Platz schaffen im Kleiderschrank

Wenn ihr wie ich heute Morgen in den Kleiderschrank gesehen habt und beschämend feststellen musstet, dass ihr nicht das Richtige zum Anziehen findet, da ihr zu viele Klamotten habt – dann müsst ihr euch wie ich mir vielleicht eingestehen, dass man ein dezentes Einkauf-Problem hat. Gerne neigt man dazu, Kleidung zu horten, weil doch so schöne Teile dabei sind. Das mag ja auch stimmen. Doch wie jede Saison kommen eben auch wieder viele neue schöne Teile dazu und es dauert nicht lange, dann schwappt der Schrank über und man verliert den Überblick über das Ganze.

Um in diesem Chaos nicht die Kontrolle zu verlieren, sollte man ab und zu einen Wardrobe-Check machen um sicherzustellen, was denn noch benötigt wird und was man vielleicht weggeben könnte. Es ändert sich vielleicht ja auch der eigene Geschmack, oder man entdeckt dann beim Ausmisten gewisse sogenannte Fehlgriffe, die aus einer Laune heraus gekauft worden sind.

Bei mir ist oft der Fall, dass ich ein Stück ein zweites Mal gewisse Zeit später gekauft habe, dann eben mit besserer Passform, oder qualitativ hochwertigerem Material. In so einem Fall ist es dann nicht schwer, das Ältere Teil wegzugeben. Allerdings ist das dann auch ein Einzelfall und ich gebe euch hier ein paar Tipps, wie man sich am besten von gewissen Stücken trennen kann, wenn die tägliche Kleidungsauswahl einfach zu groß wird.

Weniger ist oft mehr...

Die Hard-Facts über deine Kleidung

Jeder hat seinen individuellen Stil, das ist klar. Und um das herauszufiltern gilt ganz einfach, auf sein eigenes Bauchgefühl zu hören. Wenn man sich also seinen Berg an Klamotten so ansieht, dann weiß man bei vielen gleich, welche zu einem gehören und welche eben nicht.

Um sich diesen Prozess zu erleichtern, kann man sich ganz einfach in Erinnerung rufen, wie oft man in dem letzten Jahr dieses oder jenes Teil getragen hat. Oft merkt man hier gleich, dass man etwas optisch recht ansprechend findet, aber man selbst sich nicht wohlfühlt darin. Spätestens hier ist es Zeit, sich von dem Stück zu trennen. Vielleicht gibt es ja eine Freundin, die mehr damit anfangen könnte? Dann bleibt es wenigstens im näheren Umkreis, wäre doch auch schön.

Und, warum Dinge behalten, wenn sie einem selbst zu groß oder zu klein sind? Warum sich hier etwas vormachen mit der Gewissheit: dieses Teil trage ich erst, wenn ich abgenommen habe/genug trainiert habe; wenn ich diese gewisse Konfektionsgröße erreiche, passe ich da schon rein.
Nicht gut – einfach weg damit. Leider muss man hier etwas radikal an die Sache rangehen und knallhart analysieren, was passt und was eben nicht. Andernfalls kann sich dieser Aufräum-Prozess über Wochen in die Länge ziehen.

Basics Basics Basics!

Ob man es glauben will oder nicht, aber ein großer Faktor bei einem Outfit spielen Basic-Teile. Damit meine ich: dezente Farben, einfache Schnitte. Ein großer Vorteil ist hier, dass sich diese sorgenfrei und einfach kombinieren lassen. Ob nun ein Schwarzes T-Shirt oder wie ich hier ein weißes Leinenhemd – ob leger im Alltag oder elegant zur Abendgarderobe passend – auf vielen Wegen finden diese Teile Verwendung und erleichtern zudem den Auswahl-Prozess.

Wenn ihr nun in eurem Kleiderschrank ein Outfit zusammenstellen würdet, bemerkt ihr sicherlich, dass als erstes ein einfaches Basic ausgewählt werden würde. Und genau um das geht es – man sollte ja auch nicht viel Zeit benötigen, etwas zum Anziehen zu finden.

Bei mir persönlich ist dieses weiße Hemd auch immer bei einer Reise als erstes im Koffer eingepackt und zu Hause als erstes ausgepackt – da ich mich mit Sicherheit immer auf ein stilsicheres Outfit verlassen kann, sobald ich es anziehe.

Okay, aber was tun mit den ungeliebten Wegwerf-Teilen?

Man muss ja nicht gleich einen eigenen Flohmarkt damit aufmachen – es gibt mittlerweile genügend Flohmarkt-Apps, wo man bequem seine abzugebenden Stücke verkaufen kann. Obwohl man es zuerst nicht glauben mag, gibt es für wirklich Alles ziemlich schnell einen Abnehmer. Und falls eine bekannte Person ein Stück schon länger im Auge hätte, kann man das ja auch einfach verschenken. Ansonsten könnte der Rest auch zu einer gemeinnützigen Organisation geben werden, und man hat vielleicht sogar noch etwas Gutes damit getan.

Für sich selbst aber auf jeden Fall. Denn, wie heißt es auch so schön, weniger ist dann doch immer mehr.

Hank von Hank_Ge

Ich bin Hank, 29 Jahre alt und wohne im schönen Wien. Good to know: Ich beschäftige mich hauptsächlich mit Fashion & Lifestyle, Interior, Travel- und Fitness-Themen.
Noch ungerne ABER ab und an gibt es auch den ein oder anderen persönlichen Blogpost #hankfacts
Mein Blog soll eine Inspirationsquelle für alle Dapper Gentlemen & Ladies sein.

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