Modernes Badezimmer mit freihstehender Badewanne und Holzboden



Badezimmer – Ideen und Tipps für die Gestaltung deiner persönlichen Wohlfühloase



Nach Hause kommen, eine Badewanne füllen, etwas wohlduftendes Wellness-Öl dazugeben, ein paar Kerzen anmachen und hinein ins warme Bad. Gibt es einen schöneren Feierabend als diesen? Wahrscheinlich nicht. Das Problem ist aber, dass solch eine Feierabendwanne nur dann entspannt, wenn das Badezimmer einladend-gemütlich ist. Und da müssen die meisten Badezimmer passen, insbesondere in städtischen Mietwohnungen. Sie sind klein und so aufgeteilt, dass nicht auch nur ein Quadratmeter verschenkt wird. Viel Freiraum zur individuellen Gestaltung des Badezimmers bleibt da nicht.

Das soll dich aber nicht daran hindern, dein Badezimmer trotzdem schön einzurichten und ebendieses wohltuende Feierabend-Bad zu nehmen. Suchst du nach Tipps, wie du aus einem sehr kleinen Badezimmer viel herausholen kannst? Möchtest du dein Badezimmer in einem bestimmten Stil einrichten und weißt noch nicht, in welchem? Oder hast du viel Platz, bei dem du noch nicht weißt, wie du ihn nutzen kannst? In all diesen Fällen wirst du in den nächsten Minuten viele Inspirationen und Badideen erhalten.



Inhalt:



Einrichtung des Badezimmers nach Raumgröße

Wenn du daran denkst, dein Heim schön einzurichten, ist das Badezimmer sicherlich der letzte Raum, an den du denkst. Du wirst dir als erstes das Wohnzimmer vornehmen. Danach das Schlafzimmer. Warum? Weil du in diesen Räumen sehr wahrscheinlich die meiste Zeit daheim verbringst. Das Badezimmer ist dagegen ein rein zweckdienender Raum. Einer, der ja ohnehin schon da ist und nicht weiter eingerichtet werden muss. Oder stimmt das gar nicht?

Wenn du es dir recht überlegst, ist das Badezimmer doch bedeutender. Schließlich handelt es sich – abseits des Schlafzimmers – um den Raum, wo du morgens wachwirst. Wo du dich abends für das Ausgehen oder Bett vorbereitest. Und wo du nach Feierabend – sofern auf eine Wanne nicht verzichtet wurde – ebendieses erholsame Bad nehmen kannst.

Wie du dein Traumbad einrichtest, schreibt mehr oder weniger die Raumgröße vor. In großen Badezimmern hast du viele individuelle Einrichtungsoptionen. In kleinen Räumen ist dagegen auf jeden Zentimeter zu achten. Deshalb solltest du zunächst eine maßstabsgetreue Skizze anfertigen und mit Möbelschablonen arbeiten. So ersparst du dir den Frust, wenn später etwas nicht mehr hineinpasst. Oder wenn es enger wird, als du es dir vorgestellt hattest. Aber ob nun die Zentimeter zählen oder ob du alle Optionen der Welt hast: dein Badezimmer lässt sich individuell einrichten. Immer. Es muss nicht beim langweiligen Standard-Unterschrank, dem nächstbesten Handtuchhalter und bei den Standard-Badematten bleiben.

Kleine Badezimmer

kleines Badezimmer mit Dusche

Ja, es ist ziemlich herausfordernd, kleine Räume schön einzurichten. Und dabei spielt es keine Rolle, ob es sich nun um das Badezimmer oder auch das Wohnzimmer handelt. Aus wenigen Quadratmetern viel herauszuholen und den Raum trotz seiner geringen Größe wohnlich zu machen, erfordert einiges an Fingerspitzengefühl und kreative Ideen.

So beispielsweise in einem 4 bis 6 Quadratmeter-Badezimmer, wo sich die vier Elemente – WC, Dusche, Waschtisch und Tür – in jeweils einer Ecke befinden. Beim besten Willen ist darin kein Platz mehr für größere Badezimmermöbel. Und genauso ist es in flächentechnisch noch etwas größeren (aber sehr langgezogenen) Räumen, den sogenannten Schlauchbadezimmern.

Möchtest du derart kleinen oder langgezogenen Räumen etwas Leben einhauchen, dann konzentriere dich vornehmlich auf die Wände. So kannst du beispielsweise ein kompaktes Wandregal anbringen. Es schafft Stauraum, vergrößert den Raum optisch und die ein oder andere Dekoration findet außerdem noch Platz. Für weiteren Stauraum sind ein Waschbeckenunterschrank oder alternativ ein flexibler Rollcontainer denkbar. Dabei solltest du über türenlose Badezimmermöbel nachdenken. Durch die fehlenden Türen schaffst du eine offene Atmosphäre und lockerst den kleinen Raum auf. Accessoires und Handtücher in bunten, freundlichen Farben machen den Rest.

Mittlere Badezimmer

Glücklicherweise machen kleine Badezimmer nur einen Bruchteil aller aus. Die meisten Österreicher dürfen sich in ihrem Heim über ein Bad mit etwa 8 bis 14 Quadratmetern freuen. Hier ist von mittleren Badezimmern die Rede. Sie sind insbesondere in städtischen Neubauten zu finden. Dies hat historische Gründe. Früher wurden Badezimmer als reiner Waschraum angesehen. Da reichte es aus, die nötigen Sanitärinstallationen vorzunehmen und es dabei zu belassen.

