Wanderratgeber

Der große Wanderratgeber



Wandern hält fit und lockt mit Routen abseits von stickiger Stadtluft und Asphalt jeden Naturliebhaber nach draußen. Dabei spielt es keine Rolle, wie hoch und wie weit es hinausgeht, je nach persönlicher Fitness beschränkt sich der beliebte Sport auf kurze Wanderungen oder wird zur mehrtätigen Trekkingtour. Lies auf dieser Seite, was es beim Wandern zu beachten gilt, wie die Wandertour zum Erlebnis wird und welche Ausrüstung unbedingt in den Rucksack gehört. Danach kannst du gleich losstarten und Natur pur erleben – am besten auf einer der hier empfohlenen Wanderrouten in Österreich.



Inhalt:







Welche Formen des Wanderns gibt es?

Welche Formen des Wanderns gibt es?


Welche Formen des Wanderns gibt es?

Die drei Wanderformen


Bergwandern Bergwandern

Zum beliebtesten Outdoorvergnügen zählt das Bergwandern. Sobald du dich in den Bergen oder im Gelände bewegst, bist du als Bergwanderer unterwegs. Der Unterschied zum Bergsteigen? Bei letzterem verlässt du markierte Wege und Pfade und es kann durchaus vorkommen, dass du das Seil benötigst oder dir den Weg über Schnee und Eis bahnen musst. Auch der mögliche Einsatz der Hände zum Klettern unterscheidet das Bergsteigen deutlich vom Wandern.

Bergwandern Trekking

Trekking bezeichnet eine mehrtägige Wanderung und ist auch als Weitwandern bekannt. In mehreren Tagesetappen nähert man sich dem Ziel. Oft verbringen Weitwanderer die Nacht unter freiem Himmel im Zelt, mehr Komfort bieten Übernachtungen auf Berghütten oder in Gaststätten.

Bergwandern Nordic Walking

Das rasche Gehen, bei dem durch den zusätzlichen Einsatz von zwei Stöcken die gesamte Körpermuskulatur beansprucht wird, gehört ebenfalls zum Wandern. Besonders Ausdauerfreudige probieren es mit Speedhiking, das sich im Gegensatz zum Nordic Walking mit anspruchsvollerem Gelände und einem schnellen Schritt hervorhebt.

Weitere Wanderarten

Pilgerreisen und Wallfahrten sind weitere Formen des Wanderns. Für viel Spannung sorgen hingegen Nachtwanderungen oder Geocaching, bei dem sich der Wanderer mit einem GPS-Gerät auf Schnitzeljagd begibt. Barfußwandern erlaubt eine sehr bewusste Wahrnehmung der Natur. Ein weiterer Vorteil des Wanderns: Es ist zu jeder Jahreszeit möglich. Im Winter laden zahlreiche Winterwanderwege dazu ein, die tief verschneite Landschaft mit Winterschuhen oder Schneeschuhen zu erkunden. Achtung: Beim Schneeschuhwandern im Gelände gehört neben wintertauglicher Funktionsbekleidung auch die Lawinenausrüstung zum festen Bestandteil der Wanderausrüstung.



Für wen eignet sich wandern?

Für wen eignet sich wandern?

Die gute Nachricht: Beim Wandern bestimmst du das Tempo und die Route selbst. Darum eignet sich dieser Outdoorsport für beinahe jeden.

Die Auswirkung auf die Gesundheit

Wandern ist eine ideale Aktivität zur Prävention vor Krankheiten. Frische Luft und gleichmäßige Bewegung tragen zu einem gesunden Lebensstil bei. Wird regelmäßig gewandert, kann diese Tätigkeit das Herz-Kreislauf-System und das Immunsystem stärken sowie Übergewicht reduzieren. Wandern kann sich außerdem positiv auf die Psyche auswirken: Stress und negative Stimmungen können durch langandauerndes Gehen abgebaut werden. Darüber hinaus hat wandern eine antidepressive Wirkung und eignet sich als Therapie bei leichten Depressionen.

Beine und Po beim Wandern trainieren

Wer sich schlank wandern will, kann beim stundenlangen Gehen seine Ausdauer trainieren und die Fettverbrennung ankurbeln. Besonders beansprucht werden die Muskeln am Po und an den Oberschenkeln sowie an den Waden. Wer regelmäßig wandert, kann sich über ein straffes Ergebnis freuen. Mit Trekkingstöcken wird auch die Armmuskulatur gekräftigt und es entsteht ein ganzheitliches Training in der freien Natur.

Welche Gefahren bringt das Wandern mit sich?

Nicht gleich übertreiben: Vor allem Anfänger sollten die Belastung für den Körper zu Beginn gering halten. Erst mit der Zeit können Distanz und Schritttempo erhöht werden. Gefährlich wird es, wenn die eigene Leistungsfähigkeit überschätzt wird oder die Konzentration nach einer zu anstrengenden Tour abhandenkommt. Dann sind Stürze vorprogrammiert, es können Herz-Kreislauf-Probleme auftreten oder es wird die falsche Wegabzweigung gewählt. Besonders wichtig ist es, genug Pausen zu machen. Das gilt insbesondere für Personen, die an Asthma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden sowie auf Wandertour bei großer Hitze. Achte auf die Signale deines Körpers – umkehren ist jederzeit erlaubt.

Was ist eine Küchenmaschine?

Die optimale Kleidung für eine Wanderung

Um komfortabel und trocken ans Ziel zu gelangen, kommt beim Wandern dem Zwiebellook eine große Bedeutung zu. Dabei trägt der Wanderer mehrere Schichten und kann diese je nach Wetter und Temperatur ergänzen oder verringern.

