Grillen Ratgeber

Grill-Ratgeber

Tipps & Tricks für das perfekte Grillfest!

  • Vorbereitung zum Grillen
  • Modelle
  • 3_Grillmethoden
  • Grillgut
  • Grillen am Balkon
  • Nachhaltig grillen: Schone die Umwelt und deinen Geldbeutel
  • Aktuelle Grill-Trends

Vorbereitung ist alles: Diese Dinge brauchst du, bevor es losgeht

Mit dem Frühlingsstart wird zeitgleich die Lieblingszeit der Österreicher eingeleitet: Die Grillzeit! Die wahrscheinlich beliebteste Outdoor-Freizeitbeschäftigung hierzulande bringt jedes Jahr aufs Neue Freunde und Familien zusammen und bietet Spaß für Groß und Klein im Freien. Doch grillen ist nicht gleich grillen! Werde mit unserem umfangreichen Ratgeber zum Profi-Griller und begeistere deine Freunde und Familie bei der kommenden Garten-Party mit deinem Know-how. Bevor es ans Eingemachte geht, hier eine Checkliste aller Basics, die du für ein gelungenes Barbecue benötigst:


1. Grill Zubehör

  • Grillkohle, Briketts oder Gas
  • Grillzange • Grillhandschuh
  • Anzünder
  • Aluschalen
  • Reinigungsbürste
  • Eimer Sand (zum Löschen von Brand im Notfall)

2. Getränke

  • Eiswürfel
  • Alkoholische und nicht-alkoholische Getränke
  • Der Kaffee als Digestif

3. Essen

  • Fleisch und Würstchen
  • Fisch
  • Gemüse
  • Beilagen und Salate
  • Brot und Baguette
  • Saucen
  • Kräuterbutter
  • Grillkäse
  • Nachspeise

4. Sonstiges

  • Müllsäcke
  • Küchenrolle
  • Kühltasche


Grillbesteck
Bier
Saucen

Grill-Modelle: Der richtige Grill für jeden Anlass

Neben den genannten Basics ist der Grill selbst zweifellos das wichtigste Utensil. Doch wer kann bei den unzähligen Auswahlmöglichkeiten schon noch den Überblick behalten? Wenn du auf der Suche nach dem perfekten Grill bist, der optimal zu deinen Bedürfnissen passt, solltest du dich zunächst fragen, was dir wichtiger ist: Ambiente oder Schnelligkeit? Je nachdem läuft es entweder auf einen Holzkohle- beziehungsweise einen Elektrogrill oder aber einen Gasgrill hinaus. Selbstverständlich spielt darüber hinaus der dir zur Verfügung stehende Grillplatz eine entscheidende Rolle.

Worin unterscheiden sich die Grills konkret? Welche Art Grill ist für welchen Anlass und welche Location geeignet? All das haben wir für dich – pünktlich zum Start der Grill-Saison – in unserem großen Grill-Ratgeber zusammengefasst.

Elektro, Gas und Holzkohle: Unterschiedliche Hitzequellen im Vergleich

  Vorteile

Nachteile

Elektro • Kohle und Gas nicht erforderlich
• Geringe Rauchentwicklung
• Geringer Platzbedarf
• Für spontanes Grillen geeignet
• Im Haus einsetzbar

• Kein typisches Grillaroma
• Weniger Bewegungsfreiheit durch Anschlusskabel
• Kein Platz für größere Fleischstücke

Gas • Keine Asche
• Wenig Rauchentwicklung
• Spontan und schnell einsetzbar
• Temperatur leicht zu regulieren
• Nachlegen von Kohle nicht nötig
• Einfache Reinigung

• Kein optimales Grillaroma
• Hoher Preis für Qualitätsgeräte
• Kauf sowie Lagerung von Gas erforderlich

Holzkohle • Perfektes Grillaroma und -erlebnis
• Beim Kugelgrill direktes und indirektes
Grillen möglich

• Lange Vorbereitung (etwa eine halbe Stunde bis die Kohle glüht)
• Nachlegen von Kohle notwendig (bei längeren Abenden)
• Verwendung auf dem Balkon oft untersagt

Thomas Hofmockel

Thomas Hofmockels Expertentipp

Mit welchem Gas heize ich den Gasgrill und wie viele Grill-Abende hält so eine Gasflasche in der Regel?

"Es kommt auf viele Faktoren an (Größe des Grills, wie viele Brenner/Leistung etc.). Es gibt eine grobe Faustregel von 80 Gramm Gas je Kilowatt pro Stunde. Das bedeutet, bei einer Leistung von zehn Kilowatt benötigt man pro Stunde unter Volllast etwa 800 Gramm Gas, das heißt eine Fünf-Kilogramm-Gasflasche (Propan) reicht für etwa sechs Stunden. Wenn man aber berücksichtigt, dass meist mit halber Leistung gegrillt wird, würde dieser Grill bei einer Fünf-Kilogramm-Gasflasche zwölf Stunden brennen."

Zu Thomas Hofmockel von bbq-oemer.de/

Das Grillen wurde vor etwa zwei Jahren zu seiner Leidenschaft. Er experimentiert viel, ist offen für Neues und möchte zeigen, dass alles ohne viel Aufwand auf dem Grill zubereitet werden kann.