Heute frönt der Mensch dagegen nach Platz und einem gewissen Luxus. Und so sind die Badezimmer mit der Zeit gewachsen und immer hochwertiger geworden. Denn je mehr Platz und damit auch Bewegungsfreiheit ein Badezimmer bietet, desto mehr wirst du dich darin wohlfühlen und desto besser kannst du Ideen verwirklichen. Außerdem: Je besser das Badezimmer ausgestattet ist, desto lieber wirst du dich darin aufhalten.

Sofern du selbst ein Haus baust und das Badezimmer planst, solltest du neben der Raumgröße übrigens auch den Fliesen Aufmerksamkeit schenken. Denn sie wirken sich mit ihrer Form und Farbe mehr auf die Atmosphäre eines Raumes aus, als du wahrscheinlich denkst. Mehr dazu haben wir dir im Fliesen-Kapitel zusammengefasst.

Große Badezimmer

Luxusbadezimmer mit freistehender Badewanne und Sauna

Von großen Badezimmern ist bei Räumen ab 14 Quadratmetern aufwärts die Rede. Und dabei ist zu betonen, dass solche großen Badezimmer oft tatsächlich noch weit über diese 14 Quadratmeter hinausgehen. Du könntest auch „Luxus-Badezimmer“ hierzu sagen. Denn es handelt sich um die Räume, die beispielsweise mit freistehenden Badewannen, Whirlpools, integrierten Saunen, einer großen ebenerdigen Regendusche und vielem mehr trumpfen. Oder mit allem zusammen. Also Elementen, die das Herz höher schlagen lassen. Bei so vielen Quadratmetern hast du – genau wie in anderen Räumen – freie Hand, um diese einzurichten. Und zwar mit allem, was dir lieb ist und wozu du dich inspirieren lässt.

Vermutlich denkst du, wenn du an große Badezimmer denkst, vor allem an sehr große und sehr teure Luxusimmobilien. Es ist aber zu betonen, dass sie kein solcher Luxus sind, als dass sich nur Reiche ein großes Badezimmer leisten könnten. Immer mehr private Bauherren planen große Badezimmer in ihr Haus ein. Und dabei handelt es sich um ganz gewöhnliche Ein- oder Zweifamilienhäuser.

Darüber hinaus existieren neben den Hauptbädern noch weitere Badezimmer. Denn hast du vor allem in größeren Familien einmal den Luxus mehrerer Badezimmer genossen, möchtest du darauf nicht mehr verzichten. Das ist wie beim Abwasch. Hast du einmal eine Spülmaschine genutzt, dann möchtest du nie wieder mit Hand abwaschen. Zudem lässt sich der zweite Waschraum als Badezimmer für Gäste nutzen.

Badezimmer für Gäste

Toilette und Glasdusche

Das Badezimmer für Gäste ist häufiger in Ein- und Zweifamilienhäusern, statt in städtischen Mietwohnungen zu finden. Denn wo man mit 60-80 Quadratmetern Platz auskommen muss, ist kein Platz für zwei Bäder. Es passt höchstens ein Gäste-WC hinein. Von genau diesen ist das Badezimmer für Gäste aber zu unterscheiden. Es handelt sich um ein voll ausgestattetes Bad, das meist nur etwas kleiner als das Hauptbadezimmer ist. Wie groß es – wenn vorhanden – tatsächlich ausfällt, hängt von den Wünschen der Bauherren ab. Manche zollen dem Gäste-Badezimmer eine ähnliche Aufmerksamkeit wie dem Hauptbadezimmer und planen viel Platz ein. Andere lassen es deutlich kleiner ausfallen, weil es später nur sekundär und somit sehr viel seltener genutzt wird. Ein mittleres Badezimmer ist in jedem Fall zu empfehlen, um auch den Gästen und nicht nur sich selbst eine kleine Wohlfühloase zu bieten.



Inspirationen zum Stil des Badezimmers

Denke einmal an Hotels. Die meisten von ihnen, insbesondere die Neueren, sind einfach modern ausgestattet und eingerichtet. Warst du aber auch schon einmal in einem Hotel, das seinen ganz eigenen und wirklich besonderen Charme hatte? Wo du unter anderem ins Bad kamst und diesen „Wow-Moment“ hattest? Wo du dir dachtest, dass solch ein Badezimmer auch daheim klasse wäre?

Nun, verwirf diesen Gedanken nicht gleich wieder. Denn es ist gar nicht so unrealistisch, sich auch zu Hause eine Art „thematisiertes Badezimmer“ einzurichten. An welchen Stilen du dich dabei orientieren kannst, haben wir nachfolgend für dich zusammengefasst und beschrieben. Orientiere dich daran und reichere diese Stile noch mit eigenen individuellen Badideen an.

Voll im Trend: Badezimmer im Landhausstil

Badezimmer mit Dachschräge im Landhausstil

Sehr viel helles und warmes Holz anstelle von Hochglanz-Oberflächen. Sehr viel verspielte Dekoration aus natürlichen Materialien wie beispielsweise Ton, Rattan und Keramik. Sowie wunderschön und etwas altertümlich verzierte Möbel, die fast schon als Antiquität durchgehen könnten. Das sind die Merkmale, die den Landhausstil auszeichnen.

Er setzt einen Kontrast zum hektischen Stadtleben, indem er die rauen und natürlichen Charakteristika des Landes und des Handwerks hochleben lässt. Das macht Räume, die im Landhausstil eingerichtet sind, urgemütlich.

Leute, die über den Landhausstil sprechen, sprechen in den meisten Fällen eher vom Wohnzimmer als vom Badezimmer. Fakt ist aber, dass du jeden Raum im Landhausstil einrichten kannst. Während im Wohnzimmer große Vitrinen und Schränke stehen, finden im Bad vor allem helle Holzelemente und Dekorationen Platz. Und dazu natürlich die klassischen Badezimmermöbel im entsprechenden Stil. Farblich, und das ist vor allem für die Fliesen und Wände relevant, sind Weiß sowie verschiedene helle und vereinzelt auch mal dunkle Brauntöne zu empfehlen.

