GoPro Hero 7 Black | ottoversand.at

GoPro Hero 7 Black – die wackelfreie Action Cam

 
Unter den Anbietern von Action Cams genießt der US-amerikanische Hersteller GoPro seit Jahren die unangefochtene Vormachtstellung. Zuletzt standen die wasserdichten Camcorder aber zunehmend in der Kritik, da bei den neueren Modellen keine wirkliche Weiterentwicklung mehr zu erkennen war. Die neue GoPro Hero 7 Black bereitet dem Stillstand nun ein Ende. Mit ihrer extrem scharfen Bildauflösung, intelligenter Sprachsteuerung und einer sehr effektiven Videostabilisierungs-Technologie scheint die Action-Kamera endlich den lang ersehnten Quantensprung geschafft zu haben. In unserem Testbericht erfährst du, was das neue Vorzeigemodell gegenüber seinen Vorgängern einzigartig macht.
 
 
Die GoPro Hero 7 Black auf einen Blick:
GoPro Hero 7 Black Testbericht
    • 4K-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde
    • Zeitlupe mit 1080p-Auflösung, 260 Bilder pro Sekunde
    • Auflösung Fotos: 12 MP (4048 × 3040)
    • Mit HDR-Modus
    • Eingebautes GPS
    • Neuartige Video-Stabilisierung
    • Mit Sprachsteuerung
    • Livestream-Funktion
    • Stoßfest bis 1 m Höhe
    • Wasserfest bis 10 m Tiefe
    • Verbindungen/Anschlüsse: WLAN, Bluetooth, HDMI (micro), USB 3.0, USB-C
    • Steckplatz für Micro-SD-Karte
    • Maße: B 62 x T 33 x H 44,9 mm


Gestochen scharfe Auflösung

Die Aufnahmequalität ist im Vergleich zum Vorgänger noch einmal verbessert worden. Die Fotos mit 12 MP sind um einiges schärfer und bieten dank HDR-Modus auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen bessere Kontraste als bei der älteren GoPro Hero 6. Die Fotoqualität ist für eine Action Cam beachtlich, kann aber mit hochwertigen Foto-Kameras selbstverständlich nicht mithalten. Die Kernkompetenz der Hero 7 Black ist schließlich das Filmen unter Extrembedingungen – und hierbei bringt sie erstaunliche Leistungen zustande. In der 4K-UHD-Videoauflösung liefert sie bis zu 60 Bilder pro Sekunde im h.265-Codec. Das bedeutet beste Video-Qualität bei einem geringen Speicherplatz-Bedarf. Die Bewegtbild-Schärfe beläuft sich auf 1.091 LP/BH – der Spitzenwert von allen bisher verfügbaren Action-Kameras. Erstaunlich ist auch die schnelle Reaktion der Cam auf plötzliche Hell-Dunkel-Wechsel und auf Gegenlicht.
 
 

Herausragende Stabilisierung für flüssige Videos

Die mit Abstand genialste Neuerung gegenüber den älteren Schwester-Modellen ist die innovative Technologie namens „Hypersmooth“. Dahinter verbirgt sich eine softwarebasierte Bildstabilisierung, mit der Ruck- und Wackelbewegungen der Kamera herausgerechnet werden und somit nicht auf dem Video zu sehen sind. Konkret heißt das: Selbst die Abfahrt auf einer buckeligen Ski-Piste wird ohne Bildruckeln aufgenommen. Auch bei 4K-Auflösung und 60 fps erzeugt die GoPro Hero 7 Black noch sehr stabile Bewegtbilder. Lediglich im Full-HD-Zeitlupen-Modus bei 240 fps funktioniert Hypersmooth beim aktuellen Modell noch nicht.
 
 
Eine mechanische Stabilisierung durch einen Gimbal ist nun fast überflüssig, zumal Gimbals anfälliger sind als die digitale Anti-Wackel-Technik: Die Software leistet sowohl unter Wasser als auch bei starken Windgeschwindigkeiten ihren Dienst. Mit schlechtem Licht kommt sie hingegen schwieriger zurecht, weil die Kamera dann mehr Rechenleistung für die Bildqualität aufwenden muss. Ein weiterer kleiner Wermutstropfen der Hypersmooth-Funktion: Für die Stabilisierung beschneidet die Software die Bildfläche um etwa 5 % an den Rändern. Angesichts des beeindruckend wackelfreien Resultats ist dies allerdings ein verschmerzbarer Verlust.
 