Kugelgrill, Smoker & Co.: Unterschiedliche Grill-Geräte im Vergleich

Kult unter den Grills ist nach wie vor der Kugelgrill der Marke Weber. Nicht umsonst steht der Webergrill unangefochten auf Platz 1 unter den beliebtesten Grill-Marken: Der Klassiker liegt bei Produkttests und -vergleichen stets vorn – wenn auch oft nur knapp. Wer nur gelegentlich grillt und den vergleichsweise sehr hohen Preis für diesen – mittlerweile zum Statussymbol avancierten – Grill nicht zahlen möchte, ist mit preiswerteren Alternativen sehr gut bedient.

  Vorteile

Nachteile

Kugelgrill • Kann die benötigte Hitze sehr viel schneller erzeugen
• Die große Garkammer erlaubt es, sogar ganze Braten saftig darin zuzubereiten
• Dank der Kugelform tropft kein Fett mehr auf die Kohle
• Durch die flexible Luftzufuhr kann die Temperatur geregelt werden
• Die mit Wasser gefüllte Fettauffangschale macht das Grillgut noch saftiger und zarter

• Ein Kugelgrill bringt ein vergleichsweise hohes Gewicht auf die Waage, das aber durch die angebrachten Rollen relativiert wird
• Der Kugelgrill braucht mehr Platz zur Aufbewahrung
• Die Anschaffungskosten sind höher als bei anderen Grillarten
Säulengrill • Die massive Fußplatte bietet zusätzliche Stabilität
• Viele Modelle sind mit Rollen versehen, die Flexibilität gewährleisten
• Der Auffangbehälter für die Asche erleichtert das Saubermachen
• Der Säulengrill ist beinahe so schnell einsatzbereit wie ein Elektro-Grill, zusätzlich bleibt hier auch das typische Grill-Aroma erhalten

• Meist nur direktes Grillen möglich
• Das Grillen von größeren Fleischstücken ist nicht möglich

Grillwagen • Zeichnet sich durch eine besonders große Grillfläche aus
• Grillwagen sind meist robust und halten auch im Freien einiges aus
• Der Grillwagen bietet viele praktische Ablageflächen
• Eine Ascheschale sorgt dafür, dass das sich die Asche besonders einfach entfernen lässt

• Das hohe Gewicht sowie die sperrige Größe des Grillwagens sind unpraktisch für Transporte
• Trotz angebrachter Rollen ist er nur sehr schwer zu verschieben und braucht daher idealerweise einen festen Platz
• Sobald ein Grillwagen einmal zusammengebaut ist, ist es schwer ihn wieder auseinander zu nehmen

Rundgrill • Gut geeignet für Grill-Anfänger
• Durch die runde Form wird die Hitze gleichmäßig verteilt
• Der Rundgrill ist platzsparend
• Die Anschaffung ist günstig

• Vergleichsweise instabil
• Die Überlebensdauer ist nicht sehr lang
• Für Viel-Griller ungeeignet

Smoker • Im Smoker geht alles: ob Fleisch oder Fisch mit Gemüse, Pizza oder Brot
• Der rauchige Geschmack ist unverwechselbar
• Wie auch beim Kugelgrill tropft kein Fett oder Fleischsaft auf die Glut, wodurch schädliche Gase vermieden werden
• Durch die niedrige Temperatur wird das Fleisch zarter und saftiger
• Die große Fläche ermöglicht es, viele Gäste zeitgleich zu bedienen
• Die gleichmäßig verteilte Temperatur verhindert ein Verbrennen oder Austrocknen des Fleisches
• Ein gut eingestellter Smoker kann seine Temperatur über Stunden halten, ohne dass pausenlos jemand danebenstehen muss

• Durch die geringe Temperatur steigt die Garzeit des Grillguts
• Der Smoker braucht mehr Pflege als ein anderer Grill
• Durch seine Größe nimmt der Smoker viel Platz in Anspruch
• Ein weiterer Nachteil ist das Gewicht: ein Smoker lässt sich nur mit Mühe bewegen

Dennis Reimann

Dennis Reimanns Expertentipp

Wie wird ein neuer Smoker Grill richtig eingebrannt?

"Durch das Einbrennen versiegelt man die Oberfläche im Innenraum des Smokers (Rauch und Ruß bilden dabei eine Patina, um den Stahl zu schützen). In der Feuerbox des neuen Smokers stapelt man sechs mittelgroße Scheite Buchenholz und entflammt diese mit Zeitungspapier. Die Garkammer ist geschlossen, die Feuerbox bleibt geöffnet, bis das Buchenholz richtig brennt. Während der ersten Stunde sollte die Temperatur im Innenraum bei 150 Grad liegen, für die zweite Stunde des Einbrennens kann man sie durch Nachlegen von Holz auf 250 Grad hochfahren. Dann lässt man den Smoker auskühlen, so dass er anschließend betriebsbereit ist."