Denk noch einmal das Feierabend-Bad. In einem liebevoll eingerichteten und dekorierten Landhaus-Badezimmer wird es – vielleicht noch mit ein paar Kerzen – zum absoluten Höhepunkt eines jeden Tages.

Rustikale Badezimmer

Waschbecken und Spiegel mit rustikalen Holzelementen

Das rustikale Badezimmer ist noch etwas rauer und massiver, als es das Landhaus-Badezimmer ist. Fälschlicherweise wird der Landhausstil oft als „rustikal“ bezeichnet, was er strenggenommen aber nicht ist. Anstelle von hellen Naturelementen setzt man überwiegend dunkles Holz ein, um mit besonderen Möbeln das Flair beispielsweise einer urigen Alpenholzhütte nachzubilden. Neben dem Holz sind auch Oberflächen in einer Stein- beziehungsweise Felsoptik gern gesehen. Zudem geht es beim rustikalen Stil weniger verspielt zu. Das heißt, dass Möbel und Elemente nicht mit Handwerkskunst verziert, sondern in ihrer natürlichen und eben massiven Form belassen werden.

Übrigens harmoniert der rustikale Badezimmerstil wunderbar mit modernen Badezimmermöbeln und Accessoires im Wechsel. Das ist insbesondere dann für dich interessant, wenn dir der reine rustikale Stil zu schwer, rau und erdrückend erscheint. Durchaus sind die vielen dunklen Farben nicht jedermanns Sache. In Kombination mit elegant-modernen Dekorationen und Badmöbeln ergeben sich aber wunderbare Kontraste und Akzente. Von einer Mischung mit dem Landhausstil ist eher abzusehen. Hier wären die Kontraste zu stark.

Urban Jungle-Badezimmer

Eine ebenso klasse Kombination ergibt sich, wenn du den rustikalen Stil mit dem Urban Jungle-Stil verbinden. Letzterer setzt auf sehr viel natürliches Pflanzengrün im Raum und harmoniert dadurch ausgezeichnet mit den Holz- und Steinelementen. Aber auch ohne Kombination ist dieser Stil ein echtes Highlight. Mit den richtigen Pflanzen schaffst du dir beinahe so etwas wie ein Tropenparadies. Jedoch braucht es einiges an Platz, um die auch mal größeren Pflanzen sowie stiltypischen Dekorationen zu platzieren.

Badezimmer im Retro-Look oder Vintage-Stil

freistehende Badewanne im Retro-Look

Möchtest du ein ganz besonderes Badezimmer haben? Vielleicht eins, welches an den kaum beschreibbaren Stil aus langvergangenen Epochen erinnert?

Damit ist selbstverständlich nicht das typische 70er-80er-Pastellfarben-Badezimmer gemeint, bei dem viele Menschen die Flucht ergreifen. Sondern jenes, was noch davor existierte. Was man sonst nur in Filmen wiederfindet. Retro und Vintage sind zwei Stile, die Elemente von vor Jahrzehnten sowie manchmal sogar Jahrhunderten aufgreifen und in frischer Form repräsentieren.

Das Problem dabei ist aber, dass solche Retro- und Vintage-Badezimmer von langer Hand geplant werden müssen. Denn soll ein Badezimmer wie in einer Prinzessinnensuite der 20er Jahre wirken, dann kommt es nicht nur auf die Badmöbel und Dekorationen, sondern auch auf die Sanitärinstallationen an. Insbesondere die freistehende Wanne, die damals typisch für solch eine Suite war, gehört hinein. Und so verhält es sich auch bei Badezimmern, die andere Epochen aufgreifen.

Generell zeichnen sich Retro und Vintage durch das Spiel mit eleganten Formen und Farben sowie markanten Mustern aus. Durchgängige und ins Auge fallende Muster anstelle von nur ein paar Akzenten sind gern gesehen. Eine Badezimmergestaltung im Vintage-Stil grenzt sich vor allem durch auffallend gebraucht wirkende Oberflächen von der Retro-Optik ab.

Besonders ausgefallene Badezimmer

luxuriöses Badezimmer mit großen Fenstern

Du dachtest, dass das Badezimmer mit einer 20er Jahre-Prinzessinnenwanne schon ausgefallen war? Dann wirst du sicherlich staunen, denn es existiert noch eine Steigerung dazu – vorausgesetzt, dass der Raum entsprechend viel Platz bietet. Wie wäre es mit prunkvollen Polstermöbeln, mehreren Ebenen und einfach purem Luxus? Es ist zuzugeben, dass solch ein Badezimmer genauso teuer wie ausgefallen ist. Genauso, dass solch ein Raum für manche zu viel des Guten ist und mit einem Badezimmer nur noch wenig zu tun hat. Aber möchtest du dir etwas wirklich Einzigartiges gönnen und spielt das Geld eine kleinere Rolle, dann ist eine Badezimmereinrichtung wie diese vermutlich das, was du suchst. Alternativ sind der antik-elegante Stil oder der mediterran-orientalische Stil zu empfehlen.