Funktionsbekleidung in mehreren Schichten

Folgende Wanderbekleidung eignet sich als Teil des Schichtprinzips:

Funktionsunterwäsche: Die unterste Kleidungsschicht liegt sehr eng am Körper an. Synthetische Fasern wie Polyester, Polypropylen oder Polyamid ermöglichen eine hohe Atmungsaktivität. Das bedeutet, im Inneren entstehende Feuchtigkeit – wenn der Wanderer ins Schwitzen gerät – wird sofort an die Oberfläche transportiert, wo sie verdunstet.

Midlayer: Je nach Jahreszeit kommt hier ein kurz- oder langärmeliges Funktionsshirt oder eine Wanderbluse zum Einsatz, die bei heißen Temperaturen auch ohne Funktionswäsche getragen werden kann.

Wanderjacke: Besonders beliebt für Aktivitäten in der Natur sind Softshelljacken, Hardshelljacken und Fleecejacken.

Softshelljacken gelten als Allrounder. Sie sind wind- und wasserabweisend, sehr atmungsaktiv, leichtgewichtig, rascheln nicht und eignen sich für die meisten Wetterlagen. Nur bei Starkregen ist Schluss, weshalb bei schlechter Wettervorhersage oder längeren Wanderungen zusätzlich eine wasserdichte Regenjacke mit ins Gepäck gehört.

Die Hardshelljacke ist eine sehr strapazierfähige Oberbekleidung mit winddichter und wasserdichter Funktion. Sie hält den Körper trocken und warm, hat allerdings ein höheres Gewicht und eine geringere Atmungsaktivität.

Die Fleecejacke ist wärmend, wasserabweisend und liegt angenehm auf der Haut. Wird sie nass, büßt sie dennoch keine ihrer Eigenschaften ein und trocknet innerhalb kurzer Zeit. Sie ist deshalb sehr beliebt bei Trekkingtouren und eignet sich bei eisigen Temperaturen auch als zusätzliche Wärmeschicht unter der Hardshelljacke.

Wanderhose: Wanderhosen werden meist aus Softshell- oder Hardshell-Laminaten gefertigt. Bei warmen Temperaturen bietet eine kurze Wanderhose oder eine Hose in 7/8-Länge ein luftiges Tragegefühl, an kühleren Tagen wärmt eine lange Hose die Beine. Eine besondere Variante ist für die wechselnden Bedingungen in den Bergen gemacht: Die Wanderhose mit Zipp-Off-Funktion kann in Sekundenschnelle von einer langen in eine kurze Hose verwandelt werden und umgekehrt.

Regenjacke und Regenhose: Besteht die Wanderbekleidung nicht aus Hardshell-Material, gehört auch die Regenjacke oder ein Regenponcho zur Wanderausrüstung. Vor allem im Gebirge sind unvorhersehbare Wetterumschwünge keine Seltenheit und die griffbereite wasserdichte Kleidung bewahrt vor feuchter Haut und nassen Haaren. Die Regenjacke ist in sehr dünner und leichter Ausfertigung erhältlich und nimm kaum Platz im Rucksack weg.

Wandersocken: Für einen guten Stand im Wanderschuh, trockene Füße und blasenfreie Tagesmärsche lohnt es sich, auf spezielle Wandersocken zurückzugreifen. Auch hier gibt es atmungsaktive Socken aus Kunstfasern oder wärmende, feuchtigkeitsregulierende sowie geruchshemmende Socken aus Merinowolle. Erhältlich sind Wandersocken ebenso im Materialmix, der die Vorteile von beiden Materialien vereint.

Mütze, Handschuhe, Schal: Wanderst du in der Übergangszeit, im Winter oder in großen Höhen, darf diese Bekleidung nicht im Rucksack fehlen. Als Multitalent eignet sich ein Schlauchtuch, das Mütze, Stirnband oder Halstuch zugleich sein kann und Kopf und Nacken vor kühlem Wind schützt.

Darf es auch gewöhnliche Sportbekleidung sein?

kochfunktion Für eine kurze Wanderung hält der Kleiderschrank meist passende Funktionsbekleidung bereit. So eignen sich auch Laufhose und Trainingsshirt zum Wandern, wichtig ist immer die atmungsaktive Funktion. Deshalb lieber Finger weg von Kleidung aus reiner Baumwolle: Diese nimmt die Feuchtigkeit zwar rasch auf, gibt sie dann aber nicht mehr ab und liegt feucht auf der Haut. Es entsteht ein unangenehmes Tragegefühl, der Körper kühlt schnell aus und Erkältungen sind vorprogrammiert.

Funktionskleidung waschen

Auch Oberbekleidung muss regelmäßig in die Waschmaschine. Dazu einfach Taschen und Reißverschlüsse der Hard- oder Softshelljacke schließen, auf links ziehen und die Trommel mit maximal zwei bis drei Kleidungsstücken füllen. Zum Waschen von Funktionskleidung eignet sich das Pflegeleicht-Programm oder ein spezielles Outdoor-Waschprogramm. Verwende nur flüssiges (Outdoor-)Waschmittel und auf gar keinen Fall Weichspüler. Ist die Kleidung sauber, sollte sie an der Luft trocknen. Im Anschluss kann die Imprägnierung mit einem Imprägnierspray erneuert werden.

Für wen eignet sich wandern?