Zu Dennis Reimann von www.vomrost.de

Für Dennis Reimann ist das Grillen eine Leidenschaft – denn, wenn der Smoker leise schnurrt und Dennis ihm bei der thermischen Veredelung des Fleisches zusieht, ist die Welt in Ordnung.

Jessica Grotes Expertentipp

Welche Art der Reinigung empfiehlt sich am ehesten für den Grillrost? Kann es in die Spülmaschine?

"Zum Glück macht es mir der Großteil meiner Grills bei der unliebsamen Reinigung recht einfach. Mein Pelletgrill beispielsweise reinigt sich bei 500 Grad sozusagen von selbst. Rückstände verbrennen einfach zu Asche und lassen sich anschließend abwischen. Der porzellanemaillierte Grillrost meines portablen Gasgrills passt problemlos in den Geschirrspüler. Den klassischen Kugelgrill mit Edelstahlrost lasse ich bei geschlossenem Deckel ausbrennen. Am nächsten Tag können Fett und Reste mit der Grillbürste entfernt werden. Sollte das nicht reichen, lautet mein Tipp ganz altmodisch: Schwamm und Spülmittel. Funktioniert meistens sogar besser als so mancher Grillreiniger. Aber meiner Meinung nach darf man dem Grillrost auch ruhig ansehen, dass er schon häufiger benutzt wurde!"

Zu Jessica Grote von www.grill-blog.de

Jessica Grote ist Online-Marketing-Managerin in einer Kieler Digitalagentur. Seit fünf Jahren stellt sie im Grillblog Grilltrends, -geräte und -zubehör vor und beweist damit, dass Grillen keineswegs nur Männersache ist.

Jessica Grote

Grillmethoden

Die unterschiedlichen Grill-Modelle resultieren in unterschiedliche Grillmethoden. Genau wie auch die Grill-Typen unterscheiden sich die Methoden hauptsächlich in der Art der Hitzequelle: direkte oder indirekte Hitze. Im Folgenden erklären wir die Unterschiede und zeigen auf, welche Grilltechnik sich für welches Vorhaben besonders gut eignet. Alle vorgestellten Grilltechniken funktionieren übrigens auch hervorragend mit einem Gasgrill.

Direktes Grillen

Im Gegensatz zu indirektem Grillen, liegt das Grillgut beim direkten Grillen unmittelbar über der glühenden Kohle. Das Fleisch ist dabei hohen Temperaturen ausgesetzt. Diese Methode eignet sich optimal für kleine Fleischstücke beziehungsweise für Grillgut, das schnell gar wird. Zu dünn sollte es aber nicht sein, damit es nicht zu schnell austrocknet. Die starke Hitze und das scharfe Anbraten sorgen für eine schöne Kruste. Ein weiteres Merkmal direkten Grillens sind die Grillmuster auf dem Fleisch, die für ein typisches Grill-Flair sorgen. Direktes Grillen mit starker Hitze eignet sich besonders gut für Grillgut wie Steaks, Hamburger, Hähnchen- oder Fischfilets sowie verschiedenstes Gemüse. Der Vorteil: So gut wie jeder Grill-Typ ist in der Lage direkt zu grillen. Denn hierfür ist es nur notwendig, dass die Kohle dicht unter dem Grillrost liegt.

Vorteil: Durch die direkte Hitzeeinwirkung gart das Grillgut schnell, bleibt dabei aber dennoch schön saftig.

Nachteil: Grillfett tropft schnell mal auf die heißen Kohlen, wodurch wiederum gesundheitsschädliche Gase entstehen können.

Tipp: Mit einem Anzündkamin bekommst du die Kohlen am einfachsten und schnellsten zum Glühen.


Grillgut
Michael Quandt

Michael Quandts Expertentipp

Wie erkenne ich den Garzustand des Fleisches, ohne hineinzustechen und dadurch das Austreten des Fleischsaftes zu verursachen?

"Ob ein Steak rare, medium oder well done – also durchgehend gegrillt ist, lässt sich ganz einfach mit einer Druckprobe feststellen. Dazu führt man Daumen und Zeigefinger der linken Hand zusammen und drückt dann mit dem rechten Zeigefinger auf den Daumenballen. Fühlt sich das genauso an wie der Druck aufs Fleisch, ist das Steak medium gegrillt. Mag man sein Steak lieber durch, nimmt man zur Druckprobe den kleinen Finger und den Daumen, für rare Zeigefinger und Daumen. Wichtig: Auch wenn der Garpunkt erreicht ist, das Fleisch vor dem Anschneiden noch drei, vier Minuten ruhen lassen, damit sich die Fleischsäfte gleichmäßig verteilen können. Und das Fleisch immer quer zu Faser schneiden, damit es nicht zäh wird."

Zu Michael Quandt von www.foodundglut.de

Michael Quandt ist Ganzjahresgriller und Kochbuchautor. Das Motto seines Blogs lautet: „Essen, grillen, genießen. Von Herd und Rost. Mit Rezepten, die jeder versteht und nachkochen beziehungsweise -grillen kann. Mut haben, nicht perfekt zu sein – dafür aber lecker!“

Indirektes Grillen

Wie der Name bereits verrät, liegt das Fleisch beim indirekten Grillen nicht direkt über der Hitzequelle. Bei dieser Methode ordnest du die glühenden Kohlen so an, dass sich die Hitze um das Grillgut herum bildet – also ein Teil des Grillrosts frei liegt. Das Besondere am indirekten Grillen, ist die Art der Hitzeeinwirkung auf das Grillgut – sie ist weniger intensiv und gart dadurch schonend und langsam. Das Ergebnis: saftiges und weiches Fleisch!