Moderne Badezimmer

modernes Badezimmer mit braunen Möbeln, Toilette und Dusche

Wie ein modernes Badezimmer aussieht – und da kommen wir noch einmal auf das Hotel von vorhin zurück – wirst du dir vorstellen können. Natürlich handelt es sich hierbei, insbesondere verbunden mit minimalistischen Einflüssen, um einen eigenen Stil. Das moderne Badezimmer wirkt elegant sowie schlicht. Im Gegensatz zum Landhausstil ist es funktionell eingerichtet und nicht so verspielt. Anstelle von Massen – beispielsweise bei Dekorationen – stehen nur Akzente im Fokus. Deshalb ist es oft so, dass die Verspielten unter uns ein modern eingerichtetes Badezimmer (beziehungsweise auch jeden anderen modern eingerichteten Raum) als lieblos empfinden. Fakt ist aber, dass man beide nicht miteinander vergleichen kann. Den modernen Stil mit dem Landhausstil zu vergleichen, ist wie ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen. Zudem kann auch der moderne Stil Gemütlichkeit ausstrahlen.

Im Grundsatz geht es nur darum, sich auf das Wesentliche in Form, Farben und Funktionen zu konzentrieren. Und dazu einen modernen Touch durch beispielsweise neue Technologien wie das indirekte Licht hineinzubringen. Wie du es letztendlich interpretierst, steht dir frei. Fakt ist, dass sich das moderne Badezimmer nicht per se durch steril wirkende Hochglanz-Oberflächen auszeichnet. Sondern dass es auch anders kann. Beispielsweise mit ein paar netten Farbakzenten oder Mustern, dunklen Badschränken und Badregalen aus Holz, ein paar wenigen Pflanzen und elegant geformten Sanitärinstallationen. Helle Fliesen auf dem Boden und teilweise fliesenfreie Wände in Feuchtigkeits-unbedenklichen Gegenden sind empfehlenswert, sofern du das Badezimmer von Grund auf planst. Utensilien werden eher in Badezimmermöbeln versteckt, um klare Formen beizubehalten.

Badezimmer im edel-antiken Stil

luxuriöses Badezimmer mit großen Fenstern

Beim edel-antiken Badezimmer geht es zeitlich noch etwas weiter zurück als beim 20er Jahre Retro-Badezimmer. Wie wäre es damit, einen Waschraum so nachzubilden, wie er beispielsweise bei den reichen Römern der Antike aussah? Und diesen Stil dann mit modern-edlen Möbeln und Materialien von heute zu vermischen?

Zugegeben, dieser Stil lässt sich nur schwer beschreiben, weil Ideen und Ansätze aus sehr verschiedenen stilistischen Richtungen sowie aus der Historie zusammenkommen. Dass der edle und antike Stil aber äußerst spannend ist, dürfte zweifelsohne Fakt sein. Er ist einmal mehr hervorragend für dich geeignet, wenn du ein Badezimmer einrichten möchten, dass man so schnell kein zweites Mal findet. Und wenn dir die Luxus-Variante mit beispielsweise Polstermöbeln zu viel des Guten ist.


Badezimmer im orientalischen oder mediterranen Stil

luxuriöses Badezimmer mit großen FensternAuch der mediterran-orientalische Stil lässt sich nur schwer beschreiben. Ein zentrales Merkmal ist jedoch, dass er das wunderbar leichte Lebensgefühl des Mittelmeerraums repräsentiert. Das bedeutet: Sachte Beige-, Rot- und Blautöne an den Wänden und auf dem Boden, Wärme und Temperament versprühende Badezimmermöbel und Dekorationsgegenstände, gerne aus mediterranen Hölzern wie Olivenholz, sowie hochwertige, meist eher dunkle Steinoberflächen am Waschbecken und Waschtisch. Wenn du dich morgens nach dem Aufstehen ein bisschen wie im Süden fühlen möchtest, dann ist der mediterrane Stil wie in einer Sommer-Finka ideal. Wenn es dabei etwas verspielter zugehen darf, lass noch ein paar orientalische Einflüsse mitspielen. Der Orient ist für seine ganz eigenen Spielereien bekannt.


Aufwändige Stile haben ein kleines Problem

Genau wie der edel-antike sowie Retro-Stil hat auch der mediterrane Stil ein kleineres Problem. Setzt du ihn konsequent um, dann ist mit erhöhten Kosten zu rechnen. Aber nicht nur das. Der Stil bildet auch einen sehr starken Kontrast zur restlichen Einrichtung in den anderen Räumen. Du müsstest diesen Kontrast also in Kauf nehmen oder aber die komplette Wohnfläche in diesem Stil einrichten.

Auch das dürfte ein Grund dafür sein, dass man sich oft für den modern-minimalistischen Stil oder den Landhausstil entscheidet. Sie sind einfacher umzusetzen und wirken auch über die gesamte Fläche verteilt einfach schön. Wie du es am Ende aber machst und wie intensiv, ist natürlich dir überlassen. Wichtig ist, dass du dich wohlfühlst und dass die verschiedenen Stile keine konkreten Vorgaben, sondern nur Orientierungshilfen darstellen.



Tapete oder Fliesen im Badezimmer? Oder beides?

An einer Badezimmer-Frage scheiden sich die Geister. Nimmt man ausschließlich Fliesen bis unter die Decke? Oder verzichtet man an den Wänden darauf und tapeziert stattdessen? Oder plant man eine Mischung aus beidem ein?

Gegen Fliesen nennen die einen Kostengründe und die anderen Ästhetik-Gründe. Klar, Fliesen haben ihren Preis und machen das Badezimmer mehr oder weniger steril. Es sei denn, man wählt schöne Fliesen anstelle der klassisch-weißen aus. Tapeten-Gegner machen sich wiederum Sorgen über die hohe Luftfeuchte im Badezimmer und damit einher Schimmel. Wobei zu betonen ist, dass du Schimmel vermeiden kannst, indem du Baumängel vermeidest, bewusst heizt und zwei- bis viermal täglich mindestens fünf Minuten lüftest. Ferner ist Schimmel nicht ausgeschlossen, nur weil Fliesen verwendet wurden. Du siehst also: Es spricht nichts nur für das eine oder nur das andere.