Die passenden Wanderschuhe

Ob lockere Erde, glitschige Wurzeln oder Geröll - Wanderschuhe müssen guten Grip auf jedem Untergrund bieten. Deshalb gibt es einige Eigenschaften, die ein guter Wanderschuh erfüllen muss.

Ausstattungsmerkmale von guten Wanderschuhen

Rutsch- und verschleißfeste Sohle

Grobes und tiefes Profil für besten Grip und Stabilität

Atmungsaktive Materialien

Schutz vor Feuchtigkeit

Angenehmer Tragekomfort


Je nach Vorhaben kannst du zwischen diesen Wanderschuhen wählen:

bergschuhe Outdoorschuhe: Diese enden unterhalb des Knöchels und zeichnen sich durch einen angenehmen Tragekomfort aus. Sie sind ideal für leichte Wanderungen auf befestigten Wegen und unterstützen dich darüber hinaus bei vielen deiner Alltagsbeschäftigungen.

Wanderschuhe mit höherem Schaft: Im unruhigen Terrain, etwa beim Wandern auf Pfaden oder in Waldstücken, sind Wanderschuhe mit höherem Schaft eine gute Wahl. Diese reichen bis über den Knöchel hinauf und geben dem Fuß Stabilität, ohne dass das Fußklima darunter leidet. Alle Outdoor- und Wanderschuhe verfügen über ein Schnürsystem oder Zugsystem, das für optimalen Sitz und guten Halt sorgt.

Wasserdichte Wanderschuhe: Wanderschuhe mit GoreTex-Mebran oder einer anderen wasserdichten Membran eignen sich für feuchte Pfade und sind ein Muss für Wanderungen durch die Winterlandschaft. Hier ist zu beachten, dass die Atmungsaktivität unter der zusätzlichen Membran leiden kann.

Wandern mit Freizeitschuhen?

Gewöhnliche Freizeitschuhe eignen sich für Bergwanderungen kaum, da sie meist nur über ein glattes Profil verfügen und wenig Stabilität auf unebenen Wegen geben. Wanderschuhe sollten zudem immer über einen geschlossenen Zehen- und Fersenbereich verfügen, um den Fuß vor Verletzungen durch herabfallende Steine oder vor Stößen an Baumwurzeln und Felsen zu schützen.

Waschen und imprägnieren von Wanderschuhen

Nach jeder Wanderung sollten Wanderschuhe grob gereinigt werden. Den Dreck einfach mit Bürste und einem feuchten Tuch entfernen. Von Zeit zu Zeit dürfen sie auch gewaschen werden. Unter fließendem Wasser mit wenig Spülmittel oder flüssigem Outdoorwaschmittel werden die Schuhe mithilfe eines Schwamms wieder sauber. Danach sollten sie an der Luft trocknen. Achtung: Nicht an eine Hitzequelle wie Heizkörper oder Ofen stellen, dabei können Wanderschuhe aus Leder spröde werden. Bei Lederschuhen schützt anschließend eine Schuhpflege mit Lederwachs vor dem Verschleiß. Dieses macht die Schuhe geschmeidig und beugt Rissen vor. Alle Wanderschuhe können nach der Reinigung - oder auch hin und wieder zwischendurch vor einer Wanderung - imprägniert werden. Dafür eignet sich am besten ein Imprägnierspray, das gleichmäßig auf den Schuh aufgetragen wird und dafür sorgt, dass Dreck und Nässe wieder abperlen. So wird die Feuchtigkeitsaufnahme verhindert und der Schuh bleibt atmungsaktiv und deine Füße trocken.

Der ideale Wanderrucksack

Der ideale Wanderrucksack

Sobald es über Stock und Stein geht, solltest du einen Wanderrucksack umschnallen. Wichtige Grundausrüstung wird auch bei kürzeren Wanderungen benötigt, für mehrtätige Trekkingtouren heißt es auf einen größeren Rucksack zu setzen und klug zu packen. Nur mit einem Rucksack ist es möglich, das Gewicht auf den gesamten Körper zu verteilen und rückenschonend zu wandern.



Unterschiedliche Größen von Wanderrucksäcken

Rucksack für Tagestouren:

Eine Rucksackgröße von 15 bis 19 Liter reicht aus, wenn du zu einer kurzen Wanderung oder einer Tageswanderung aufbrichst. Diese Rucksäcke werden auch als Daypacks bezeichnet.

Rucksack für Trekkingtouren:

Planst du eine Hüttenübernachtung oder eine Wochenendwanderung, bietet ein Wanderrucksack mit 20 bis 30 Liter ausreichend Platz. Für längere Trekkingtouren ab drei Tagen empfiehlt sich eine Rucksackgröße ab 35 Liter.

Wichtige Ausstattungsmerkmale eines guten Wanderrucksacks:

Netzrücken: Bei Rucksäcken mit Netzrücken entsteht zwischen Rucksack und Rücken ein kleiner Freiraum, der eine optimale Belüftung sicherstellt. Bei großen Rucksäcken kann der Netzrücken allerdings zum Nachteil werden: Je schwerer das Gepäck, desto näher sollte sich das Gewicht am Körper befinden. Trekkingrucksäcke sind deshalb meist mit einem Kontaktrücken ausgestattet.

Verstellbare, gepolsterte Schultergurte

In Höhe und Weite verstellbarer Brustgurt für einen guten Sitz der Schultergurte

Verstellbarer Hüftgurt zur Entlastung der Schultern: Je größer der Rucksack, desto breiter muss auch der Hüftgurt sein. Optimal sind gepolsterte Hüftflossen, die sich auf Höhe des Hüftkamms befinden sollten.

