Typische Silvesterbräuche: Das darf auf keiner Party fehlen

Typische Silvesterbräuche: Das darf auf keiner Party fehlen

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(Bild: © donstock/iStock)

Wir alle kennen Bleigießen und Feuerwerkskörper – aber wissen Sie auch, was es mit Linsensuppe und Schweinsrüssel auf sich hat? In diesem Beitrag haben wir ein paar traditionelle Silvesterbräuche gesammelt, die auf keiner Neujahrsparty fehlen sollten und mit denen Sie das alte Jahr würdig beschließen und das neue feierlich einläuten.

Das Jahresende rückt näher, und mit ihm die Planung für Silvesterpartys aller Dimensionen. Eines ist sicher: Ohne gewisse Silvesterbräuche geht es nicht. Dass wir dem letzten Tag im Gregorianischen Kalender, dem 31. Dezember, solche Bedeutung beimessen, hat viel mit dem menschlichen Aberglauben zu tun. Nationen der ganzen Welt feiern den Auftakt des neuen Jahres in der gemeinsamen Hoffnung auf Glück, Wohlstand, Friede und Sorglosigkeit. Auch, wenn man nicht glaubt, wohnt dem Übergang zwischen altem und neuem Jahr ein besonderer Zauber inne – und so erfreuen sich Neujahrstraditionen rund um den Globus großer Beliebtheit.

Ob im Kreise der Freunde oder der Familie: Wir haben einige Silvesterbräuche gesammelt, die auf Ihrer Party garantiert für Stimmung und Vorfreude sorgen. Wir wünschen viel Glück, Freude und Gesundheit im neuen Jahr!

Zwei Hände stoßen mit Sektgläsern an

Auf ein gutes Neues! Silvesterbräuche wie das „Prosit“ bedeuten immer auch positive Wünschen und Gedanken für die Mitmenschen.

Prosit Neujahr!

Es klirren die Sektflöten, wenn wir zum Uhrenschlag um Mitternacht anstoßen. Pro sit kommt aus dem Lateinischen und heißt so viel wie, „möge es gelingen“. Ein durchaus wohlmeinender Spruch also, der auch unser gängiges, zum erhobenen Glas erklingende „Prost“ inspiriert hat.

Glücksbringer tauschen

Silvesterbräuche fürs Münzfach: Kleine Glücksbringer im Geldtaschen-Format werden besonders gerne verschenkt, weil sie den Empfänger überallhin begleiten. Die kleinen Talismane sollen uns schützen und im neuen Jahr Glück spenden – und das kann man ja bekanntlich immer brauchen.

Ein Schweinchen symbolisiert Geld und Reichtum, ein Marienkäfer gilt als Himmelsbote der Jungfrau Maria und ist ein beliebtes Schutzzeichen für Kinder. Das Hufeisen wurde früher in der Landwirtschaft an Eingängen befestigt, um Haus und Hof vor Eindringlingen zu schützen. Und der Gruß eines Rauchfangkehrers bringt nicht nur am Neujahrstag Glück!

Linsen essen

Aufs Prosit folgt die gemeinsame Mitternachtsmahlzeit: Der traditionelle Verzehr von Linsen (meist in Form von Linsensuppe oder Linsensalat) kommt eigentlich aus den amerikanischen Südstaaten, wird aber auch hierzulande gerne praktiziert. Linsen symbolisieren Geld – möglicherweise, weil sie in ihrer Form an kleine Münzen erinnern. In jedem Fall soll ein reiches Linsen-Mahl prophetisch für Reichtum im neuen Jahr stehen.

Bleigießen

Ein Klassiker unter den Neujahrstraditionen: das Bleigießen. Seine große Beliebtheit verdankt das Silvester-Orakel nicht zuletzt seiner Dynamik aus Geduld und Nervenkitzel. Beim Bleigießen wird ein Bleifigürchen über einer Kerze geschmolzen und das flüssige Blei anschließend in kaltes Wasser gekippt, wo es wieder erstarrt.

(Bild: © donstock/iStock)

Je nachdem, welche Form es dort annimmt, werden Vorhersagen für das neue Jahr getroffen. Rätseln in der Gruppe macht noch dazu Spaß – und auch, wenn Sie in dem „Bleiklumpen“ zunächst nichts erkennen, kreativ zu sein lohnt sich!

Das Blei-Orakel stammt vermutlich aus dem altertümlichen Babylonien. Früher wurde es eingesetzt, den Ausgang von Schlachten, aber auch von Krankheiten vorauszusagen.

Silvesterknaller

Die leuchtend bunten Ornamente, die unter lautem Krachen am Himmel erblühen, sind aus der Silvesternacht nicht mehr wegzudenken. Schon am Abend des 31.12. knallt es an vielen Ecken, doch die prächtigen Raketen und Feuerwerke erstrahlen erst zum Jahreswechsel. In allen größeren Städten gibt es ein eigenes Stadtfeuerwerk, welches die Menschen auf Hauptplätzen und Aussichtspunkten vereint.

Feuerwerk

Woher kommt’s? Die Silvesterraketen sind eine ursprünglich germanische Tradition. Mittels lauter Geräusche wurden böse Geister und Dämonen vertrieben und an ihrer Einkehr ins neue Jahr gehindert. Das erste Feuerwerk, wie wir es heute kennen, verdanken wir wiederum den Chinesen: Um das Jahr 1500 importierten Seefahrer das Schwarzpulver aus China nach Europa – und nun konnte es auch auf europäischem Festland mächtig knallen.

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