Zum neuen Jahr: Was uns 2017 glücklich macht

Zum neuen Jahr: Was uns 2017 glücklich macht

0 351
Breit lächelnde junge Frau vor untergehender Sonne - via stocksnap

Zum neuen Jahr wünschen wir uns vor allem – Glück und Zufriedenheit. Aber was bedeutet das eigentlich? Was macht uns 2017 glücklich und wie können wir es erreichen? Im OTTO Magazin haben wir Tipps und Inspiration gesammelt, damit aus Neujahrsvorsätzen gehaltvolle Stunden und schöne Erinnerungen werden.

Mehr Zeit für Freunde

Einer der Top 5 Wünsche ans neue Jahr: Mehr Zeit für Menschen, die uns wichtig sind. Das können Freunde in der gleichen Stadt sein, mit denen man sich endlich wieder mal auf einen Kaffee trifft.

Aber auch die intensivere Pflege seiner Kontakte in sozialen Netzwerken kann dazu zählen. Gerade, wenn Freunde ausgewandert sind oder man seine lebhaft in Erinnerung gebliebenen Reise-Bekanntschaften nicht aus den Augen verlieren möchte: Eine Nachricht hier und da bewirkt kleine Wunder. Wichtig ist, sich die Zeit aktiv zu nehmen und nicht darauf zu warten, dass eine „Lücke“ entsteht.

Was uns 2017 glücklich macht - Freunde

Mehr Zeit für gute Freunde – das kann auch mehr „Quality Time“ mit dem Partner oder der Partnerin bedeuten.

Unser Tipp: Tragen Sie sich einmal die Woche 1-2 Stunden für reine Kontaktpflege in den Kalender ein. In diesem Slot versenden Sie Mails und WhatsApp-Nachrichten, rufen Freunde an oder treffen sie gleich zum Brunch.

Bessere Work-Life-Balance

Dass sich Job und Privatleben die Waage halten, ist leider keine Selbstverständlichkeit. Jeder zweite Österreicher klagt über Stress und regelmäßige Überstunden und wünscht sich mehr Freizeit. Es ist auch erwiesen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die regelmäßig von der Arbeit abschalten, bessere Leistungen erzielen.

Happiness Jump

Bei Hobbys wie Sport, Musizieren oder einer sonstigen Vertiefung erlebt unser Geist ein solches Hoch, dass das Gehirn danach auf beruflich wieder einsatzfähiger ist. Also: Unbedingt ausreichend Pausen machen und bei nie enden wollenden Überstunden ruhig auch einmal ein ernstes Wort sprechen. Sie haben die Argumente auf Ihrer Seite.

Unser Tipp: Protokollieren Sie Ihren Tagesablauf über ein bis zwei Wochen und sehen Sie sich an, wie viel Zeit Sie sich für Dinge nehmen, die Ihnen wirklich wichtig sind. Weniger als gedacht? Dann heißt es, Anpassungen treffen!

Schaukeln

Wieder mal „Kind sein“: Trauen Sie sich, es lohnt sich!

Mehr Sport im Freien

Körperliche Bewegung und das auch noch an frischer Luft: Es gibt weniges, über dessen wohltuende Wirkung man sich derart einig ist. Und doch schaffen es viele von uns trotz bester Vorsätze nicht, diese beiden Dinge regelmäßig in ihren Alltag zu integrieren. Nachweislich verbessert Aktivität an der frischen Luft Kreislauf, Hirnleistung und unser allgemeines Wohlbefinden. Mindestens 30 Minuten Bewegung pro Tag lautet die aktuelle Empfehlung. Verbringt man den Tag beruflich vorwiegend sitzend, ist es umso wichtiger, seinen Körper in der Freizeit zu bewegen. Sie werden merken: Bald wollen Sie den positiven Effekt nicht mehr missen.

Natur

Wer öfter mal einfach rausgeht, merkt erst, welche Wunder der Wald wirkt.

Unser Tipp: Nehmen Sie öfter mal das Fahrrad zur Arbeit! Wenn der Weg zu weit ist, können Sie vielleicht drei U-Bahn-Stopps radeln und dann umsteigen. Oder Sie machen auf der Heimfahrt einen kleinen Umweg und hängen einen 15-minütigen Spaziergang durch den Park an. Es gibt viele Möglichkeiten, sich in kleinen Dosen etwas Gutes zu tun. Wichtig ist nur, dass Sie am Ball bleiben.

Freizeit sinnvoll nutzen

Schon klar – Freizeit bedeutet, keine Verpflichtungen mehr zu haben und endlich einmal auszuspannen. Häufig nutzen wir sie, indem wir die Beine hochlegen, den Fernseher anschalten oder uns in ein Buch vertiefen. Warum dann immer wieder der Neujahrsvorsatz „Freie Zeit sinnvoller nutzen“ fällt? Weil der bequemste Weg nicht immer unbedingt der ist, der uns am glücklichsten macht. Woran wir uns am längsten erinnern, sind nämlich häufig die beschwerlichsten Dinge oder die, die uns etwas Überwindung gekostet haben.

happy and proud

Lange Reise, Marathon, selbstgestrickter Schal: Die Dinge, die uns am meisten Überwindung kosten, machen uns anschließend oft am Stolzesten. Und glücklich.

Unser Tipp: Auch, wenn Sie müde sind – versuchen Sie, sich zumindest einmal die Woche etwas vorzunehmen, das Ihren Horizont erweitert oder Ihr Leben reicher macht. Sie gehen gerne ins Kino oder ins Theater? Machen Sie daraus einen Fixtermin. Sie wollten schon immer Tango-Tanzen lernen oder einen Marathon laufen? Schließen Sie sich einem Kurs oder einer Trainingsgruppe an. Sie möchten etwas bewegen, das nichts mit Ihrem Job zu tun hat? Sehen Sie sich nach einem Ehrenamt um. Nach einem langen Arbeitstag scheint jedes zusätzliche Engagement zu viel Kraft zu kosten – aber diese Erfahrungen können rückblickend die Lohnendsten sein.

Balloon

The Happy Film: Was bedeutet eigentlich „glücklich“?

Wir hatten noch nicht die richtige Inspiration für Sie? Vielleicht finden Sie sie in „The Happy Film“. Der österreichische Designer und Typograph Stefan Sagmeister legt, trotz international nachgefragter Arbeiten und Erfolge, alle sieben Jahre eine berufliche Pause ein. In diesem Sabbatical sucht er nach den Eindrücken und Erfahrungen, aus denen er anschließend wieder für seine Arbeit schöpfen kann. Sagmeisters zentrale Frage im Film: Was macht uns eigentlich glücklich? Und können wir an uns selbst arbeiten, um glücklichere Menschen zu werden?

„The Happy Film“ startet in Österreich am 5. Jänner 2017. Informationen & Termine »

Share

Über den Autor

OTTO Online Team
Die Redakteurinnen und Redakteure vom OTTO Online Team haben sich verschrieben - und zwar den neuesten Trends aus Mode & Lifestyle! Wir berichten über Menschen und Stil und sammeln Inspirationen aus Fashion und Wohnen. Speziell für Sie holen wir die Meinung von Expertinnen und Experten für fundierte Typberatung ein. Themenwünsche? Schreiben Sie uns jederzeit!

Noch keine Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Loading Facebook Comments ...