Außentaschen mit Reißverschluss, davon eine Deckeltasche für schnellen Zugriff

Große Innentasche, zusätzliche kleine Innentaschen

Befestigungsschlaufen an der Außenseite für Trekkingstöcke

Viele Wanderrucksäcke verfügen außerdem über seitliche Netztaschen, die Platz für Trinkflasche, Kappe und Co bieten. Rucksäcke mit integrierter Trinkblase sind besonders geeignet, um den erhöhten Flüssigkeitsbedarf zu decken. Auch eine Regenhülle kann sinnvoll sein, damit der Rucksack vor eindringender Nässe geschützt wird.

Wie wird der Rucksack richtig gepackt?

Das Motto beim Packen lautet: So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Mit der richtigen Packtechnik kannst du das Gewicht so verteilen, dass es möglichst gesund für den Rücken ist. Beachte diese vier Tipps und das Rucksackpacken gelingt bestimmt:

Leichtes kommt nach unten, Schweres nach oben: Schwere Ausrüstung wie dicke Kleidung oder Proviant sollte sich auf Schulterhöhe befinden, möglichst nah am Körper.

Wichtige Ausrüstung in den Außenfächern verstauen: Ausrüstung, die immer griffbereit sein sollte – dazu gehört etwa die Trinkflasche, GPS-Gerät oder Regenjacke – wird am besten in das Deckel- oder Seitenfach oder ganz oben in den Rucksack gepackt.

Bei Trekkingtouren mit viel Gepäck kann die Ausrüstung zusätzlich in einzelnen Packsäcken verstaut werden, um Ordnung im Rucksack zu schaffen.

An der Außenseite des Rucksacks sollte Gepäck nur in Ausnahmefällen angebracht werden. Bei sperrigen Gegenständen besteht ansonsten die Gefahr des Hängenbleibens oder sie werden nass.

Wandern mit Kindern

Wandern mit Kindern

Die freie Natur beim Wandern entdecken, für Kinder gibt es kaum etwas Schöneres. Damit das Wandern mit Kind auch für Eltern oder Großeltern zum glücklichen Erlebnis wird, solltest du dich an folgende Tipps halten.

Ab welchem Alter ist mein Kind bereit für die erste Wanderung?

Ausblick wandern Fühlt sich das Kind in der Babytrage oder im Tragetuch wohl, kann es seine Eltern bereits kurz nach der Geburt auf den ersten Wanderausflug begleiten. Steile Wegpassagen (Sturzgefahr für den Tragenden) und lange Wegstrecken in der prallen Sonne sind für das Neugeborene aber tabu. Kann das Kind bereits selbstständig sitzen – etwa im Alter von 10 Monaten – wird es in der Kraxe großen Gefallen am Wandern in der freien Natur finden. Die Rückentrage ist so konstruiert, dass bequemes Sitzen und Schlafen möglich ist. Mehrere Taschen bieten Platz für wichtige Utensilien und machen einen zusätzlichen Rucksack überflüssig. Breite Wanderwege lassen sich auch mit dem Kinderwagen befahren, allerdings auf große Reifen achten und das Insektennetz nicht vergessen.

Ab einem Alter von 3 Jahren kannst du dein Kind zum eigenständigen Wandern animieren – zumindest auf Teilstrecken. Lass es dabei nie aus den Augen und nimm es in unwegsamem Gelände an die Hand. Mit einem Komplettgurt und einem Wanderseil kannst du vorsorgen, wenn du auf einen schmalen Pfad mit steil abfallendem Hang triffst. So sicherst du das Kind optimal und kannst es im Falle eines Sturzes sicher auffangen.

Die richtige Ausrüstung zum Wandern mit Kindern

Neben den erwähnten Hilfsmitteln gehört die übliche Baby- oder Kleinkindausstattung mit ins Gepäck. Für Babys von nicht stillenden Müttern ist das die Thermoskanne mit abgekochtem Wasser und Milchpulver für das Fläschchen. Auch der Brei kann so gut erwärmt werden. Bis zum Kleinkindalter muss natürlich auch an Windeln, Stoffwindeln und Feuchttücher gedacht werden. Bei Kindern jeden Alters ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Als kleiner Energieschub zwischendurch eignen sich frisches Obst, Müsliriegel und (Baby-)Kekse.

Eine kurze Unachtsamkeit oder kindlicher Übermut und schon kann dein Kind in einer Pfütze liegen. Deshalb ist Wechselkleidung beim Wandern mit Kind unverzichtbar. Eine wärmende Jacke, Regenschutz und eine dünne Mütze halten Regen und kühlen Wind fern, eine Schirmkappe schützt den Kopf vor starker Sonneneinstrahlung. Auch Sonnencreme oder Wind- und Wettercreme dürfen im Rucksack nicht fehlen.

Welche Routen eignen sich fürs Wandern mit Kind?

Speziell als Familienwanderwege gekennzeichnete Routen sind die optimale Wahl für die erste Wanderung mit Kind. Dabei handelt es sich oft um Themenwanderwege, Erlebniswanderungen oder Naturlehrpfade. Diese Wanderwege führen durch eher flaches Gelände mit gut gesicherten Wegen. Spielerisch eingebaute Elemente wie Schautafeln, Rätselaufgaben oder Stempelmotive zum Sammeln halten das Interesse und die Motivation der Kinder hoch.

