Schön und fit in jedem Alter:
Der ultimative Beauty Ratgeber

Beauty Ratgeber Introbild

Schön sein. Besonders die Damen der Schöpfung streben nach einem ansprechenden und gepflegten Aussehen. Und in der Tat: Wer sein Erscheinungsbild mag und sich wohlfühlt, stärkt damit nicht nur das eigene Selbstvertrauen, sondern auch seine Ausstrahlung. Dafür sind weder ein Modelkörper noch die perfekten Gesichtsproportionen vonnöten. Viel wichtiger sind ein gesunder Lifestyle, viel Bewegung und eine positive Einstellung. Und natürlich: die richtige Pflege!



In jedem Alter. Unsere Haut und Haare benötigen mit zunehmendem Alter mehr Feuchtigkeit und Zuwendung. Wichtig dabei ist die Wahl der richtigen Produkte, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse des Alters zugeschnitten sind. Auch sind wir mit Mitte 20 gelenkiger als mit 40 Jahren. Ob Jung oder Alt – jeder hat bestimmte Vorzüge und Makel, die sich mithilfe einiger Tricks mit Make-up einfach hervorheben oder kaschieren lassen. Der OTTO Beauty Ratgeber verrät Dir, worauf Du in Sachen Fitness und Beauty achten solltest, um Körper, Haare und Haut bestmöglich zu pflegen. Egal ob Du Studentin, berufstätige Mutter oder Rentnerin bist.

Inhalt:




Bis 20     Girls just wanna have fun

Teenager

Wir befinden uns inmitten unseres aufregenden Weges zur Selbstständigkeit und auf der Suche nach Sinn und Orientierung. Dabei zählt für die meisten vor allem eins: das Leben genießen und nicht an morgen denken! Der Körper ist in jugendlicher Topform und mit den ernsten Fragen des Lebens muss man sich meist noch nicht herumschlagen. Dafür spielen die Hormone in diesem Alter gerne mal verrückt, was sich auf Körper, Haut und Laune auswirkt. Die richtige Körper- und Hautpflege ist jetzt besonders wichtig, um Pickeln, Mitessern und Co. den Kampf anzusagen.


BEAUTY

Die richtige Hautpflege

Bis 20 bereiten uns in Sachen Beauty vor allem fettige Haaransätze und unreine Haut viel Ärger. Meist sind die übermäßige Talgproduktion und das hormonelle Wirrwarr daran schuld. Für die Auswahl der richtigen Pflegeprodukte ist es zunächst wichtig, seinen Hauttyp herauszufinden. Welcher Hauttyp Dir entspricht und welche Produkte am besten zu Dir passen, erfährst Du hier. Sensible Haut ist zwar sehr zart und feinporig, aber dafür auch besonders trocken und empfindlich. Rötungen und ein unangenehmes Spannungsgefühl können gerade bei hormonellen Veränderungen schnell auftreten. Produkte für diesen Hauttyp sollten einen möglichst hohen Feuchtigkeitsgehalt aufweisen. Zusatzstoffe wie Parfum sind hingegen tabu. Schonende Peelings helfen, die für den Hauttyp charakteristischen Schüppchen zu entfernen.


Unser DIY-Tipp: Schonendes Peeling aus Haferkleie und Quark

- 3 EL Quark mit 2 EL Haferkleie verrühren
- Bei besonders trockener Haut: zusätzlich einen Schuss Mandel- oder Olivenöl hinzugeben
- Die Mischung mit kreisförmigen Bewegungen einmassieren
- Nach 10 bis 15 Minuten Einwirkzeit gründlich mit lauwarmem Wasser abspülen und mit einem weichen Tuch abtupfen

Das Peeling mit Haferkleie ist besonders schonend für sensible Haut. Für einen etwas stärkeren Peeling-Effekt kann alternativ auch feiner Sand verwendet werden. Der Abrieb ist hierbei immer noch deutlich geringer als bei Salz oder Zucker. Der Quark wirkt beruhigend auf die zu Reizungen neigende Haut und spendet zudem viel Feuchtigkeit.

Fettige Haut ist, wie der Name bereits verrät, sehr ölig. Im Gegensatz zum trockenen, sensiblen Hauttyp sind hier Unreinheiten das Problem. Die Haut spannt, das Gesicht glänzt und vor allem in der sogenannten T-Zone (zwischen Stirn, Augenbrauen, Nase und Kinn) bilden sich gerne Mitesser und Pickel. Arbeiten die Talgdrüsen bei trockener Haut auf Sparflamme, laufen sie bei fettiger Haut auf Hochtouren. Um Entzündungen und Narben vorzubeugen, sollte man nicht an den Pickeln herumdrücken und stattdessen Produkte mit antibakteriellen Eigenschaften verwenden. Diese wirken mattierend und verhindern, dass die Poren zusätzlich verstopfen.


Unser DIY-Tipp: Peeling mit Kaffee und Olivenöl

- 3 EL Quark mit 2 EL Haferkleie verrühren
- 3 EL Kaffeesatz mit etwas Olivenöl zu einer festen Menge verrühren
- Einmassieren und ca. 10 Minuten einwirken lassen
- Mit warmem Wasser abwaschen und mit einem Handtuch abtupfen

Koffein wirkt besonders hartnäckig gegen große Poren und Unreinheiten. Das Kaffee-Peeling lässt sich auch sehr gut für den ganzen Körper verwenden.