Du hast freie Wahl und solltest konkret nach deinen optischen Vorlieben gehen. Nur eine Regel ist dabei tatsächlich zu beachten: Keine Tapete im Duschbereich. Beziehungsweise an allen Stellen nicht, wo Wasser konkret an und somit in die Wand gelangen kann.

Kannst du jede Tapete im Badezimmer verwenden?

Badezimmer mit Tapeten mit Ziegeloptik

Wenn du dich fürs Tapezieren und Streichen entschieden hast, stehst du auch schon vor der nächsten komplexen Frage. Welche Tapete nimmst du? Es gibt verschiedene Arten und nur manche von ihnen eignen sich für den Einsatz im Badezimmer. Und zwar vor allem Vliestapeten, Vinyltapeten sowie Glasfasertapeten. Sie haben eine spezielle Beschichtung oder bestehen aus einem sehr feuchtigkeitsresistenten Material. Dadurch kann Feuchte gar nicht oder nur erschwert in die Wand eindringen und Schimmel verursachen. Die genannten Tapeten lassen sich zudem hervorragend reinigen. Sollten also mal Zahnpasta- oder Wasserflecken an der Wand entstehen, kannst du diese einfach abwischen.


    • Vliestapete: Besteht aus glatten und reißfesten Fasern, die sich in ihrer Form insbesondere durch Feuchte nicht verändern können. Das heißt, dass sie sich weder ausdehnen noch zusammenziehen, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen.

    • Vinyltapeten: Werden auch PVC-Tapeten genannt, weil sie aus einer Lage PVC und einer Lage Papier bestehen. Sie haben also ebenfalls eine robuste Oberfläche. Außer in Badezimmern werden sie oft auch in der Küche verwendet.

    • Glasfasertapete: Die robusteste von allen dreien Tapeten. Sie besteht aus Glasfasern, die zu einem äußerst starken Gewebe verarbeitet werden. Neben den bereits genannten Eigenschaften kommt dazu, dass Glasfasertapeten nicht brennbar sind. Zum Tapezieren benötigst du Dispersionskleber anstelle von Kleister.

Bist du von diesen drei Tapeten nicht überzeugt? Dann kannst du auch im Badezimmer ganz normale Tapeten verwenden und diese dann mit einer sogenannten Kunststoffdispersion versiegeln. Diese Kunststoffdispersion gibt der Tapete vergleichbare Eigenschaften zu denen der Vlies-, Vinyl- und Glasfasertapeten.

Was ist beim Streichen des Badezimmers zu beachten?

Einmal mehr müssen wir uns mit dem Thema Schimmel beschäftigen. Aber auch mit Wasserflecken. Die Tapeten sind die eine Sache, die Farben sind eine andere. Du benötigst spezielle Feuchtraumfarbe, um das Badezimmer zu streichen. Diese ist gesundheitlich unbedenklich, resistent gegen Schimmel sowie Wasserflecken und du kannst die Wand ohne Farbauswirkungen reinigen. Das Streichen an sich läuft wie gewohnt ab.

Beachte aber, dass die Farbe etwas mehr Trockenzeit braucht. Mit der ersten Dusche nach dem Streichen warte daher bestenfalls ein bisschen. Nimmt die normale Luftfeuchte des Badezimmers während des Trockenprozesses – beispielsweise durch das zu frühe Duschen – zu, verhinderst du, dass die Farbe ordentlich trocknen kann.

Wie du die passenden Fliesen für kleine und große Badezimmer wählst?

,modernes Badezimmer Waschbecken freistehend

Wusstest du, dass die Fliesen mehr als nur eine optische Komponente im Badezimmer sind? Dass sie sich noch weitaus stärker auf die Atmosphäre deines Badezimmers auswirken können, als du bisher dachtest?

Früher, als das Badezimmer noch ein Waschraum anstelle einer Wohlfühloase zur Entspannung war, verbaute man normale, weiße Fliesen in einer meist kleinquadratischen Form. Dann kamen ab den 70ern die bunten Fliesen, wie wir sie heute größtenteils verachten. Noch einmal ein paar Jahrzehnte später stellen wir hohe optische Anforderungen an die Fliesen. Sie sollen dazu beitragen, ein bestimmtes Flair im Raum zu verteilen. Und dabei existieren dann auch noch allzu viele verschiedene Fliesenarten.

Im Wesentlichen sind es Keramikfliesen, Steinzeug-Fliesen und die weiterentwickelten Feinsteinzeug-Fliesen. Sie grenzen sich insbesondere über die Wasseraufnahme voneinander ab. Während Keramikfliesen – auch Steingutfliesen genannt – bis zu 10 Prozent Wasser aufnehmen können, sind es bei Feinsteinzeug-Fliesen nur noch unter 0,5 Prozent. Wobei diese Werte eher mit dem Frostschutz als mit dem Gebrauch im Badezimmer zu tun haben. Du kannst in deinem Badezimmer prinzipiell alle Fliesenarten anwenden. Möchtest du besonders hochwertige Fliesen verwenden, dann sind am ehesten Feinsteinzeug-Fliesen in der gewünschten Form und Farbe zu empfehlen.

