Das neue MacBook Air 2018: Endlich mit Retina-Display!

Seit der Präsentation des ersten MacBook Air vor zehn Jahren konnte Apple mit seinen ultraleichten und attraktiven Laptops viele Fans für sich begeistern. Nachdem die letzte Neuauflage mittlerweile schon wieder etwas angejahrt war, stellte das Unternehmen im vierten Quartal des letzten Jahres das neue MacBook Air 2018 vor. Wie seine Vorgänger überzeugt es mit einem edlen Look, unkomplizierter Handhabung, federleichtem Gewicht und modernster Technik. Wir haben uns das neue MacBook für dich genauer angesehen.

Die wichtigsten Produktmerkmale im Überblick

Testbericht Macbook Air 2018« - Top oder Flopp?
  • Prozessor: 1,6 GHz Dual-Core-Prozessor
  • Arbeitsspeicher: 8 Gigabyte (16 Gigabyte gegen Aufpreis)
  • Speicher: 128 oder 256 Gigabyte SSD-Speicher
  • Display: 2.560 x 1.600 Pixel (Retina-Display)
  • Bildschirmgröße: 13,3 Zoll
  • Maße: 36,4 x 21,2 x 1,6 cm
  • Gewicht: 1.250 Gramm
  • Anschlüsse: 2x Thunderbolt 3
  • Force Touch-Trackpad

Das MacBook Air 2018 ist nicht nur in unterschiedlich ausgestatteten Varianten erhältlich, sondern auch in drei verschiedenen Farben. Neben klassischem Space-Grau und elegantem Silber gibt es eine sehenswerte Variante in zartem Roségold, die vermutlich vor allem bei der weiblichen Hälfte der Bevölkerung großen Anklang finden wird.

Die wichtigsten Neuerungen beim MacBook Air 2018

Im Mittelpunkt steht zweifellos das Upgrade auf das beim MacBook Pro bereits übliche Retina-Display mit 2.560 x 1.600 Pixeln. Im Vergleich zum Vorgängermodell mit seinen 1.440 x 900 Pixeln stellt dies eine enorme Verbesserung dar, die sich bei kontrastreichen, detaillierten Fotos und Videos besonders bemerkbar macht.

Eine weitere Neuheit ist der sogenannte Force Touch beim (deutlich vergrößerten) Touchpad: Dieser gibt nicht mehr wie früher üblich leicht nach, wenn du mit dem Finger darauf drückst. Stattdessen bekommst du über den Force Touch eine Rückmeldung.

Das Tippen geht auf den sehr flachen Tasten übrigens schnell von der Hand. Ungewohnt für die Nutzer älterer Modelle des MacBook Air ist der Umstieg auf die sogenannten Butterfly Switches, die für ein anderes Schreibgefühl sorgen. Die Umgewöhnung dürfte jedoch höchstens einige Tage in Anspruch nehmen. Pluspunkte gibt es für die sehr leise und beleuchtete Tastatur, die das Arbeiten überall und jederzeit erlaubt.

Apple hat dem neuen MacBook Air 2018 den zusätzlichen hauseigenen Sicherheitschip T2 spendiert. Mit diesem wird die Einschalttaste des Laptops nun zur vom iPhone bekannten Touch ID. Weitere praktische Zusatzfunktionen des T2 sind die Verschlüsselung von Daten auf dem SSD-Speicher und die Wiedergabe von Videos im H.265-/HEVC-Format.

Der Ärger mit den Thunderbolts

Seit einiger Zeit setzt Apple auf Thunderbolt 3 (USB-C) als einzige Anschlussmöglichkeit und hat auch beim MacBook Air 2018 traditionellen Anschlüssen wie dem USB-A den Garaus gemacht. Einerseits dürfte dies verständlich sein, denn USB-C gehört die Zukunft und bei einem so schlanken Gerät wie dem MacBook Air zählt jeder Millimeter. Dennoch dürften sich viele Computerbesitzer ärgern, wenn ältere Geräte, USB-Sticks und anderes Zubehör nicht mehr ohne Weiteres angeschlossen werden können. Die beste Lösung für dieses Problem ist ein Adapter mit mehreren Steckplätzen für USB-A und HDMI. Da einer der beiden Thunderbolt-Ports schon für das Netzteil des Laptops benötigt wird, lässt sich so die Leistungsfähigkeit des zweiten Ports maximieren.

Immerhin kannst du viele Peripherie-Geräte aus dem Hause Apple drahtlos per Bluetooth oder WLAN mit dem MacBook verbinden – darunter die zugehörige Maus und eine externe Tastatur. Als Trostpflaster ist auch die klassische Kopfhörerbuchse erhalten geblieben.

Schnell, lautlos und langlebig

Das MacBook Air 2018 punktet mit diversen Kleinigkeiten, die das Herz jedes Computerfreundes höher schlagen lassen. So arbeitet der Lüfter bei den meisten herkömmlichen Arbeiten vollkommen geräuschlos, ohne dass du Abstriche bei der Geschwindigkeit in Kauf nehmen musst. Der Basistakt des Prozessors lässt sich bei Bedarf auf 3,6 GHz erhöhen. Besonders erfreulich ist die lange Akku-Laufzeit: Das MacBook Air 2018 erlaubt über zehn Stunden Videowiedergabe am Stück – das reicht für das Binge Watching der Lieblingsserie auf einem langen Flug oder bei einer langen Bahnfahrt ohne Zugang zu einer Steckdose. Bei starker Belastung mit mehreren offenen Programmen sind es immerhin noch über sechs Stunden Laufzeit.

Fazit

Mit seiner Ausstattung, insbesondere dem endlich eingeführten Retina-Display, steht das MacBook Air 2018 den Kollegen der Pro-Reihe kaum noch nach, ist jedoch für einige Hundert Euro günstiger zu haben. Mit den High-End-Modellen der (Windows-)Konkurrenz kann es gut mithalten. Für Apple-Liebhaber, die ein Upgrade in Erwägung ziehen, ist es schon aufgrund des Retina-Displays eindeutig den letzten Modellen vorzuziehen. Allerdings sollte das Budget schon für die umfangreichere Ausstattung mit mehr RAM und SSD reichen, die die Leistung des MacBook Air 2018 enorm steigern. Denke auch daran, dass du vermutlich einen Adapter für ältere USB-Geräte benötigen wirst, wenn du noch keinen besitzt.

Hier noch mal eine Übersicht für dich:

Vorteile
  • Mit Retina-Display (2.560 x 1.600 Pixel)
  • Schnelles Arbeitstempo
  • Force Touch Trackpad und Butterfly Switches
  • Sicherheitschip T2 mit Touch ID für den Einschaltknopf
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • In mehreren Farben erhältlich
Nachteile
  • Nur noch Thunderbolt-3-(USB-C)-Anschlüsse (2x)
  • Nachträgliche Aufrüstung nicht möglich
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