Mit dieser Methode fährst du dann gut, wenn du vorhast, dickere beziehungsweise größere Stücke Fleisch oder etwa ganze Braten, Hähnchen oder Rippchen zu grillen. Aber Vorsicht: Nicht jeder Grill eignet sich für diese Art der Zubereitung. Optimal ist beispielsweise ein Kugelgrill – dieser wurde nämlich speziell für diesen Zweck konstruiert. Zum indirekten Grillen hältst du den Deckel des Grills geschlossen. Hierin kann die heiße Luft nun perfekt zirkulieren – vergleichbar mit der Umlufteinstellung im Backofen. Die Hitze strahlt von den Wänden und dem Deckel ab und gart das Fleisch sanft. Mit dieser Methode ist es dir möglich, größere Fleischstücke durchzugaren, ohne diese an der Oberfläche zu verbrennen. Durch die gleichmäßige Hitzeverteilung muss das Fleisch nur ab und zu gewendet werden. Mit Hilfe einer Abtropfschale fängst du heruntertropfendes Fett und Marinade problemlos auf.

Vorteil: Beim indirekten Grillen vermeidest du die Entstehung gesundheitsschädlicher Gase, die durch das Tropfen von Fett auf die Glut entstehen. Außerdem ist der Holzkohlegeschmack, der durch indirektes Grillen im Kugelgrill entsteht, unvergleichlich!

Nachteil: Indirektes Grillen nimmt mehr Zeit in Anspruch als die direkte Alternative. Aber Qualität braucht schließlich Zeit!

Tipp: Kombiniere indirekte und direkte Hitze: Brate das Grillgut zunächst scharf an, bis eine schöne Kruste entsteht und gare mit indirekter Hitze weiter.


Indirektes grillen von Hühnchen
Oliver Gawryluks

Oliver Gawryluks Expertentipp

Welche Fleischsorten sind für das indirekte Grillen besonders gut geeignet und welche überhaupt nicht?

Für das indirekte Grillen über einen langen Zeitraum im Niedriggarbereich von ca. 105–120 Grad(low‘n‘slow) eignen sich vor allem größere Fleischstücke mit einem erhöhten Fettanteil wie zum Beispiel Nacken, hohe Rippe oder Bauch. Dieser Fettanteil schützt das Fleisch unter anderem vor Vertrocknung und dient des Weiteren als Geschmacksträger. Tipp: Lieber alles sichtbare Fett am Fleisch belassen und gegebenenfalls erst nach dem Garprozess wegschneiden.

Zu Oliver Gawryluk von www.bigBBQ.de 

Auf seinem Blog berichtet Oliver Gawryluk seit mehr als fünf Jahren über seine Erfahrungen mit unterschiedlichem Grillgut auf diversen Grillgeräten.

Smoken

Eine moderne Alternative zur traditionellen Barbecue-Grilltechnik, bei der das Grillgut in Erdgruben geräuchert wurde, ist das Smoken. Hierzu kommt ein spezieller Ofen zum Einsatz – Smoker oder auch BBQ-Smoker genannt. Ein solcher Ofen verfügt über zwei getrennte Kammern: die Kammer mit dem Grillrost sowie eine seitliche Feuerbox. Für diese Grilltechnik eignen sich Fleischstücke in fast jeder Form und Größe. Braten oder ganze Geflügel benötigen allerdings auch im Smoker ihre Zeit.

Dank einer Öffnung zwischen beiden Kammern können Rauch und Hitze von der Feuerbox in die zweite Kammer gelangen, in der das Grillgut gart. Der dort angebrachte Kamin leitet die Hitze dann wieder ab. Den Rauchgeschmack regulierst du, indem du darüber entscheidest, wie viel Rauch in die Garkammer strömt und wie viel durch den Kamin wieder abzieht. Je mehr Rauch in der Kammer bleibt, desto intensiver der typische Rauchgeschmack. Man unterscheidet grundsätzlich zwei Arten des Räucherns: Kalt- und Heißräuchern. Während beim Heißräuchern das Räuchergut bei einer Temperatur von 50-85 Grad verarbeitet wird, braucht es beim Kalträuchern lediglich 15-20 Grad. Der Unterschied: Der Geschmack des kaltgeräucherten Guts ist durch einen Gewichtsverlust von bis zu 40 Prozent deutlich intensiver. Gleichzeitig verlängerst du damit die Haltbarkeit der Lebensmittel. Heißräuchern hat hingegen den Zeitfaktor auf seiner Seite: Nach nur wenigen Stunden kannst du die Lebensmittel bereits genießen.

Vorteil: Das Fleisch gart sich von selbst und muss nicht gewendet werden oder sonst unter fortwährender Beobachtung stehen.

