Look für ein selbstbewusstes Auftreten am Arbeitsplatz

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Auf den ersten Blick scheint die richtige Zusammenstellung eines qualitätsvollen Business Looks möglicherweise herausfordernd. Möchte man tatsächlich einen positiven und vor allem professionellen Eindruck hinterlassen, gilt es doch einige wichtige Punkte zu beachten. Denn ein passendes Auftreten ist oftmals nicht minder entscheidend, wenn es darum geht, sich in der Arbeitswelt richtig zu positionieren.

Einen festgelegten Dresscode gibt es in vielen Betrieben nicht oder nicht mehr, stattdessen wird das Outfit meist durch unausgesprochene Regeln bestimmt. Um komplette Fehltritte zu vermeiden, empfiehlt es sich, beispielsweise über die Webseite des Unternehmens erste Eindrücke zu sammeln und sich an diversen Daten – eventuell Fotos von Mitarbeitern oder auch alltäglichen Bürosituationen – zu orientieren. Grundsätzlich lässt sich zwischen dem „Business Formal“ und dem „Smart Casual“ unterscheiden.

Ist der Gesamteindruck eher formell, sollte die eigene Wahl naturgemäß auch formell ausfallen. Auch wenn es sich um einen Job in der Kreativbranche handelt und der Smart Casual viele Möglichkeiten bietet, sollte man zu Beginn trotzdem mit einer gewissen Zurückhaltung auftreten. Mit der eigenen Individualität im neuen Unternehmen einen Reiz zu setzen, ist sicherlich erwünscht. Nichtsdestotrotz empfiehlt es sich, die eigenen Einflüsse organisch an das Umfeld anzupassen. Umso länger man im Betrieb ist und die Kollegen kennt, desto mehr kann man sich im Rahmen der Grundregeln entfalten. Dass Business-Mode generell nicht so sehr dem schnellen Wandel der Modewelt unterworfen ist, liegt vor allem an den vielen zeitlosen Klassikern, die den Look prägen. Ist man also unsicher sind das Kostüm oder der Hosenanzug stets eine gute Wahl. Wer aber auch im Job nicht darauf verzichten möchte, aktuelle Modetrends zu tragen, kann diese geschickt kombinieren, sodass ein frischer, neuer Look entsteht.

Beim aktuellen Shooting für meinen Business Look habe ich mich bewusst für eine Lederhose entschieden, um ein modisches Statement zu setzen. Als Markenzeichen diverser Subkulturen der 70er-Jahren ist sie im Laufe der Zeit – auch als wichtige Inspiration für viele zeitgenössischen Designer – auf der Prestigeskala weit emporgestiegen. Lederhosen sind facettenreich und omnipräsent im Einsatz, deshalb auch perfekt für die Arbeitswelt geeignet. Dabei sollte man aber nicht darauf vergessen, sie im Büro unbedingt in Kombination mit hochwertigen Materialien wie Wolle oder Seide zu tragen. Vor allem in Kombination mit einem klassischen Blazer ist man immer auf der sicheren Seite.

Oft entscheidet die Wahl der Schuhe darüber, ob das Business Outfit gelingt oder nicht. Sie sollen edel und seriös, extrem bequem und nicht zu hoch sein. Welche Schuhe du tragen kannst, hängt natürlich auch von den Vorschriften und der Kultur des Unternehmens ab, für das du arbeitest. Doch besonders in der Winterzeit ist es schwierig einen guten und stilsicheren Eindruck zu machen. Für die kalten Monate eigenen sich am besten Stiefeletten oder Ankle Boots.

Auch bei den Accessoires ist eher Minimalismus und somit die Regel „Weniger ist Mehr“ angesagt. Es lohnt sich die Investition in schöne, hochwertige Accessoires, die deinem Look eine besondere Note verleihen. Um mein Outfit abzurunden setze ich speziell in der kalten Jahreszeit auf einen schwarzen langen Mantel, schwarze Lederhandschuhe und bei Bedarf eine Kopfbedeckung in Form eines Baretts.

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Sonja Petrkowsky von fashiontweed

Ich (Sonja Petrkowsky) bin Gründerin des Blogs www.fashiontweed.com. Seit 2009 schreibe ich über Fashion & Lifestyle und habe somit eine Möglichkeit gefunden meine Leidenschaften gemeinsam mit vielen anderen Menschen auszuleben und zu teilen. Feedback und der stetige Austausch von Meinungen, sind ein wesentlicher Bestandteil, um sich weiterzuentwickeln und neue Ideen zu kreieren. Neben meiner Tätigkeit als Bloggerin führe ich seit 2 Jahren meine eigene Agentur ‚Die Schnittstelle’ die sich in den Bereichen Fotografie & Videografie spezialisiert.

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