweiß zu Schnee und gib kurz bevor er steif ist Zucker, Vanillezucker und Salz dazu. Danach schlage den Schnee fertig, ziehe ihn vorsichtig unter die Masse und menge 100 g Schwarzbeeren unter.

Lasse Butter in einer Pfanne vorsichtig bei mittlerer Hitze schmelzen und gieße die Masse ein. Sobald der Boden goldgelb ist, stelle die Pfanne auf die unterste Schiene in den Backofen und lass ihn ca. 15 Minuten backen. Viertle die Masse, wende die Teile und bestreue sie mit Kristallzucker. Danach backe den Schmarrn 10 bis 15 Minuten fertig. Sobald der Teig gar ist, reißt du ihn mit zwei Gabeln grob in Stücke und bestreust ihn nochmals mit Kristallzucker. Fertig ist der Schwarzbeerschmarrn!

Hier geht es zum kompletten Beitrag über den Schwarzbeerschmarrn – viel Spaß beim Ausprobieren!

Betty von Mundgefühl

Hallo, ich bin Betty und habe den Blog Mundgefühl vor eineinhalb Jahren ins Leben gerufen. Er richtet sich an Leser, die großen Wert auf gesunde Ernährung legen, aber nicht viel Zeit zum Kochen haben. Bei mir findest du einfache Rezepte, die garantiert gelingen. Der Genuss kommt dabei nicht zu kurz, denn gesunde Küche kann schnell gehen UND gut schmecken.

Haben dich unsere Food-Blogger mit ihren Rezeptideen inspiriert? Wie wäre es denn mit einem typisch österreichischen Drei-Gänge-Menü?

Wir wünschen gutes Gelingen und „an Guaden“!

Redaktions-Team von OTTOinSITE

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