Nachteil: Ein Smoker verlangt viel Pflege, Reinigung sowie einen geräumigen Grillplatz.

Tipp: Die beliebtesten Holzarten zum Räuchern und Smoken sind Buche, Eiche, Erle, Birke, Walnuss, Hickory und Wachholder. Niemals verwenden solltest du zu frisches oder stark ölhaltiges Holz.

Übrigens ist das Smoken, mit Hilfe von speziell für diesen Zweck entwickelten Räucherboxen, auch mit dem Gasgrill möglich. In solchen Räucherboxen befinden sich kleine Chips aus Holz, die für das charakteristische Grillaroma sorgen. Die Box platzierst du ganz einfach direkt auf dem Grillrost oder dem Abdeckbleck des Brenners. Durch die Löcher in der Box kann die Hitze eindringen und der Rauch entweichen. Aber Vorsicht: Reguliere die von unten kommende Hitze so, dass die Räucherchips nur leicht glimmen und nicht sofort in Flammen stehen. Eine allgemeine Faustregel für die Temperatureinstellung gibt es nicht, da sich die Grills in der Konstruktion voneinander unterscheiden.


Smoker

Plank Grilling

Plank Grilling ist eine von amerikanischen Ureinwohnern erfundene Grilltechnik, die es im Laufe der vergangenen Jahre auch nach Europa schaffte. Hierbei wird das Fleisch, der Fisch oder sonstiges Grillgut, anstatt direkt auf dem Rost, auf einem Holzbrett über der Glut gegart. Besonders gut für das Plank Grilling eignen sich diverse Fischsorten, allen voran aber der Lachs.

Bei dieser Grilltechnik richtest du Fisch, Fleisch oder Gemüse roh auf dem Brett an, legst dieses auf das Grillrost und deckst das Ganze mit dem Grilldeckel zu. Wer keinen Deckel zur Hand hat, ist auch mit Alufolie gut bedient. Für die ersten zehn bis zwanzig Minuten sollte die Abdeckung geschlossen bleiben, da sonst zu viel Wärme entweicht und sich der Garvorgang verlängert. Bei dieser Technik empfiehlt sich die indirekte Grillmethode, damit das Holzbrett nicht dem direkten Feuer ausgesetzt ist. Das Besondere an dieser Art zu Grillen sind die unvergleichlichen und charakteristischen Aromastoffe, die das Holzbrett durch die Wärme freisetzt und an das Grillgut weitergibt.

Achte bei der Auswahl des Holzes unbedingt auf Naturbelassenheit – nur unbehandeltes Holz kommt für Plank Grilling in Frage. Wenn du das Holz vorher für mehrere Stunden in Wasser einlegst, verhinderst du ein Anbrennen. Zudem gibt das Brett sein Aroma auf diese Weise langsamer ab.

Vorteil: Das Grillgut kann direkt auf dem Holzbrett serviert werden – das sorgt für einen urigen Charme und schmeckt hervorragend!

Nachteil: Das Grillgut wird zwar schonend gegart, der Vorgang nimmt dafür aber etwas mehr Zeit in Anspruch.

Tipp: Lege das Holzbrett vorher für ein paar Minuten auf den bereits heißen Grill. So wärmen und entkeimst du es.


Lachs - Salmon


Grillgut: Steak, Fisch & Co. richtig grillen

Hast du erstmal den optimalen Grill für deine Bedürfnisse gefunden und dich für eine bestimmte Grilltechnik entschieden, geht es an das Grillgut selbst. Als solches kommt beinahe alles in Frage, was dir einfällt: Auf den Grill darf von den klassischen Speisen wie Fisch, Fleisch und Gemüse bis hin zu ausgefallenen Obst-Kreationen einfach alles! Doch um eine optimale Zubereitung zu gewährleisten, gilt es, ein paar wichtige Punkte zu beachten. Zu diesen Dingen zählt eine gute Vorbereitung, die richtige Grilltemperatur sowie das passende Grill-Zubehör.

Vorbereitung

Für einen unvergesslichen Grillabend sorgen nicht nur der richtige Grill und gutes Fleisch. Vorbereitung ist die halbe Miete!

1. Grill anzünden:
 Im Unterschied zum Holzkohlegrill gestaltet sich das Anzünden eines Elektro- oder Gasgrills recht schnell und einfach: Stecker in die Steckdose beziehungsweise Gasflasche anschließen, anschalten, vorheizen und fertig! Für den Kohlegrill musst du jedoch etwas mehr Geduld mitbringen. Zuerst bringst du die Kohle mit einem Grillanzünder zum Glühen. Du kannst hierfür sowohl auf flüssigen als auch auf festen zurückgreifen – verzichte aber in jedem Fall auf Spiritus oder Benzin, da die Unfallgefahr nicht zu unterschätzen ist.

2. Grillrost einfetten: Um ein Festkleben des Grillguts auf dem Rost zu verhindern, nimm zum Einfetten unbedingt hitzebeständiges Öl! Tränke ein einfaches Küchenpapier in Öl und wisch damit über das Rostgitter. Sonnenblumen- oder Rapsöl sind, dank ihres neutralen Geschmacks, am besten geeignet.

