Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

© Sarah | wohnglueck.hamburg

Ich packe meinen Koffer und nehme mit…Nichts! Na gut, fast Nichts. Ich habe nämlich leider viel zu wenig Platz in meinem Koffer, als dass ich Unmengen an Klamotten mit in den Urlaub nehmen könnte. Diese Feststellung musste ich vor ein paar Wochen machen, als es für mich und meinen Freund für eine Woche nach Kroatien ging. Für diesen Urlaub hatten wir beide nämlich nur Handgepäck gebucht. Im ersten Moment hat mich das in dezente Panik versetzt und ich habe vor meinem inneren Auge schon überlegt, welches geliebte Sommerkleid nun doch zu Hause  bleiben muss. Nach kurzer Überlegung habe ich mir allerdings selbst eingestanden, dass ich gar nicht mehr brauche.

Hand aufs Herz: Gehörst du zu den Leuten, die die eigene Schnorchelausrüstung plus 8 verschiedene Bikinis mit in den Urlaub nehmen, oder reicht dir ein Handtuch plus dein liebstes Sommerkleid?

Ich gehöre eindeutig zur zweiten Fraktion. Ein, bis maximal zwei Bikinis für eine Woche Urlaub reichen doch ganz wunderbar. Abgesehen davon möchte ich mein liebstes Sommerkleid am liebsten mehrmals anziehen. Gerade in so Zeiten, wo der Sommer sich nicht täglich von seiner besten Seite zeigt und man schon die Befürchtung hat, dass man zu Hause gar nicht mehr dazu kommen wird. Ich muss allerdings auch eingestehen, dass ich jemand bin, der tatsächlich nicht viel mehr Outfits mitnimmt, als die Anzahl der Tage, die ich im Urlaub bin. Zusätzlich achte ich darauf, dass Klamotten miteinander kombinierbar sind. On top kommt, dass mir andere Dinge, wie ein bis zwei Bücher, mein Sommerhut und meine Kamera genauso wichtig sind dabei zu haben. Da wird der Platz im Handgepäck Koffer rar.

In meinen Koffer packe ich...

Ich möchte allerdings auch ganz ehrlich sein: Ich erinnere mich an andere Zeiten. An Zeiten, in denen ich mit einer Kühlbox neben mir im Auto meiner Eltern saß und versucht habe für die nächsten 14 Stunden Autofahrt zum Gardasee eine halbwegs bequeme Sitzposition zu finden. Gefühlt ist unser halber Hausstand für die drei Wochen Sommerurlaub mit der Familie mit nach Italien gezogen. Klar, ich kann jetzt nicht abstreiten, dass ich es nicht genial fand, meine Spielsachen alle dabei gehabt zu haben. Ich bezweifle allerdings, dass meine Eltern es heute noch einmal genau so machen würden.

Viel schöner ist es doch, noch etwas Platz im Koffer zu haben, um eventuelle Souvenirs (oder neu geshoppte Klamotten ;)) aus dem Urlaub mit nach Hause nehmen zu können. Wir haben aus unserem diesjährigen Kroatien Urlaub zum Beispiel Trüffelkäse und Salami mitgebracht. Yummie! Dafür durfte nur allzu gerne ein T-Shirt im Schrank bleiben. Abgesehen davon hat man auch etwas mehr Geld in der Urlaubskasse, wenn man sich die Kofferabgabe spart. Win-Win sozusagen. Ich kann allerdings nicht abstreiten, dass es einen Moment im Urlaub gab, in dem ich aufgrund des kleinen Koffers ordentlich geflucht habe. Ich habe meine Birkenstock zu Hause gelassen. Dumm, wenn man nur neue Sandalen mitnimmt, die man vorher noch nicht an hatte und die an Tag 1 direkt Blasen mit sich gebracht haben. Das bedeutete für die restliche Woche: barfuß laufen. Geht schlimmer im Urlaub.

Aber so haben wohl beide Seiten ihre Pros und Contras. Die, die Alles (oder zu viel) dabei haben, fahren meist mit der Erkenntnis nach Hause, dass sie doch nicht so viel an Zeug gebraucht hätten. Und die, die mit fast gar nichts verreist sind, nehmen sich fürs nächste Mal vor, zumindest die bequemen Schuhe einzupacken 😉

Meine Tipps zum Koffer packen:

1.) Du bist nur 1 Woche im Urlaub? Dann nimm auch nur genauso viele Outfits mit, die sich im besten Fall miteinander kombinieren lassen. Bei längeren Reisen habe ich es immer so gehandhabt, dass ich für 1 1/2 Wochen gepackt habe und dann vor Ort gewaschen habe.

2.) Nutze Reisebehälter. Gerade, wenn du mit Handgepäck reist, sind sie unabkömmlich und sparen Platz. Außerdem musst du nicht auf deine liebsten Pflegeprodukte verzichten. Sonnencreme und Co lassen sich auch immer super vor Ort besorgen.

3.) Zu viele Klamotten für einen zu kleinen Koffer? Überlege dir, zu welchen Teilen du auch immer wieder zu Hause greifst. Über die Lieblingsteile wirst du dich im Urlaub freuen. Mir hilft es erstmal alles aufs Bett zu legen, was ich mitnehmen möchte, um mir einen ersten Überblick zu verschaffen.

4.) Packe schlau! Ich gehöre nicht zu den Leuten, die ihre Sachen rollen. Nichtsdestotrotz macht es Sinn alle Ecken und Nischen im Koffer sinnvoll auszunutzen. Und so landen die Socken auch mal gerne in den Schuhen.

5.) Pack dir einen Schmutzbeutel in den Koffer. Gewaschene Wäsche mit dreckiger Wäsche vermischen möchte doch schließlich niemand.

 

 

 

 

SCHÖNEN URLAUB!

 

 

Sarah von Wohnglück

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ich bin Sarah und blogge seit Dezember 2016 auf wohn.glück über Interior- und Lifestylethemen. Auf meinem Blog kombiniere ich die Liebe zu Hamburg mit meiner Leidenschaft für Inneneinrichtung.
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