Ein Tipp dazu noch: Sieh idealerweise davon ab, in kleinen Räumen zu kleine Fliesen zu verlegen. Dadurch kann dein Badezimmer noch kleiner wirken, als es eigentlich ist. Große und länglich angeordnete Fliesen machen es dagegen etwas weitflächiger. Generell ist diese Fliesenform zu empfehlen, auch bei großen Badezimmern. Kleine Mosaikfliesen sind eher als Dekor und somit Akzent zu empfehlen. Beachte aber auch, dass sehr große Fliesen wegen ihr immer höheren Oberflächenspannung bruchanfälliger sind. Das gilt vor allem für Feinsteinzeug-Fliesen. Bei der Farbe deiner Kacheln hast du freie Wahl und musst nichts beachten. Hast du ein kleines Badezimmer, dann empfehlen sich helle Fliesenfarben. Sie lassen den Raum optisch einmal mehr größer wirken.

Wodurch zeichnen sich gute Fliesen aus?

Du erkennst hochwertige Fliesen daran, dass sie die entsprechende Euro-Norm einhalten. Beim Kauf solltest du auf den Zusatz „1. Sortierung“ achten. Dabei handelt es sich um die höchste Qualitätsstufe, ähnlich wie bei Champignons aus dem Glas mit der ersten, zweiten und dritten Wahl. Qualitätsmerkmale sind:

    • Abriebfest (Rutschfest) in „nassbelasteten Barfußbereichen“
    • Druckfest
    • Biegefest
    • Ebene Fläche
    • Geringe bzw. beschränkte Wasseraufnahme
    • Maßtolerant

Hierneben spielen gegebenenfalls auch noch die Faktoren der Trittsicherheit und Frostsicherheit (beim Außeneinsatz) eine Rolle. Idealerweise lässt du dich von deinem Fliesenverleger oder Ansprechpartner im nächsten Baumarkt beraten.


Wie du mit Spiegeln und Beleuchtung die Raumatmosphäre beeinflussen kannst?

Wie bereits zu Beginn beschrieben, muss es in deinem Badezimmer nicht beim Spiegelschrank, einer Deckenleuchte und den einfachen Vorlegern bleiben. Wusstest du, dass du die Raumatmosphäre deines Badezimmers insbesondere mit Spiegeln und neu gedachten Beleuchtungskonzepten beeinflussen kannst? Hier kommen die Produkte unseres Shops wieder mehr in den Fokus.

Hast du schon an alternative Beleuchtungsmethoden gedacht?

Toilette und Dusche mit Glaswand

Eine einfache Deckenleuchte in der Mitte des Raums war gestern. Alternative Beleuchtung ist es, die ein Badezimmer heute noch wesentlich gemütlicher machen können, als du denkst. Beispielsweise mit an verschiedenen Stellen in die Decke eingebauten Lampen-Spots. Sie machen den Raum sofort etwas edler und schaffen an tatsächlich allen Stellen des Raums ausreichend Licht.

Eine andere Idee – und die ist für die meisten Leute auch einfach umzusetzen – sind indirekte LED-Beleuchtungskonzepte. Dabei sitzen die LED-Leuchten als Lichtquellen beispielsweise versteckt auf dem Hängeschrank, hinter dem Hochschrank sowie hinter Spiegeln und Vorrichtungen. Einmal mehr wirkt das Badezimmer exklusiver, davon ab lässt das indirekte Licht den Raum größer erscheinen. Mit den entsprechenden Fliesen dazu holst du das Maximum aus deinem Badezimmer heraus. Zudem kehrt Gemütlichkeit ein, da sich das Licht aus Ecken und hinter den Möbeln hervorschleicht, anstelle grell von der Decke zu strahlen. Viele indirekte Beleuchtungskonzepte kommen mit individuellen Einstellungs- und Dimm-Möglichkeiten. Einmal mit dem Smartphone oder über eine zentrale Fernbedienung eingestellt, schaffst du im Badezimmer so stets die Atmosphäre, die du dir wünschst.

Abseits davon solltest du dich bemühen, den Raum so zu gestalten, dass er das Tageslicht ideal ausnutzt. Insbesondere bei Badezimmern ist das eine Mission, weil die meisten Räume nur kleine Fenster haben. Bei innenliegenden Badezimmern setzt du idealerweise auf eine Tageslicht-ähnliche Lichtstimmung. Insbesondere rund um den Spiegel, zum Schminken.

Ein einfacher Badspiegel oder mehrere? Vielleicht auch mit smarten Technologien?

Runder Badspiegel mit zwei Waschbecken und Dekoration

Einen Spiegel braucht dein Badezimmer in jedem Fall. Aber auch hier kannst du noch wesentlich mehr als nur den reinen Zweck herausholen. Beispielsweise, indem du zusätzlich einen Kosmetikspiegel, einen größeren Standspiegel und innovative Technik in dein Badezimmer einkehren lässt. Und damit sind smarte Spiegel gemeint, die etwa die Staumeldungen, Termine und das Wetter anzeigen können. Manche Leute sehen darin keinen Sinn, wieder andere finden es extrem hilfreich. Vor allem bei eng getakteten Morgenprogrammen, wo das leichte Konsumieren von wichtigen Informationen auf einen Blick relevant ist.

Welches Setup hilft dir dabei, dich noch besser auf den Tag oder die Nacht vorzubereiten und die Zeit im Badezimmer so angenehm und stressfrei wie möglich zu machen? Denk in diesem Zusammenhang auch über reine Dekorationsspiegel nach. Denn durch die Reflektion des einfallenden Lichts können sie das Badezimmer noch heller machen und – kreativ angeordnet – schöne Effekte im Zusammenspiel mit sich spiegelnden Elementen schaffen. Hierin findest du noch einen Faktor, wie du kleine und mittlere Badezimmer optisch vergrößern kannst.


Stilvoller Sichtschutz an den Fenstern – Rollo, Vorhang oder Folie?