Thomas Holzportz

Thomas Holzportz Expertentipp

Wie taue ich gefrorenes und vakuumverpacktes Fleisch am schonendsten auf?

"Im Vakuum wird grundsätzlich Flüssigkeit aus dem Fleisch gezogen, darum sollte man beim Auftauen bei Zimmertemperatur den Vakuumbeutel entfernen - oder es über einen langen Zeitraum im Kühlschrank auftauen. An der frischen Luft kann das Fleisch atmen, was auch einen leicht säuerlichen Geruch und Geschmack verhindert. Am besten nutzt man Metzgerpapier oder eine Kuchenhaube, um das Fleisch während des Auftauens zu schützen."

Der wichtigste Faktor bei gefrorenem Fleisch ist aber die Art, wie das Fleisch überhaupt eingefroren wird: Beim langsamen Gefrieren in der Tiefkühltruhe entstehen Eisblumen beziehungsweise Eiskristalle, die die Fasern aufsprengen und die Bindefähigkeit für den eigenen Fleischsaft reduzieren; das Steak kann so weniger Fleischsaft halten. Bei schockgefrostetem Fleisch passiert das nicht, man kann das Fleisch so fast ohne Qualitätsverlust auftauen.

Zu Thomas Holzportz von www.baconzumsteak.de

Thomas ist ein im Herzen junggebliebener Kölner im Alter von 30 Jahren. Fleischverliebt, wissbegierig und mit Herzblut Blogger und Griller. Er schreibt freiberuflich, gibt Grillkurse und bietet Caterings an.

Camillo Tomaneks Expertentipp

„Das Fleisch bloß nicht vor dem Grillen salzen“ – das hört man oft. Aber was stimmt denn nun? Wie salze ich das Steak so, dass es schön saftig bleibt?

"Grundsätzlich soll jeder das so machen, wie er es am besten findet. Das Schöne an Salz ist, dass es nicht verbrennen kann und somit keine Bitterstoffe wie bei Gewürzen entstehen können. Wichtig ist allerdings die „Salzsorte“ bei Fleischstücken wie Steaks. Normales Küchensalz und grobes Salz sind eher ungeeignet. Hierzu empfehle ich eher „Fleur de Sel“ oder Salzflocken. Denn auch wenn es sich komisch anhört, diese Salzsorten sind vom Geschmack her nicht so salzig."

Zu Camillo Tomanek von doncaruso-bbq.de

Für den 37-jährigen, dreifachen deutschen Grillmeister sowie Grillweltmeister 2008 ist ganz klar: „BBQ ist eine Lebenseinstellung!“

Camillo Tomaneks

Temperatur

Damit du deinen Gästen garantiert ein gelungenes Festmahl vom Grill servierst, musst du dich zunächst mit den unterschiedlichen Temperaturzonen des Grills auseinandersetzen. Dies ist ein leichtes Spiel! Jeder Grill ist in der Mitte am heißesten und wird nach außen hin schwächer. Nutze die unterschiedlichen Temperaturzonen zu deinem Vorteil: Du kannst Fisch, Fleisch, Gemüse und Co. problemlos zur selben Zeit grillen, wenn du es richtig platzierst:

In der Mitte grillt sich Rind- und Schweinefleisch optimal, wohingegen Gemüse, Geflügel oder Würstchen in der mittleren bis äußeren Zone liegen sollten. Willst du ein schönes Stück Steak grillen, arbeitest du am besten mit mehreren Hitzegraden: Grill das Fleisch zunächst in der heißesten Zone scharf an und legen es anschließend zum Garen an den Rand. Sobald das Fleisch fertig ist, muss es runter vom Rost, da es sonst schnell austrocknet. Am besten hält sich das Grillgut in Alufolie warm.

Neben den unterschiedlichen Temperaturzonen spielt beim Grillen auch die Fleischtemperatur eine große Rolle. Mit der Fleischtemperatur ist nicht etwa die Temperatur des Fleisches gemeint, sondern die Temperatur, bei der es gegrillt werden muss, um einen bestimmten Zustand (well done, medium oder rare) zu erreichen.


FleischartGarstufeFleischtemperatur
Rinderfilet well done 90-95 Grad
  medium 54-58 Grad
  rare 40-53 Grad
Steak well done 60-62 Grad
  medium 56-60 Grad
  rare 48-52 Grad
Hackfleisch-Patty well done 85 Grad
  medium 70 Grad
Schweinenacken well done 80-85 Grad
  medium 70-75 Grad
Pulled Pork well done 95 Grad
Hähnchenbrust well done 72-75 Grad
Pute well done 80-90 Grad
Fisch medium 62 Grad
  well done 70-80 Grad

Nico Buchs Expertentipp

Wie oft muss ein Steak denn nun wirklich gewendet werden? Am besten ganz oft und in kurzen Abständen oder doch nur einmal?

