Vorbereitungen im Garten: Das ist im Frühjahr zu tun

Die Temperaturen werden milder. Erste Frühlingssonnenstrahlen locken die mutigsten Triebe aus der Erde. Und wir denken nur eines: Endlich wieder hinaus ins Grüne! Wer einen Garten oder Balkon sein Eigen nennt, weiß: Im Frühling ist einiges zu tun. Welche Gartenarbeiten jetzt anstehen, verraten wir euch im heutigen Beitrag!

 

Obstbäume zurückschneiden

Auch, wenn wir uns über die vielen, neuen Triebe freuen: Der Pflanzen-Rückschnitt gehört zu den wichtigsten Gartenarbeiten im März. Vor allem Obstbäume, Rosen und Hecken sollten bereits Mitte bis Ende März zurückgeschnitten werden. Dabei werden besonders lange Triebe oder verholzte Partien abgeschnitten, damit ein gesunder und gleichmäßiger Wuchs entsteht. Auch kranke und abgestorbene Triebe werden entfernt. Wichtig: Unbedingt auf gutes Werkzeug achten! Je sauberer die Schnitte, desto weniger Verletzungen erleidet die Pflanze.

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Rasenpflege

Wer einen Garten hat, hat aller Wahrscheinlichkeit nach auch einen Rasen! Nach dem Winter ist der beste Zeitpunkt, um diesem eine Extraportion Liebe zukommen zu lassen. Zunächst entfernt ihr Unkraut und Moos, anschließend untersucht ihr den Rasen auf kahle oder ausgedünnte Stellen. Wo nötig, können neue Rasensamen gesät werden. Wichtig: Rasensamen brauchen viel Sonne! Daher solltet ihr sie nicht tiefer als 1 cm unter der Erde vergraben. Gießen könnt ihr den neuen Rasen zweimal täglich. Vor allem die ersten vier Wochen braucht er viel Wasser.

Nur der Dumme sucht das Glück in der Ferne. Der Kluge läßt es unter seinen Füßen sprießen. (aus China)

Beete frühlingsfit machen

Kultiviert man einen Kräuter- oder Gemüsegarten, können jetzt schon erste Vorbereitungen für die neue Ernte getroffen werden. Im März gilt: Beete aufräumen! Jetzt werden Balkonkisterln, Pflanzkästen und Beete aus dem Winterschlaf geweckt. Dabei befreit ihr sie zunächst von Unkraut, feuchtem Laub und alten Wurzeln. Anschließend könnt ihr sie ordentlich umgraben und mit frischer Erde auffüllen. Je nachdem, was dort später sprießen soll, kann sich auch eine Lage Dünger lohnen – beispielsweise Stickstoff. Manche Pflanzen brauchen davon nämlich besonders viel. Dazu gehören Zucchini, Kürbis oder verschiedene Kohlsorten. Wollt ihr diese setzen, könnt ihr entweder eine eigene Komposterde verwenden – oder eure Beete zusätzlich mit organischem Stickstoff-Dünger anreichern.

Lust, ein eigenes Hochbeet anzulegen? Hier erfährst du, wie das geht und was du dazu brauchst!

(Bild: Neslihan Gunaydin on stocksnap.io)

Tipp: Dünger aus der Küche Wetten, dass eure Küchenabfälle schon einiges an Dünger-Potenzial haben? Sammelt einfach ein paar Wochen lang Eierschalen, mörsert diese klein und mischt sie unter die Erde. So bekommen Pflanzen auf dem Balkon oder im Garten eine Extra-Dosis Kalk. Um Blattläuse und ähnliche kleine Nutznießer von euren Pflanzen fernzuhalten, eignet sich Kaffeesud. Einfach nach dem morgendlichen Aufbrühen in einem Glas sammeln und, sobald er gut getrocknet ist, ins Erdreich mischen.

Erste Aussaat

Beete geputzt? Dann ran an die Aussaat! Im März und April können bereits erste Samen gesät werden. Erbsen, Gurken, Spinat oder Zwiebeln kommen jetzt unter die Erde. Natürlich können aber auch Sorten wie Tomaten, Karotten oder Paprika nach wie vor ausgesät werden. Ab April empfiehlt sich dann Salat in allen Variationen. So habt ihr im Sommer und Herbst garantiert eine Vitaminbar im Garten!

Tipp: Die meisten Gemüsepflanzen bevorzugen viel Sonne. Aber es gibt auch einige Geschmackskünstler, die sich an schattigen Gartenplätzchen wohlfühlen. Rote Rüben, Feldsalat, Rhabarber oder Minze gedeihen auch dort blendend, wo es anderen zu finster ist.

Damit du auch ganz genau weißt, wann was zu tun und wann was zu pflanzen ist, hilft dir dieser Pflanzkalender!

Balkon-Tipps: Blumenampel & Co.

Es braucht nicht immer eine große Fläche, um große Wirkung zu erzielen. Mit ein paar besonderen Gestaltungen bringt ihr mehr Pfiff auch auf den kleinsten Balkon!

Garten-Hack der Woche: Die Blumenampel

Wenn du noch auf der Suche nach einer unkomplizierten und trotzdem dekorativen Grün-Gestaltung für deinen Balkon bist, haben wir etwas für dich: die Blumenampel. Hängetöpfe eignen sich wunderbar für Balkone oder Terrassen mit wenig Platz. Sie lassen sich in verschiedenen Größen und an unterschiedlich langen Seilen auch übereinander hängen und arrangieren. Besonders süß in der Blumenampel: rankende Blumen und Pflanzen, die über den Rand des Topfes wachsen.

Na – habt ihr schon die Gartenschere zur Hand genommen oder eure Finger in der Erde vergraben? So, wie Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist, gehören die ersten Vorbereitungen im Frühling zum größten Gartenglück. In diesem Sinne: Zeit, Garten und Balkon aus dem Winterschlaf zu wecken!

Zur schnellen Übersicht: Im Gartenkalender findest du alle Arbeiten auf einen Blick!!!

 

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