Mit Kindern spielerisch die Natur entdecken

Kürzere Wanderstrecken sind Tagesemärschen vorzuziehen, wenn du mit deinen Kindern wandern willst. Gib kein zu hohes Tempo vor und lege mehrere Pausen ein. Damit die Freude am Wandern bestehen bleibt, eignen sich zum Beispiel folgende Beschäftigungen: über Baumstämme balancieren, Steine ins Wasser werfen, an duftenden Blumen riechen, den Geräuschen des Waldes lauschen oder barfuß über den Untergrund laufen. Diese Tätigkeiten trainieren nicht nur die Sinne, sondern machen vor allem jede Menge Spaß. Eine versprochene Belohnung beim Erreichen des Ziels kann ebenfalls ein gutes Mittel sein, um die Laune aufrechtzuerhalten.


Wandern mit Kindern

Mit der Wanderkarte immer auf dem rechten Weg bleiben

Damit die Freude am Wandern erhalten bleibt, gehört eine sorgfältige Planung zum Programm. Behalte die Wettervorhersage im Auge und hole dir Infos über unbekannte Routen in der Wanderkarte oder bei ortskundigen Personen ein. Bevor es losgeht, sollten Angehörige über die Route und die geplante Rückkehr informiert werden. Der kluge Wanderer setzt außerdem auf Hilfsmittel, die ihn dabei unterstützen, sicher ans Ziel und wieder nach Hause zu gelangen.

Klassische und elektronische Hilfsmittel zur Routenplanung


Ausblick wandern Wanderkarte: Die klassische Wanderkarte ist sehr hilfreich für die Tourenplanung und auch dann noch zuverlässig, wenn die technischen Geräte versagen. In der Wanderkarte sind alle Wanderwege gekennzeichnet und auch Hütten und Unterkünfte sind auf einen Blick zu erkennen. Eine gute Übersicht bieten Wanderkarten mit einem Maßstab von 1:25.000 bis maximal 1:50.000.

Kompass: Damit du trotz Wanderkarte nie die Orientierung verlierst, sollte zusätzlich ein Kompass mitgeführt werden. Da es einiger Übung bedarf, den Kompass richtig zu lesen, empfiehlt sich vor dem Wandern eine Übungseinheit.

GPS-Gerät: Eine einfachere, digitale Lösung ist das GPS-Gerät. Über eine Satellitenverbindung liefert es genaue Angaben zur Route. Es ist sehr robust, überlebt Stürze und ein vollgeladener Akku hält mindestens einen Tagesmarsch lang. Wenn du leidenschaftlich gerne wanderst und dich querfeldein bewegst, dann kann ein GPS-Gerät das ideale Hilfsmittel für eine sichere Tourenplanung sein.

Wander-App auf dem Smartphone: Über App-Anwendungen ist es auch möglich, mit dem Handy ans Ziel zu gelangen. Ähnlich einem Navigationssystem im Auto führt es den Wanderer die Route entlang. Problematisch kann es jedoch sein, wenn die Netzverbindung abreißt. Die ständig geöffnete App erhöht außerdem den Akkuverbrauch, deshalb immer darauf achten, ob noch genug Akku vorhanden ist.


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Ausrüstung im Wanderrucksack

Neben geeigneter Wanderkleidung und Hilfsmitteln zur einfachen Navigation gehört noch weitere wichtige Ausrüstung in den Wanderrucksack.

Erforderliche Ausrüstung für den Wanderrucksack


Erste-Hilfe-Set: Dieses ist als kleines Paket für den Rucksack erhältlich und enthält alle wichtigen Bestandteile wie Rettungsdecke und Wundversorgungsmaterial, die in einem Notfall benötigt werden.

Stirnlampe: Selbst wenn keine Mehrtagestour geplant ist, sollte eine Stirnlampe eingepackt werden. Diese leuchtet Höhlen und Tunnel gut aus und bringt den Wanderer bei früh hereinbrechender Dunkelheit sicher nach Hause. In Notsituationen können mit der Stirnlampe oder Taschenlampe außerdem Lichtsignale gesendet werden.

Taschenmesser: Vorrangig wird es zum Portionieren der Verpflegung verwendet, die vielfältigen Funktionen können aber viel mehr: Besitzt das Taschenmesser Schraubenzieher und Pinzette, kann es auch als Reparaturwerkzeug oder zum Entfernen von Splittern dienen.

Sonnencreme und Lippenschutz: Auch wenn sich die Luft im windigen Gebirge eher kühl anfühlt, darf die Sonne keinesfalls unterschätzt werden. Sonnencreme und Lippenschutz sollten deshalb beim Packen mit eingeplant werden.

Sonnenbrille: Eine Sonnenbrille schützt die Augen vor grellem Sonnenlicht. Besonders in gletschernahen Gebieten oder bei Winterwanderungen in der Sonne gilt sie als unerlässlich, um den Wanderer vor Schneeblindheit zu bewahren.

Weitere Ausrüstung wie Insektenspray, Zeckenzange und Blasenpflaster helfen dabei, stechfreudigen Insekten den Kampf anzusagen oder wunden Füßen Linderung zu verschaffen.

Bei mehrtägigen Wanderungen solltest du an Körperpflegeartikel denken und – solltest du im Ausland wandern – den Ausweis immer bei dir tragen.

Ebenfalls müssen bei längeren Wanderungen oder Allergieneigung einige Medikamente mit auf Tour. Schmerzmittel, Durchfallmittel oder Desinfektionsspray können beim Trekking durchs Gelände hilfreich sein. Insektengiftallergiker müssen bei jeder Tour ein Allergie-Notfallset mitführen, damit lebensbedrohliche Situationen – wie etwa nach einem Wespenstich - sofort gebannt werden können.