"Das perfekte Steak wird bei sehr hoher Temperatur von beiden Seiten für jeweils 90 Sekunden angebraten und dann in der indirekten Zone des Grills (bei ca. 100 Grad) auf eine Kerntemperatur von 50 Grad „gezogen“. Man wendet das Steak also nur einmal. Das Fleisch lässt man danach abseits vom Grill noch etwa fünf Minuten ruhen. Hierbei steigt die Kerntemperatur nochmal um etwa 3 bis 4 Grad auf 53-54 Grad, das entspricht der Garstufe „medium rare“. So bekommt man ein auf den Punkt gegartes Steak mit einer leckeren, gut gebräunten Kruste. Ein Grill- beziehungsweise Steakthermometer ist hierbei übrigens eine sehr praktische Sache."

Zu Nico Buch von www.feuerglutundherzblut.de

Nico Buch ist Hobbygriller und bloggt seit 2013 über das Grillen. Außerdem produziert er den ersten und größten deutschsprachigen Grill-Podcast „Feuer, Glut und Herzblut“ und spricht dort zusammen mit Martin Block regelmäßig über die schöne Welt des BBQ.

Nico Buchs

Zubehör

Richtiges Zubehör trägt neben einer guten Vorbereitung und der richtigen Grilltemperatur maßgeblich zum Gelingen des Grillabends bei. Wende das Fleisch stets mit einer Zange und vermeide das Hineinpiksen mit einer Gabel beziehungsweise Fleischgabel. Denn dadurch tritt nicht nur der wertvolle Saft aus und macht es trocken, es zerstört zudem die Struktur des Fleisches. Für Fische gibt es extra für diesen Zweck angedachte Fischzangen, die den Zerfall des Fisches verhindern. Bei Fisch ohne Haut oder auch Gemüse empfiehlt sich eine Grillschale, die einen Teil der Hitze abfängt und dafür sorgt, dass das Grillgut schön zart bleibt.

Chris Aßfalg

Chris Aßfalgs Expertentipp

Welches ist die größte Grillsünde unter den Grill-Profis?

"Als größte Grillsünde sehe ich die Verwendung von Discounter-Fleisch. Ich esse lieber weniger Fleisch, dafür aber von guter Qualität, bei dem ich den Ursprung nachvollziehen kann und somit genau weiß, woher mein Fleisch kommt. Im Hinblick darauf bin ich auch gern bereit einen höheren Preis zu zahlen. Das Grillergebnis kann nur gut sein, wenn die verwendeten Zutaten eine gute Qualität haben. Der Trend der Konsumenten geht momentan zum Glück in diese Richtung, was mich persönlich sehr freut: Die Leute legen wieder mehr Wert auf hochwertige Lebensmittel und wollen deren Herkunft kennen."

Zu Chris Aßfalg von www.chilis-grillen.de

Vom Scharfesser über Chilizüchter zum Grill- und BBQ-Blogger – so könnte man die Laufbahn von Chris beschreiben. Auf seinem Blog zeigt er, zusammen mit seinem Kollegen Christoph, viele interessante Rezepte, neues Grill-Equipment und natürlich eines: FLEISCH!

Grillen auf dem Balkon: Was ist wirklich erlaubt?

Ein grundsätzliches Verbot für das Grillen auf dem Balkon gibt es nicht. Solche Beschränkungen regelt jeder Vermieter oder Hausverwalter individuell, weshalb sich ein Blick in den Mietvertrag beziehungsweise in die Hausordnung lohnt. In der Regel steht hier auch geschrieben, welche Art von Grill – Gas, Elektro oder Holzkohle – gestattet ist.

Beachte jedoch die Nachtruhe, die bereits ab 22 Uhr beginnt und lautem Feiern auf dem Balkon ein Ende setzt.

Das Zivilrecht besagt außerdem, dass der Nachbar gemäß § 364 Absatz 2 ABGB die Geruchsbelästigung zu dulden hat, wenn sie das ortsübliche Maß nicht überschreitet oder die ortsübliche Benutzung des Objekts nicht wesentlich beeinträchtigt. Bei Überschreitung steht dem Nachbarn, aber auch jedem, der durch die Einwirkungen bis zu seinem Objekt gestört wird, ein Unterlassungsanspruch zu. Nicht zu vergessen ist überdies das Feuerpolizeigesetz. Laut diesem dürfen offene Feuerstellen keine Gefährdung oder unzumutbare Belästigung darstellen. Wird dies missachtet, kann es zu Geldstrafen kommen.

Grillen am Balkon

Nachhaltig grillen: Schone die Umwelt und deinen Geldbeutel

Verbrenne beim Grillen nur die Kohlen, nicht dein Geld – und tue dabei etwas Gutes für die Umwelt. Wie, erfährst du mit unseren Tipps zum nachhaltigen Grillen!

So grillst du umweltschonend:

    1. Der Grill: Falls noch nicht geschehen, leg dir einen Grill zu. Die Einweg-Variante ist nicht nur schlecht für die Umwelt, auch das Grillergebnis lässt vergleichsweise zu wünschen übrig!

    1. Die Kohle: Achte bei der Wahl der Kohle darauf, dass sie FSC- oder DIN-zertifiziert ist. Denn nur diese Kohle wird aus heimischem Laubholz hergestellt und ist daher ökologischer als die ungekennzeichnete, meist aus Osteuropa oder den Tropen stammende Version.