Badezimmer mit Tapeten mit Ziegeloptik

Wenn du durchs Fenster direkt in die Wohnung des Nachbarn blicken kannst, dürfte es klar sein, dass der Nachbar es auch bei dir kann. Ein Sichtschutz muss also her. Aber welch

Ein massives Außenrollo oder Verdunklungsrollo lässt definitiv keine Blicke mehr durch, dafür musst du es auch jedes Mal zumachen und einmal geschlossen, ist dein Badezimmer dunkel. Rollos sperren das Tageslicht aus und nehmen so großen Einfluss auf die Raumatmosphäre, die du mit viel Mühe erschaffen hast. Auch passen sie meist optisch nicht zum Einrichtungsstil. Ein Landhaus-Badezimmer könnte beispielsweise selbst dann nicht mit einem Rollo überzeugen, wenn dieses braun wäre. Damit scheidet es als Sichtschutz aus.

Vorhänge und Gardienen sind eine weitere Option. Auch sie müssen aber bei jedem Bad-Aufenthalt geschlossen werden und verdunkeln den Raum teils stark. Dafür können sie anders als bei Rollos wesentlich besser zum Stil des Raumes passen. Entscheide dich beim Landhausstil beispielsweise für dünne, weiße Gardienen. Vielleicht mit einem landes- oder handwerkstypischen Strickmuster. Sie sollten als Sichtschutz ausreichen und unterstützen die Raumatmosphäre. Beim rustikalen Stil würden sich wiederum dunklere und schwerere Vorhänge sehr gut machen. Sie ergänzen die Badezimmermöbel aus Holz und das Grün der Pflanzen wunderbar. Auf Vorhänge und Gardienen in bunten Farben solltest du aufgrund der Größe eher absehen. Sie setzen im Raum einen zu starken Fokuspunkt. Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel. Wenn ein bunter Vorhang perfekt mit den anderen Elementen deines Badezimmers harmoniert, stellt er natürlich die richtige Wahl dar.

Möchtest du das Badezimmer modern einrichten oder einfach einen zweckmäßigen Schutz ohne viel Drumherum einsetzen, dann sind Plissees, lichtdurchlässige Stoffrollos und einfache Sichtschutzfolien empfehlenswert. Sie reduzieren das Element aufs Wesentliche, nämlich den Sichtschutz. Dazu musst du keine besonderen Vorkehrungen treffen oder gar bohren, um den Sichtschutz anzubringen. Bedenke dabei aber, dass auch Plissees und Folien das Tageslicht im Raum reduzieren.


Tipps für Badezimmer mit persönlichen Akzenten

Möchtest du dein Traumbad wohnlich einrichten, dann solltest du es dekorieren. Und zwar so, dass jedes Dekorationselement deine Persönlichkeit repräsentiert. Die Wohnlichkeit ist dabei nur ein Argument. Es kommen noch viele weitere dazu. Mach, dass das Badezimmer kein toter und zweckmäßiger Ort bleibt, sondern dass es mithilfe einer liebevollen Badezimmergestaltung genauso zum Leben erwacht wie alle anderen Räume auch.

Warum solltest du auf Deko im Badezimmer nicht verzichten?

Badezimmer mit Dekoration

Pflanzen, Gefäße, drapierte Handtücher und vielleicht noch weitere Accessoires sind auch im Badezimmer absolut wertvoll. Warum? Einerseits, weil sie eine Wohlfühlatmosphäre in den Raum bringen. Wir halten uns gerne in Räumen auf, in denen unsere Persönlichkeit steckt. Andererseits, weil sie praktisch sind.

Ecken, die sich schlecht füllen lassen, wirken mit einer schönen Pflanze komplett anders. Eine leere Wand, an der sich nur eine Handtuchheizung befindet, bekommt mit einem kleinen Regal für die Lieblingsparfums einen schönen Blickfänger. Duschvorhänge, die nicht nur weiß oder schlicht bemustert sind, machen ebenfalls etwas her. Die kleine Landhaus-Box am Waschbecken sieht nicht nur schön aus, sondern verwahrt auch Ketten, Ringe, Uhren und weiteren Schmuck in sich. Schöne und vielleicht stilgerechte Wäschekörbe wirkt anders als der lumpige Wäschesack. Du siehst: Die kleinsten Details und Ideen bringen Leben ins Badezimmer. Alle zusammen erschaffen das Traumbad, das du dir immer gewünscht hast. Aus diesem Grund ist auf Deko im Badezimmer nie zu verzichten. Ein Bad ohne Deko wirkt, als wolltest du demnächst ausziehen.



Teppich im Badezimmer?

Badezimmer mit Mosaikfliesen

Wenn du morgens verschlafen ins Badezimmer kommst und barfuß auf dem weichen Teppich stehst, fühlst du dich fast wie auf Wolke sieben. Das warme Gefühl unter den Füßen lässt dich hervorragend in den Tag starten. Natürlich ist es also denkbar, die typischen Badematten durch kleine Teppiche zu ersetzen. Denk aber daran, die Teppiche regelmäßig hochzuheben und auszulüften. Ansonsten kann es aufgrund der immerzu aufgenommenen Feuchte sein, dass der Teppich unterhalb zu schimmeln beginnt. Ebenso ist darauf zu achten, dass der Teppich rutschfest ist oder dass du ihn entsprechend rutschfest machst. Insbesondere auf Fliesen kannst du mit dem Teppich sonst sehr schnell ausrutschen. Im Shop findest du eine riesige Auswahl an Teppichen und Vorlegern fürs Badezimmer.

Sitzmöglichkeiten fürs Badezimmer?