Wanderstöcke – ja oder nein?


kochfunktion Für viele Wanderer gehören die Wanderstöcke zur Grundausstattung. Andere vertrauen auf ihren Gleichgewichtssinn und halten Stöcke für überflüssig. Bei bestehenden Rücken- und Knieproblemen macht es auf jeden Fall Sinn, mit Stöcken zu wandern. Vor allem bergab nehmen sie den Druck von den Kniegelenken. Wanderstöcke sind hilfreich, um die Kraftaufwendung auf Arme und Beine zu verteilen. Dennoch sollte der Umgang gelernt sein. Die Länge der Teleskopstöcke ist richtig eingestellt, wenn beim Umgreifen der Stöcke Ober- und Unterarm einen rechten Winkel bilden. Geht es bergauf, sollten sie etwas kürzer gestellt werden. Folgt der Abstieg, müssen auch die Stöcke verlängert werden. Dennoch lohnt es sich, hin und wieder auf die Stöcke zu verzichten. Sind diese bei jeder Wanderung und auf jeder noch so einfachen Route dabei, können Gleichgewichtsgefühl und Trittsicherheit darunter leiden. Bei Unachtsamkeit können die Trekkingstöcke außerdem zur Stolperfalle werden. Werden sie nicht benötigt, lassen sie sich ganz klein zusammenschieben und passen in oder an den Rucksack.


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Nährreiche Verpflegung für eine Wanderung

Kohlenhydrat- und eiweißreiche Speisen tragen schon vor der Wanderung dazu bei, dass du dich fit und leistungsstark für den Marsch fühlst. Am Vorabend sind Getreidegerichte wie Nudeln oder Reis mit Fisch oder magerem Fleisch und Gemüse die ideale Kost für Wanderer. Das Frühstück besteht am besten aus einem Müsli oder einem Vollkornbrot mit fettarmem Belag und Obst. Du bist nun für die Wanderung gestärkt. Aber was gehört in den Rucksack?

Das Wichtigste zuerst: Ausreichend Flüssigkeit zum Wandern


Wasser, verdünnter Apfelsaft (enthält viel Kalium) oder ungesüßte Tees sind die geeigneten Getränke für den Wanderer. Als Empfehlung gilt, etwa alle 30 Minuten ein paar Schlucke zu trinken. Denn verspürst du bereits großen Durst, dann wurde dem Körper schon viel Flüssigkeit entzogen. Bei erhöhter Aktivität liegt der Flüssigkeitsbedarf über den empfohlenen 1,5 – 2 Litern pro Tag. Der Wasservorrat sollte daher nicht zu knapp ausfallen. Du kannst Gewicht sparen, indem du die Trinkflasche an Quellen auffüllst oder eine Rast auf einer bewirtschafteten Hütte einlegst. Vorher jedoch informiere dich, ob es auf der Route Trinkwasserquellen gibt und die Hütte geöffnet hat.

Frische Lebensmittel für die Tagestour

Dauert die Wanderung nur wenige Stunden, so eignen sich durchaus frische Lebensmittel als Proviant. Ein Vollkornbrot mit Magerkäse oder Magerwurst und Paprika, Gurke, Kohlrabi oder Karotten ist eine erfrischende Kost, die wertvolle Energie liefert. Ebenso eignen sich Obstsorten wie Äpfel, Birnen und Bananen als vitaminreiche Energiespender. Quetschsicher verpackt wird alles in einer Jausenbox, zählt im Rucksack jeder freie Raum, sind Beutel oft die bessere Alternative. Ideal für die Wandertour sind außerdem Nüsse und Müsli- oder Energieriegel. Diese haben Platz in jedem noch so vollen Rucksack und können dank der hohen Kalorienmenge eine ganze Mahlzeit ersetzen.

Geeignete Verpflegung für mehrtägige Wanderungen

Studentenfutter und Energieriegel sind unverzichtbar bei Trekkingtouren, die sich über mehrere Tage erstrecken. Da nach dem ersten Tag mit frischen Lebensmitteln Schluss ist, sollten gefriergetrocknete Lebensmittel auf der Packliste stehen. Dörrobst, Dörrfleisch, Nudeln oder Kartoffelbrei sind ideale Energielieferanten, leichtgewichtig und können gut in (ZipLock-)Beutel abgepackt werden. Genuss versprechen im Vorfeld selbst zubereitete und getrocknete Speisen, die durch die Zugabe von heißem Wasser zur schmackhaften Trekkingnahrung werden. Wird ausschließlich fernab der Zivilisation gecampt, muss im Rucksack außerdem Platz für Campingkocher, Camping(koch)geschirr, Campingbesteck, Brennstoff und Feuerzeug eingeplant werden.

Wandern mit Kindern

Weitere Fragen zum Schluss

Für eine Wanderung bist du mit diesen Tipps nun bestens gerüstet. Je nach ausgewähltem Ziel und persönlichen Anliegen können noch weitere Fragen auftauchen.

Muss ich Schlafplätze im Vorfeld reservieren?

Du bist im Gebirge unterwegs, solltest du Schlafplätze immer im Vorfeld reservieren. Die Bettenzahl in Berghütten ist oft begrenzt und wenn es bei hereinbrechender Dämmerung heißt „leider kein Zimmer mehr frei“, dann kann das bedeuten, dass du weiterziehen musst. Deshalb lohnt es sich, die Tour im Vorfeld so genau wie möglich zu planen und Schlafplätze zu reservieren. Meist ist das ganz einfach online möglich.