 

Große Funktions-Ausstattung, leichtes Bedienkonzept

Für die Hero 7 Black hat GoPro die Menü-Navigation etwas verändert. Die Bedienweise beim Touchscreen wurde nach Smartphone-Vorbild noch stärker auf Wisch-Bewegungen ausgerichtet. An sich ist die Navigation einfach und intuitiv, jedoch sind die Bedienelemente auf dem 2-Zoll-Display sehr klein, was für ein Touchscreen gewöhnungsbedürftig bis unpraktisch ist. Alternativ können, wie auch schon bei den Vorgängern, Funktionen wie Aufnahmestart oder Fotoauslöser bequem per Sprachbefehl ausgeführt werden.
 
 
Zu den neuen Anwendungsmodi gehört unter anderem die „Timewarp“-Funktion, mit der sich wackelfreie Zeitraffer-Videos aufnehmen lassen. Ebenfalls neu und praktisch für Hochkant-Videos ist die automatische Hochformat-Ausrichtung, wobei sich die Anzeigeelemente auf dem Bildschirm bei senkrechter Kamera-Haltung nun automatisch mitdrehen und nicht seitlich gekippt erscheinen.
 
 
Nicht zuletzt die zahlreichen Vernetzungs-Optionen machen die Hero 7 Black zu einer der vielseitigsten Action Cams auf dem Markt. Das eingebaute GPS-Modul liefert ergänzende Daten zu Geschwindigkeiten und zurückgelegten Strecken. Über Bluetooth oder WLAN lassen sich Fotos und Videos schnell und kabellos auf andere Geräte übertragen. Besonders komfortabel ist auch die Fernsteuerung der Kamera via Smartphone-App. Wer seine Action-Aufnahmen gerne online teilt, kann sie mithilfe der Livestream-Funktion direkt in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram bereitstellen. Dabei weist der Stream eine unerwartet gute Qualität auf und läuft nahezu ohne Verzögerung.
 
 

Ersatz-Akku ist ratsam

Auch wenn der Hersteller angibt, dass die GoPro Hero 7 Black trotz der hohen Leistung nicht mehr Strom verbraucht als die vorherigen Modelle, hätte man für die Neuauflage doch einen etwas ausdauernderen Akku verwenden können, anstatt auf dasselbe Modell wie beim Vorgänger zu setzen. Denn der enorme Energie-Hunger der Cam ist nicht zu übersehen: Nach rund einer Stunde gibt die Batterie den Geist auf. Bei längeren Action-Drehs sollte ein Ersatz-Akku also immer mit im Gepäck sein.
 
 

Einsteiger- und Mittelklasse-Modell als Alternative

GoPro hat bei der Entwicklung der Hero-7-Serie nicht nur an Profi-Filmer gedacht, sondern mit den beiden Zwillings-Schwestern Hero 7 Silver und Hero 7 White eine Einsteiger- und eine Mittelklasse-Cam als kostengünstigere Alternativen zur schwarzen High-End-Version mitgeliefert. Beide verfügen über geringere Bildauflösungen und weniger Features als die Hero 7 Black und sind zudem nur mit einer Standard-Stabilisierung statt der Hypersmooth-Software ausgestattet. Für Anfänger und Hobby-Filmer ohne die ganz großen Ansprüche sind sie aber sicherlich die bessere Wahl im Vergleich zur hochpreisigen Hero 7 Black.
 
 

Fazit

Die GoPro Hero 7 Black ist in ihrem Marktsegment zweifellos eine Bereicherung und geradezu ein Muss für Aktions- und Abenteuer-Filmer mit High-End-Anspruch. Ihre ausgezeichnete Bildqualität ist weniger überraschend, da andere GoPro-Camcorder in dieser Hinsicht kaum schlechter abschneiden. Mit ihrer beispiellos effektiven Video-Stabilisierung sowie ihrem wahnsinnig großen Funktionsumfang hat die Hero 7 jedoch die Qualitätsstandards einer modernen Action Cam völlig neu definiert. Verbesserungspotenzial bieten allein die unzureichende Akku-Laufzeit und der Zeitlupenmodus, der zwar hochauflösende Slow Motions liefert, aber bisher noch ohne Hypersmooth-Stabilisierung auskommen muss.
 
 
Vorteile
  • Beeindruckende Bild- und Videoqualität
  • Gute Reaktionsfähigkeit bei Lichtänderungen
  • Sehr hohe Bildstabilität
  • Vielseitige Modi und Funktionen
  • Einfache Menüsteuerung über Touchscreen und Spracheingabe
 
 
Nachteile
  • Display für ein Touchscreen sehr klein
  • Geringe Akku-Laufzeit
  • Bildstabilisator funktioniert nicht bei Zeitlupen-Aufnahme
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