    1. Das Feuermachen: Qualität braucht Zeit. Gedulde dich daher etwas und verzichte auf Brandbeschleuniger. Verwende stattdessen natürliche, brennbare Materialien wie Karton oder kleine Äste.

    1. Das Geschirr: Steige von Papp- beziehungsweise Plastikgeschirr auf Porzellan um. Hierfür genügt auch das alte aus dem Keller von Tante Gertrud! Von richtigen Tellern schmeckt auch das Gegrillte viel besser.


So grillst du wirtschaftlich:

    1. Der Holzkohlegrill: Der Holzkohlegrill ist, im Vergleich zum Elektro- oder Gasgrill, die wirtschaftlichste Variante. Wer zusätzlich sparen möchte, sollte dies nicht bei den Kohlen tun. Gib hierfür ruhig etwas mehr Geld aus. Es gilt: Qualität vor Quantität. Somit vermeidest du ständiges Nachlegen. Die Qualität der Kohle erkennst du an ihrem Klang: Klirrt es beim Schütteln, ist sie gut.

    1. Der Elektrogrill: Mit dem Elektrogrill sparst du, indem du das Gerät kurz vor Ende der Garzeit ausschaltest und die Restwärme zum Fertiggrillen nutzt.

    1. Der Gasgrill: Energiesparendes Grillen mit der Gas-Variante ist ebenfalls möglich; dafür sorgt die flexible Hitzeregulierung.

Aktuelle Grill-Trends

Food-Trends gibt es viele und auch die Grill-Fans bleiben nicht von ihnen verschont! Neben den absoluten Klassikern wie Fleisch und Würstchen gibt es nämlich eine Menge anderer Lebensmittel, die sehr gut aufs Rost passen! Hier sind deiner Kreativität beinahe keine Grenzen gesetzt. Wir haben unsere drei Lieblinge aus dem Netz hier für dich zusammengetragen:

Gegrillte Avocado mit Tomatensalsa

Bereite zunächst die Tomatensalsa vor. Hierfür würfelst du Tomaten, hackst Koriander, schneiden Frühlingszwiebeln und vermengen das Ganze schließlich mit etwas Öl und Limettensaft. Jetzt noch etwas Salz und Gewürze nach Wahl und schon ist deine Avocado-Füllung bereit.

Anschließend die Avocado-Hälften kurz auf den Grill legen, bis du das charakteristische Grillmuster erkennst. Nun füllst du die Salsa in die Avocado. Voilà!

Gegrilltes Auberginen-Sandwich mit Oliven-Feta-Creme

Zur Zubereitung dieser Köstlichkeit schneidest du die Aubergine zunächst in Scheiben und salzt diese. Nun geht es an die Füllung: Hierfür schneidest du Oliven, Frühlingszwiebeln sowie getrocknete Tomaten, hacken Petersilie und zerkrümeln den Feta zwischen den Fingern. Hebe nun all diese Zutaten in Joghurt unter und würze alles nach Belieben.

Die bereitgelegten Auberginen sind jetzt fertig zum Abtupfen. Nimm dafür einfaches Küchenpapier zur Hand. Anschließend können die Scheiben auf den Grill. Zum Schluss die fertig gegrillten Auberginen mit der Oliven-Feta-Creme bestreichen und zwei etwa gleichgroße Scheiben aneinanderdrücken. Guten Appetit!

Nektarinen vom Grill mit Frischkäse und Basilikum

Diese leckere Nachspeise vom Grill ist schnell und einfach zubereitet: Grill die halbierten Nektarinen und befülle diese anschließend mit Frischkäse und verzieren das Ganze mit roten Beeren, Basilikum und gerösteten Mandelblättchen.

Quelle: www.springlane.de


Björn Zimmer

Expertentipp von Björn Zimmer

Welche Getränke sind aktuell im absoluten BBQ-Trend?

"Welche Getränke derzeit im absoluten BBQ-Trend? Natürlich eignet sich ein kühles Bier immer zum Grillen, das ist klar. Mit ein bisschen Vorbereitung kann man seine Gäste aber auch mit anderen Getränken beeindrucken, auch ohne Alkohol. Frische, selbstgemachte Limonaden gehen immer. Ich persönlich liebe es, wenn ein bisschen Schärfe im Spiel ist. So etwa bei einer Limetten-Ingwer Limonade: Auf einen Liter Mineralwasser zwei Limetten, ein daumengroßes Stück Inger und zwei Esslöffel Zucker, etwas ziehen lassen – fertig! Wer nicht mehr fahren muss, kann sich ruhig einen Gin Tonic genehmigen – der passt auch immer."

Zu Björn Zimmer von www.grillkameraden.de

Björn Zimmer betreibt zusammen René Corten den gemeinsamen Blog. Eher durch Zufall kamen die beiden dazu, ihre Leidenschaft für gutes Essen und Trinken in einem Blog in Worte zu fassen. Ob Smoker, Gas- oder Kohlegrill, die beiden probieren regelmäßig neue Gerichte und Trends am Grill aus.


Mojito
Cocktail
Cocktail