Ausblick wandern

Kann ich auch alleine wandern gehen?

Die Sonne strahlt vom Himmel, die frische Luft lockt nach draußen. Kein Grund, zu Hause zu bleiben, selbst wenn das heißt, alleine zu einer Wanderung aufzubrechen. Obwohl Wandern ein beliebter Gesellschaftssport ist, finden viele in einer einsamen Wanderung den perfekten Ausgleich zum stressigen Alltag. Wichtig: Informiere Angehörige über deine Route, vereinbare eine späteste Rückkehrzeit und stecke das Mobiltelefon ein. Anspruchsvolle Wanderungen, die über dem persönlichen Fitnesslevel liegen, auf jeden Fall vermeiden. Für Solo-Touren ist der SPOT-Sender ein sinnvoller Begleiter. Dabei handelt es sich um einen Notfallsender, der über das Satellitensystem kommuniziert und auch dann funktioniert, wenn kein Handyempfang zustande kommt.




Darf ich während des Wanderns zelten?

Während die skandinavischen Länder das Wildcampen beinahe überall – selbst auf dem Privatgrundstück - tolerieren, sieht die Gesetzeslage in den Wanderregionen Österreichs anders aus. Im Wald ist das Übernachten im Zelt grundsätzlich nicht erlaubt. Für Wildcamping oberhalb der Baumgrenze gelten verschiedene Regelungen, die von Bundesland zu Bundesland variieren. Am besten, du informierst dich vorab beim Österreichischen Alpenverein über die jeweils geltende Vorschrift.

Schadet wandern der Natur?

Naturliebhaber kommen während eines Wanderurlaubs auf ihre Kosten. Bei kaum einer anderen Aktivität gelingt es, die Natur so eindrucksvoll wahrzunehmen. Bleibt der Wanderer immer auf dem gekennzeichneten Weg, respektiert seine Grenzen (nicht über eingezäunte Weiden wandern, Verbote und Wegsperren beachten) und verhält sich nicht übermäßig laut, bleibt der Schaden für die Landschaft gering und du wanderst vielmehr im Einklang mit der Natur. Nicht vergessen: Jede Art von Müll muss natürlich wieder in den Rucksack gepackt werden.



Wandern mit Hund – was ist zu beachten?

Wandern ist auch für den Vierbeiner ein freudiges Erlebnis. Als Hundehalter kommt man jedoch in die Pflicht: Gilt in den Wanderregionen nicht ohnehin Leinenpflicht, so sollte der Hund im Wald zumindest an der Leine geführt werden, wenn er einen ausgeprägten Jagdinstinkt hat. Besondere Vorsicht gilt bei Weidetieren. Ist es unumgänglich, die Wiese mit Kühen zu queren, muss der Hund an die Leine. Dann heißt es so weit wie möglich ausweichen und flott, aber ruhig an der Herde vorbeimarschieren. Beginnen die Kühe allerdings auf dich zuzulaufen, weil sie sich durch den Vierbeiner bedroht fühlen, dann solltest du den Hund schnell ableinen oder die Leine einfach loslassen.

Auch der Hund benötigt Verpflegung: Ist für längere Zeit keine Quelle oder kein Bach in Sicht, sollte dem Vierbeiner Wasser eingefüllt werden. Dafür eignet sich ein faltbarer Wassernapf, der klein im Rucksack verstaut werden kann. Verläuft die Wanderung über mehrere Stunden, muss auch etwas Trockenfutter ins Gepäck. Steht eine Trekkingtour auf dem Programm, kann ein Hunderucksack, der dem Hund umgeschnallt wird, den eigenen Rücken entlasten. Hier ist aber zu beachten, dass die Tragetasche samt Inhalt der Belastbarkeit und der Größe des Hundes angepasst wird.


Wandern mit Kindern

Empfehlenswerte Wanderrouten in Österreich

In Österreich unterscheiden sich die Schwierigkeitsgrade in leichte Wanderwege, mittelschwere und schwere Bergwege. Gekennzeichnet sind sie in Wanderkarten und auf gelb hinterlegten Wegweisern in folgenden Farben:

Blau (leicht):

geeignete Wandergebiete für Einsteiger mit wenig Bergerfahrung, meist breite Wege ohne nennenswerte Steigungen
Rot (mittelschwer):

geeignete Wanderregionen für trittsichere Wanderer mit Bergerfahrung, eher schmale und steile, aber versicherte Gehpassagen, teilweise auch Kletterpassagen (Einsatz von Händen)
Schwarz (schwer):

geeignete Wanderregionen für Bergsteiger mit Alpinerfahrung und entsprechender Bergausrüstung. Hier ist Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Ausdauer gefragt. Ausgesetzte Stellen mit Sicherung können ebenso vorkommen wie Kletterpassagen.


