Trend-Piece Präriekleid – und warum wir es lieben

© Bild: Anthony Tran

An manchen Sommertrends kommt man kaum vorbei – ob man will oder nicht. Das kann das x-mal im Radio gehörte Lied sein oder auch die eine Frisur, die plötzlich der halbe Freundeskreis hat. Ein Trend, den wir heuer aber auf keinen Fall missen möchten, ist das Präriekleid!

Was ist ein Präriekleid und woher kommt es?

(Bild: Jonathan Daniels / Unsplash)

Prärie, wie? Wer jetzt an den „Schatz im Silbersee“ denkt, liegt gar nicht mal so falsch. Dieser besondere Kleidertrend ist tatsächlich von der Westernmode inspiriert – quasi ein Stückchen „Wild Wild West“ für uns europäische Städterinnen!

Präriekleider sind lang, hochgeschlossen und großzügig mit femininen Details, wie Rüschen, Schleifen und Puffärmeln, ausgestattet. Vintage trifft auf Puppenstube, Nostalgie auf verträumte Weiblichkeit. Häufig bedecken die Kleider weit mehr, als wir gewohnt sind: Unter langen Ärmeln und Stehkrägen verschwindet nackte Haut. Das Präriekleid ist somit (auch) eine Antithese zu Freizügigkeit und gewinnt seinen Schau-mich-an-Effekt genau, indem es mit Reizen geizt.

Ähnlich dem Boho-Dress, taucht auch das bewusst altmodische Präriekleid bevorzugt in romantischen, verwaschenen Pastelltönen auf: zum Beispiel in Cremeweiß, Hellblau oder Rosa- und Nude-Nuancen. Auch kleinteilige Blümchen- und Millefleurs-Muster sind zu sehen und passen perfekt zu den malerischen Musenkleidern.

Warum wir das Präriekleid einfach lieben müssen

Viele Trends sind toll, erfordern aber Mut – oder zumindest eine gewisse Figur. Das Präriekleid ist einfach bedingungslos schön! Dank seiner Maxi-Länge und dem hochgeschlossenen Dekolleté frieren wir auch bei den wechselhaften Temperaturen nicht gleich. Und die noch nicht sonnengebräunten, sondern winterweißen Beine (und zum Teil Arme) verschwinden ebenfalls unter dem Stoff.

Wem das Präriekleid steht

Wie alle Maxikleider, steht das Präriekleid großen Frauen besonders gut. Wir weigern uns aber, daraus eine Exklusivität zu machen: Denn auch die Varianten dieses bezaubernden Sommerkleids sind der Rede wert. Kleinere oder kurvige Damen können etwa zur Midi-Länge greifen oder das Präriekleid zu hohen Absätzen kombinieren. Auch Frauen, die im Sommer ungern viel Haut zeigen, schlüpfen freudig in dieses zarte und endlos feminine Kleid, das nicht an Stoff spart und trotzdem luftig ist.

So kombinierst du ein Präriekleid richtig

Wenn du möchtest, dass dich ein Cowboy erobert – oder du dich gleich selbst aufs Pferd schwingst – dann solltest du dem Wilden Westen treu bleiben. Das betrifft die richtigen Accessoires und Überzieher für ein Präriekleid. Stilbruch ist immer möglich. Noch toller wirkt dein Präriekleid aber, wenn sich das Nostalgie-Thema durch dein komplettes Outfit zieht.

Deshalb ist natürlich ein Hut, z.B. ein Trilby, die tollste Ergänzung für dein Prärie-Outfit. Idealer Überzieher: Jeansjacken – entweder klassisch im Levi’s Trucker-Style oder Motto-getreu mit Nieten und Fransen. Wer sich traut, kombiniert Cowboystiefel – für alle anderen passen auch Sandalen. Die richtige Tasche dazu ist ein kleiner Rucksack oder eine Boho-Bag aus Veloursleder, mit einem dünnen Flecht- oder Ledergürtel ist der Look komplett.

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