Testbericht: Der Apple HomePod für den optimalen Sound zu Hause

Mit dem Apple HomePod haben Amazon Echo und Google Home Anfang 2018 ernsthafte Konkurrenz bekommen. Der Apple HomePod liefert nicht nur den optimalen Sound für jede Gelegenheit – von der leisen Hintergrundberieselung bis zum Party-Soundtrack. Er bringt auch die Sprachassistentin Siri mit und steuert dein Smart Home. Doch was kann der HomePod konkret und ist er seinen Preis wert? Das haben wir für dich analysiert.

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  • 17,2 cm hoch und 14,2 cm breit
  • In Grauschwarz und Weiß erhältlich
  • Zwei Lautsprecher mit 7 Hochtönern und 1 Subwoofer
  • 6 Mikrofone
  • Mit Sprachassistentin Siri
  • Steuerung per iPhone
  • Verbindung mehrerer HomePods per AirPlay möglich
  • Smart-Home-Verknüpfungen per Apple HomeKit

Gut zu wissen: Der Apple HomePod arbeitet einwandfrei mit dem hauseigenen Streaming-Service Apple Music zusammen und natürlich mit der eigenen Musik-Bibliothek bei iTunes. Wenn du jedoch dein Spotify-Abo zusammen mit dem Apple HomePod nutzen oder Internetradio hören willst, musst du Umwege einplanen.

Erstklassiger Sound mit dem Apple HomePod

Im Kern ist der Apple HomePod ein Premium-Lautsprecher, der exzellenten Sound für jede Lebenslage liefert. Im geschmackvoll gestalteten Gehäuse mit Mesh-Überzug verbergen sich sieben kreisförmig angeordnete Hochtöner und ein darüber angebrachter Tieftöner. Dies erlaubt dem Apple HomePod 360-Grad-Sound, wo immer er steht. Er liefert fette Bässe für Hip-Hop-Fans genauso zuverlässig wie kristallklaren Klang für Klassikliebhaber. So richtig rund wird der Musikgenuss, wenn zwei HomePods miteinander verkoppelt werden und echten Stereosound in dein Zuhause bringen.

Der große Clou beim Apple HomePod ist jedoch das patentierte Beamforming: Die im Gerät verbauten sechs Mikrofone erlauben dir nicht nur die Kommunikation mit Siri, sie fangen Schallwellen auf und analysieren mit ihrer Hilfe den konkreten Standort. Der Sound wird immer wieder neu an die Bedürfnisse des Standortes (zum Beispiel auf dem Tisch in der Zimmermitte oder vor einer Wand) und an die wiedergegebene Musik angepasst.

Per AirPlay kannst du mehrere HomePods in mehreren Räumen miteinander verbinden. Hörst du zum Beispiel gerade eine längere Oper und musst mehrmals zwischen Wohnzimmer und Küche wechseln, geht dir nichts verloren – auch praktisch bei Partys, wenn du Küche, Wohnzimmer und Balkon mit dem gleichen Sound beschallen möchtest.

So läuft die Kommunikation mit Siri auf dem Apple HomePod

Sprachassistentin Siri lässt sich wie bei anderen Apple-Geräten auch auf dem Apple HomePod mit „Hey Siri“ ansprechen. Befinden sich mehrere Apple-Geräte im Raum, leuchten bei allen die Displays auf, doch in der Regel reagiert der HomePod. Erst beim Verlassen des Hauses übernimmt das iPhone wieder, wenn Siri angesprochen wird. Hier macht sich die bekannte Problematik der deutschsprachigen Siri bemerkbar, die kaum in der Lage ist, mehr als sehr allgemeine Anfragen zu beantworten und zudem viele Fragen nicht versteht. Hier müsste Apple noch deutlich nachbessern. Immerhin kann Siri dir die Zeit ansagen, den Wetterbericht vorlesen und das Smart Home steuern.

Plus und Minus bei der Konnektivität

Der Apple HomePod ist vor allem für Apple-Fans geeignet, die ihn in ein vorhandenes Apple-Ökosystem mit iPhone, iMac und weiteren Diensten wie iTunes und Apple Music integrieren. Für ein gemischtes Setup ist er weniger empfehlenswert. Für Android-Nutzer ist die Anschaffung eines HomePods völlig sinnlos, da Android-Smartphones nicht mit ihm kommunizieren können. Nutzer von Apple-fremden Streamingdiensten wie Spotify, Deezer & Co. müssen Umwege über AirPlay auf iPhone oder iPod gehen. Bluetooth-Verbindungen sind nicht möglich. Bei Apple Music stehen dir für 9,90 Euro pro Monat jedoch auch über 50 Millionen Songs zur Auswahl. Dazu ist Siri lernfähig: Du kannst Siri Hinweise geben, welche Songs dir gut gefallen und welche nicht. Letztere wird der HomePod dann nicht mehr abspielen.

Ein großes Plus ist die Verbindung mit dem Apple HomeKit. Darüber steuerst du beispielsweise die Beleuchtung und die Heizung, sofern die entsprechenden Smart-Home-Geräte kompatibel sind (etwa das Philips Hue-Lichtsystem). Du kannst Siri per Apple HomePod den Kurzbefehl zur schummrigen Abendbeleuchtung geben oder sagen „Hey Siri, fahr die Heizung hoch“, wenn es dir zu kalt wird.

Apple HomePod kinderleicht einrichten

Ein typischer Pluspunkt bei Apple ist die meist sehr einfache Einrichtung. Dies gilt auch für den HomePod: Einfach an den Strom anschließen und das iPhone danebenhalten genügt. Über das iPhone-Display nimmst du die Einrichtung vor. Deine Passwörter für das heimische WLAN und die Apple ID werden mit übertragen.

Fazit

Für Apple-Fans und Musikliebhaber, die Wert auf allerbesten Klang legen, ist der Apple HomePod als Premium-Gerät seinen hohen Preis zweifellos wert. Für den durchschnittlichen Musikfreund genügen die wesentlich günstigeren Geräte der Konkurrenz und Android-Besitzer bleiben beim HomePod ohnehin außen vor.

Alle Pros und Contras hier noch mal in Kürze:

Vorteile:
  • Fantastischer Sound
  • Edles Aussehen
  • Kinderleichte Einrichtung
  • Verknüpfung mehrerer HomePods per AirPlay möglich
  • Verknüpfung mit Apple HomeKit für die Steuerung des Smart Home
Nachteile:
  • Hoher Preis
  • Keine Konnektivität zu Android
  • Deutschsprachige Assistentin Siri noch verbesserungswürdig
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