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Die Smartwatch als vielseitige Begleiterin im Alltag

Die Smartwatch hat sich in den letzten Jahren als perfekte Ergänzung zum Smartphone etabliert. Sie speichert deine Fitnessdaten, informiert dich über Mails und Anrufe und liefert dir unterwegs deine Lieblingsmusik.


Waren die ersten Smartwatches noch kaum mehr als die Verlängerung deines Smartphones am Handgelenk, lassen sich die jüngsten Generationen schon weitgehend unabhängig nutzen. Nimm deine Telefonanrufe mit der Smartwatch entgegen, schieße deine Fotos und diktiere über die Sprachfunktion E-Mails – einfacher geht es nicht im Alltag.

Das Funktionsprinzip der Smartwatch

Die moderne Smartwatch ist eine Art Smartphone im Miniformat. Einfache Modelle verbinden sich per Bluetooth mit dem Smartphone und sind mit diesem synchronisiert. Empfängt dein Mail-Programm auf dem Smartphone eine neue Nachricht, leuchtet auf der Smartwatch ebenfalls eine Benachrichtigung auf. Dies ist praktisch, wenn du an einem Meeting teilnehmen musst, während du auf eine wichtige Mail wartest. Ständig das Smartphone im Auge zu behalten, wäre unhöflich. Nun siehst du jedoch mit einem diskreten Blick auf die Uhr, wenn die Nachricht eingetroffen ist. Per Bluetooth greift deine Smartwatch auf das Adressbuch des Smartphones zurück, auf deine Musikbibliothek und auf viele weitere Daten.

Mittlerweile haben sich Smartwatches von den Smartphones emanzipiert und können unabhängig von ihnen verwendet werden. Dazu benötigst du eine Smartwatch mit integriertem Mobilfunkmodul, das du an Zusätzen wie „Cellular“ erkennst. Du schließt für deine Uhr einen eigenen Mobilfunkvertrag ab (oder verwendest eine Prepaid-Karte) und steckst die SIM-Karte in den vorgesehenen Slot auf der Rückseite des Gerätes. Nun können andere Menschen dich direkt auf deiner Uhr anrufen und dir Nachrichten an diese Nummer schicken. Damit du die Nachrichten beantworten kannst, sprichst du den gewünschten Text über das Mikrofon ein. Deine Smartwatch verwandelt es in Textform und sendet die Nachricht ab. Möchtest du mit der Uhr telefonieren, solltest du sie mit Bluetooth-Kopfhörern koppeln. Verfügen diese über ein integriertes Mikrofon, brauchst du die Uhr nicht einmal nahe an den Mund zu halten – wie ein Geheimagent in Hollywoodfilmen.

Sehr praktisch ist die integrierte GPS-Navigation. Du stehst in einer fremden Stadt am Bahnhof und weißt nicht, wie du zum Hotel gelangst? Sprich den Hotelnamen in die Uhr und das Navi führt dich auf schnellstem Weg ans Ziel.

Der Unterschied zwischen Smartwatch und Activity Tracker

Sogenannte Activity Tracker oder Fitness Tracker teilen viele Eigenschaften der Smartwatch, aber nicht alle. So zeigen sie die wichtigsten Daten wie die Uhrzeit, das Tagesdatum und die Temperatur an, doch sie informieren dich nicht über eingegangene Mails und Textnachrichten. Ihre Hauptaufgabe ist das „Tracking“ deiner Fitnessdaten. Diese Uhren messen beim Sport deinen Puls, die zurückgelegte Distanz und deine Geschwindigkeit. Sie leiten die Daten an die zugehörige App auf dem Smartphone weiter und zeigen dir so deine Trainingsfortschritte an. Durch das eingebaute GPS verfolgt der Activity Tracker deine Joggingrunde und macht dir Vorschläge zu Alternativen. Natürlich misst er auch deinen Kalorienverbrauch und schubst dich an, wenn du dich nicht ausreichend bewegst.

Viele Modelle integrieren ein so hochwertiges Display, dass du dir bequem Videos mit Trainingsübungen ansehen kannst, und sind wasserdicht designt, sodass du sie auch beim Schwimmtraining tragen kannst. Machst du dir Gedanken darüber, ob du täglich gut genug schläfst? Ein Schlaftracker sagt dir, wie es um deine Nachtruhe bestellt ist – und schickt dich möglicherweise in Zukunft eine Stunde früher ins Bett. Die meisten Smartwatches sind gleichzeitig auch Activity Tracker, aber längst nicht alle Activity Tracker sind Smartwatches. Lies dir die Produktbeschreibungen gut durch, um herauszufinden, was deine Smartwatch alles kann.

Worauf du beim Kauf einer Smartwatch achten solltest

Ist die grundsätzliche Entscheidung zwischen Smartwatch und Fitness Tracker gefallen, überlegst du dir, was deine Smartwatch alles können muss. Möchtest du sie als ultramodernen MP3-Player am Handgelenk tragen, um ständig Musik zu hören, sollte sie entsprechend viel Speicherplatz für deine Musikdateien mitbringen. Alternativ kannst du Musik streamen, doch dann musst du entweder auch das Smartphone mitnehmen oder eine Smartwatch mit eigenem Zugriff auf das Mobilfunknetz wählen. Das Gleiche gilt, wenn du mit der Uhr Fotos und Videoaufnahmen machen möchtest: Sie muss nicht nur eine entsprechend gute Kamera aufweisen, sondern auch ausreichend Speicherplatz. Ein leistungsfähiger Akku ist unverzichtbar, wenn du deine Uhr mit auf Reisen nehmen möchtest und nicht immer Zugriff auf Steckdosen zum Aufladen hast.

Achte auch auf die Kompatibilität mit anderen Geräten: Verwendest du schon jetzt mehrere Produkte der Firma Apple wie den iMac für zu Hause und das iPhone, solltest du zur Apple Watch greifen, die sich problemlos in das Apple-eigene Ökosystem integrieren lässt. Umgekehrt ist eine Smartwatch mit Android-Betriebssystem eine ausgezeichnete Wahl, wenn du Android schon auf deinem Smartphone und weiteren mobilen Endgeräten wie Tablets nutzt.

Hast du dir schon Gedanken über das Design gemacht? Soll es eine futuristisch angehauchte sportliche Uhr sein, die dich bei allen Aktivitäten begleiten soll? Hier findest du eine große Auswahl verschiedener Modelle mit robusten Kunststoffarmbändern und formschönem Gehäuse mit digitaler Anzeige. Trägst du die Smartwatch im Büro und auf Geschäftsreisen zum Anzug, wählst du ein Modell, das optisch einer klassischen edlen Armbanduhr mit goldenem Gehäuse und Armband gleicht.

So verbindest du die Smartwatch mit anderen Geräten

Nach dem Erhalt deiner neuen Smartwatch musst du erst einmal den Akku per Ladekabel aufladen. In dieser Zeit lädst du schon die App auf dein Smartphone. Anschließend aktivierst du an der Uhr und an deinem Smartphone Bluetooth. Im Idealfall erkennen sich die beiden Geräte sofort und stellen eine Kopplung (Pairing) her. Dabei spielt es keine Rolle, ob du zwei Android-Geräte, zwei iOS-Geräte oder ein gemischtes Paar koppeln möchtest.

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