Erinnerst du dich noch an das ausgefallene Luxus-Badezimmer mit Polstermöbeln und mehr? Selbst, wenn du diesen Stil am Ende nicht verfolgst, können sich Sitzmöglichkeiten abseits des geschlossenen WCs als hilfreich erweisen. Beispielsweise dann, wenn du dich im Badezimmer auch gleich einkleidest. Socken, Hemdspanner und mehr sind im Sitzen wesentlich angenehmer anzuziehen als im Stehen. Und es darf gerne mehr als nur ein einfacher Holzstuhl sein. Denk bei ausreichend Platz doch tatsächlich über einen kleinen gemütlichen Sessel oder einen Pouf nach. So kann die Toilette das bleiben, was sie ist und du hast es wesentlich gemütlicher.

Bilder im Badezimmer?

modernes Badezimmer mit freistehender Badewanne und Pflanzen

Bilder sind das letzte wunderbare Dekorationselement, über das du in deinem Badezimmer nachdenken solltest. Gib deinem Landhausstil, rustikalen Stil oder mediterranen Flair den letzten Schliff. Such dir ein großartiges Motiv, das die Stimmung des Raumes unterstützt. Beispielsweise von einer kleinen Küstenstadt im Süden Italiens, einem Elch im skandinavischen Wald oder auch von einer schönen Scheune. Persönliche Bilder sind im Badezimmer eher unüblich – aber auch da hast du natürlich alle Optionen.

Bedenke beim Aufhängen der Bilder die Wandoberfläche. Wenn die Wände deines Badezimmers gefliest sind, solltest du über Klebehaken nachdenken. Sie haften ausgezeichnet und sind einfach anzubringen – ohne dass du dir in der Eile mit dem Hammer auf den Finger hauen oder gar in die Fliesen bohren musst. Sind die Wände tapeziert, dann entscheide einfach aus dem Bauch heraus, ob du kleben oder hämmern möchtest.


Wie kann ich beim Einrichten des Badezimmers Kosten sparen?

Frau sitzt mit geschlossenen Augen in der Badewanne und entspannt

Hast du eine Mietwohnung und sind sämtliche Sanitärinstallationen bereits vorhanden, dann verursacht die Badezimmereinrichtung sehr wahrscheinlich nicht so hohe Kosten. Es handelt sich um einen kleinen Raum, für den du nicht so viele Einrichtungsgegenstände brauchst wie etwa beim Wohnzimmer. Baust du eine Immobilie und musst du das Badezimmer komplett neu einrichten, dann entstehen schon höhere Kosten. Aber du kannst sparen. In beiden Fällen.




Tipps für Bauherren:

    • Informiere dich bei der Planung genau: Wenn du weißt, worüber du während der Planung deines Bades mit Beratern sprichst und was genau deine Bedürfnisse sind, dann kannst du auch die Kosten deine Traumbads entsprechend reduzieren. Und zwar ohne am Ende auf etwas verzichten oder Kompromisse eingehen zu müssen.

    • Hol Profis an Bord und vergleiche Preise: So erhälst du viele Inspirationen, profitierst von einer jahrelangen Erfahrung und vielleicht sogar ein paar Nachlässen. Außerdem kannst du die Rechnungen der Profis normalerweise von der Steuer absetzen.

    • Sei aber auch bereit, anzupacken: Denn nur die Profis arbeiten zu lassen, kostet immer mehr. Mit jedem Handgriff, den du selbst vornimmst, sinken deine Kosten. Das macht sich am Ende deutlich bemerkbar.

    • Fliesen nur dort, wo sie wirklich gebraucht werden: Fliesen sind einer der großen Kostenpunkte im Badezimmer. Vor allem, wenn du dich für hochwertige Feinsteinzeug-Fliesen entscheidest. Wenn die Fliesen aber nur an den wirklich erforderlichen Orten sind und du die restlichen Wandflächen tapezierst, lassen sich die Kosten stark reduzieren. Das ist ohnehin ein Trend der letzten Jahre. Darüber hinaus kannst du Duschwände anstelle von Fliesen verwenden.

    • Weniger Design bei Armaturen: Design kostet. Entscheide dich für weniger auffallende Designs und spare so. Auch wenn die Design-Armaturen und Badmöbel natürlich schöner und eleganter aussehen.

    • Einmal kaufen anstatt zweimal: Ja, es stimmt. Wer einmal Qualität kauft und diese Sache dann viele Jahre hält, zahlt weniger, als wenn man die Sache zeitnah aufgrund von minderwertiger Qualität ersetzen muss.

Tipps für Bauherren:

    • Weniger ist mehr: Das ist logisch und so gibst du weniger aus, wenn du akzentuiert einrichtest anstatt detailverliebt. Der moderne Einrichtungsstil mit seinen minimalistischen Lösungen ist ansehnlich und eignet sich auch wunderbar zum Sparen. Und was machst du, wenn dir der moderne Stil nicht zusagt? Dann kauf Badaccessoires und sekundären Einrichtungsgegenstände einfach nach und nach. Reduziere anfangs einfach auf das Wesentliche.

    • Zeitlos einrichten und nicht nach Trends:Denn Trends kosten Geld. Möchtest du deine Einrichtung und Dekoration immer den aktuellen Trends anpassen, musst du mit erhöhten Kosten rechnen. Richtest du das Badezimmer einfach zeitlos ein, kannst du dir diese Kosten sparen. Ein Kompromiss muss das nicht sein.

    • Beziehe deine alten Schätze ein: Sieh dir an, was du schon an Deko hast und im Badezimmer wiederverwenden könntest, wenn es beispielsweise im Wohnzimmer nicht mehr passt.

    • Werde kreativ: Geh deinen Talenten nach und setze viele Badideen einfach selbst um, anstelle sie zu kaufen. Das funktioniert vor allem bei verspielten Einrichtungsstilen wunderbar.