Entdecke Österreich beim Wandern: Das Alpenvorland und die Alpen bieten eine Fülle an Wanderrouten, die mit klarer Bergluft, beeindruckenden Naturschauspielen und einer unberührten Landschaft zu einem Wanderurlaub verführen. Bei den folgenden Empfehlungen handelt es sich um leichte bis mittelschwere Touren, die das klassische Wandern auszeichnen.

wanderrouten

UNESCO Biosphärenpark Lungau – Wandern im Salzburger Umland

Im Lungauer Almsommer und Bauernherbst laden zahlreiche Wanderwege dazu ein, die schöne Region zu entdecken. Ein gut markiertes Wanderwegenetz von den Niederen Tauern bis hin zu den Nockbergen in Kärnten führt dich vorbei an bis zu 60 Bergseen und noch mehr Almen, die Schmankerl der Salzburger Bergwelt bereithalten. Vom gemütlichen Spaziergang mit der ganzen Familie über Themenwanderwege und Almen bis hin zur anspruchsvollen Bergtour können Wanderer hautnah erleben, was Biosphärenparks ausmacht: Hier werden alte Tradition, der Schutz der biologischen Vielfalt sowie wirtschaftliche und soziale Entwicklung von den Einheimischen gelebt und zusammengeführt. Der perfekte Ort für einen aktiven Urlaub.

UNESCO Biosphärenpark Großes Walsertal – Die Wanderregion in Voralberg

Im Lungauer Almsommer und Bauernherbst laden zahlreiche Wanderwege dazu ein, die schöne Region zu entdecken. Ein gut markiertes Wanderwegenetz von den Niederen Tauern bis hin zu den Nockbergen in Kärnten führt dich vorbei an bis zu 60 Bergseen und noch mehr Almen, die Schmankerl der Salzburger Bergwelt bereithalten. Vom gemütlichen Spaziergang mit der ganzen Familie über Themenwanderwege und Almen bis hin zur anspruchsvollen Bergtour können Wanderer hautnah erleben, was Biosphärenparks ausmacht: Hier werden alte Tradition, der Schutz der biologischen Vielfalt sowie wirtschaftliche und soziale Entwicklung von den Einheimischen gelebt und zusammengeführt. Der perfekte Ort für einen aktiven Urlaub.


Kitzbüheler Alpen – Wandern in Tirol

Die Kitzbüheler Bergwelt lockt Sommer wie Winter mit zahlreichen Wandererlebnissen. Bis auf 2.500 Höhenmeter führt ein markiertes Wandernetz über Grasberge bis hin zum angrenzenden Kaisergebirge. Entdecke die Landschaft der Wanderregion zu Fuß oder lass dich von Seilbahnen und Sesselliften deinem Ziel näherbringen. Weitwanderer können in der Region auf dem KAT-Walk glänzen: In sechs Etappen führt ein Weitwanderweg mit mehr als 100 Kilometern und 6.000 Höhenmetern jeweils von den Talorten aus auf die Gipfel zwischen Hopfgarten im Brixental über Kitzbühel bis hin zu St. Ulrich am Pillersee. Aussichtsberge wie der Lodron, der Abstieg auf der legendären Streif oder die Gipfelrast am Kitzbüheler Horn ermöglichen einen abwechslungsreichen Wanderurlaub in der Tiroler Bergwelt. Ein spezieller Gepäcktransfer bringt das Gepäck von einem Etappenziel zum nächsten. So musst du nicht zu viel schleppen und kannst auch im Kitzbüheler Nachtleben zum perfekten Abendoutfit greifen.

Wanderdorf Altenmarkt-Zauchensee

Das Wanderdorf Altenmarkt-Zauchensee in der Nähe Salzburgs bietet auf einem Wanderwegenetz von 200 Kilometern gemütliche Routen für die ganze Familie oder professionelle Bergtouren für sportlich Aktive. Eine mittelschwere Wandertour ist der Strims-Rundweg mit einem idyllischen Pfad durch die Wälder und einem herrlichen Blick auf den Almkessel Zauchensee. Gleich vier Gipfelsiege an nur einem Tag erlebst du während des Urlaubs auf der 4-Gipfel-Rundtour im Erholungsraum Zauchensee. Die ebenso mittelschwere Wanderung beginnt mit einer Seilbahnauffahrt zur Gamskogelhütte und führt dann auf einer Höhe zwischen 2.000–2.200 m über Gamskogel, Schwarzkopf und Tagweidd auf den letzten Berg, die Arche.

Donausteig

Auf einer Weglänge von 450 Kilometern startet der Weitwanderweg Donausteig in Passau und führt durch das Herz von Oberösterreich bis nach Grein. Wälder, Ufer, Klammen und Schluchten, bäuerliche Kulturlandschaften bis hin zu Städten prägen das abwechslungsreiche Wandergebiet und bieten für jeden Wanderer das passende Highlight. Die Route lockt außerdem mit weiteren Rundwanderwegen, die direkt an den Donausteig anschließen. Es lohnt sich ein Einkehrschwung in einem der vielen Wanderbetriebe der Donausteig-Wirte, um die Spezialitäten der Region zu genießen. Der mit dem österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnete Donausteig bietet Wanderwege mit leichtem bis mittleren Schwierigkeitsgrad und eignet sich auch für Einsteiger.

Wanderwege rund um den Großglockner

Die Besteigung des höchsten Berges von Österreich, dem Großglockner, bleibt erfahrenen Alpinisten vorbehalten. Jedoch verführt ein großes Wandernetz rund um die 3.798 m hohe Erhebung auch weniger Erfahrene zu einer Wanderung. Erlebe Spannung bei einer Nachtwanderung durch die Groppensteinschlucht in Kärnten oder begebe dich mit einem Nationalparkranger auf alte Knappenwege und Säumerpfade. Direkt von der Großglockner Hochalpenstraße starten viele Wanderwege, die eine grandiose Aussicht auf umliegende Täler, den massiven Großglockner und weitere Dreitausender bieten. Mit etwas Glück erblickst du dabei Murmeltiere oder einen am Himmel kreisenden Geier.

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