Normale Haut weist ein optimales Gleichgewicht zwischen fettig und trocken auf. Wer diesen Hauttyp hat, kann sich also freuen: Sie ist gut durchblutet, feinporig und glatt. Außer in der Pubertät treten kaum Unreinheiten, Fettglanz oder Schuppen auf. Eine schonende Reinigung sowie eine leichte Feuchtigkeitspflege eignen sich ideal.

Mischhaut zeichnet sich sowohl durch normale als auch fettige Hautbereiche aus: Unreinheiten und große Poren in der T-Zone, der Rest meist feinporig, glatt und trocken. Gegen Trockenheit und Spannungsgefühl helfen milde Reinigungsprodukte sowie leichte, feuchtigkeitsspendende Cremes. Um das Hautbild in der T-Zone zu verbessern, empfehlen sich Clear-Up-Stripes oder ein antibakterielles Gesichtswasser.


Unser DIY-Tipp: Salz-Gesichtswasser gegen Mitesser

- 2 EL Salz (Speise- oder Meersalz) in 0,2 L warmes Wasser geben
- Rühren, bis sich das Salz aufgelöst hat
- Wattepad in die Lösung tunken und die T-Zone damit abtupfen

Empfohlene Produkte

Nude Magique CC Cream

»Nude Magique CC Cream«, Anti-Rötungen Hautton-Korrigierer (L'Oréal Paris)

Clarifying Lotion 2

»Clarifying Lotion 2«, Gesichtswasser (Clinique)

Die richtige Haarpflege

Neben dem Gesicht wirkt sich die erhöhte Talgproduktion auch auf das Haar aus. Das Ergebnis bei vielen jungen Frauen: ein fettiger Haaransatz. Doch nicht nur die Hormone, sondern auch die Haarstruktur hat einen Einfluss darauf, ob das Haar schnell schwer wird oder verklebt. So haben Menschen mit feinem Haar deutlich mehr mit fettigen Ansätzen zu kämpfen, da die natürlichen Öle der Kopfhaut schlechter aufgesaugt werden können. Zum Glück kannst Du Abhilfe schaffen.

Wer glaubt, dass ölige Kopfhaut die Ursache für fettiges Haar ist, der irrt sich. Das Gegenteil ist der Fall: Gerade trockene Kopfhaut regt die Ölproduktion der Drüsen an. Um dem vorzubeugen, sollte das Shampoo niemals direkt in die Kopfhaut einmassiert werden, dafür aber immer besonders gründlich ausgespült werden. Am besten nutzt man dazu lauwarmes Wasser. Unser Geheimtipp: Um der Kopfhaut mehr Feuchtigkeit zu schenken und damit die Fettproduktion zu reduzieren, kannst Du warmes Öl in die Kopfhaut einmassieren.

Wer seine Mähne täglich waschen möchte, sollte auf ein Bio-Shampoo mit natürlichen Inhaltsstoffen oder auf ein Shampoo mit neutralem PH-Wert zurückgreifen. Diese eignen sich ideal für fettiges Haar. Speziell bei trockener Kopfhaut ist ein Shampoo mit Teebaumöl zu empfehlen.


Das passende Make-up

„Gerade bei jungen Frauen ist es wichtig, die Vorzüge zu betonen und die natürliche Schönheit zu unterstreichen. Kleine Makel können abgedeckt werden, jedoch sollte das Make-up insgesamt vielmehr natürlich wirken und die Haut zum Strahlen bringen. Ich greife gerne zu einem leichten Primer, denn dieser gleicht nicht nur Poren und Unebenheiten aus, sondern macht zudem die Foundation haltbarer. Dazu empfehle ich eine getönte Tagescreme mit SPF, denn Sonnenschutz ist für jedes Alter wichtig – auch für junge Haut. Eine getönte Tagescreme spendet über den Tag Feuchtigkeit, bietet eine leichte Deckkraft und lässt sich ganz einfach auftragen. Wer zusätzliche Deckkraft benötigt, kann zu einem hellen Concealer greifen: Highlights unter den Augen, am Kinn und auf der Stirn lassen das Make-up noch einmal frischer wirken.

Da ich helles Haar habe, ziehe ich mir auch die Augenbrauen etwas nach. Dies gelingt sehr schnell und einfach mit einem Augenbrauenstift. Natürlich kann man auch zur Pudervariante oder einem getönten Augenbrauen-Gel greifen. Schöne Augenbrauen verleihen dem Gesicht mehr Ausdruck und geben ihm eine Art Rahmen. Hinzu kommt: ein leichter, schimmernder Rosaton auf den Wangen, ein Highlighter im Augeninnenwinkel und etwas auf den Nasenrücken. Wer Lust hat, kann einen roséfarbenen Lippenstift oder Gloss wählen, damit auch die Lippen etwas Farbe bekommen. Das Make-up wird am Ende mit einem durchsichtigen Puder gesettet. Dadurch bleibt alles an Ort und Stelle und man wirkt dennoch nicht angemalt. Wem der Puder zu viel ist, kann alternativ auf ein Fixingspray zurückgreifen. Et voilà, fertig ist ein leichtes Make-up für den Alltag, welches die Haut strahlen lässt und Frische in das Gesicht zaubert.“



julia

Julia Hinger von Julia’s Beauty Blog

Die Bloggerin ist 19 Jahre alt und bloggt über alles rund um Beauty. Sowohl pflegende als auch dekorative Kosmetik findet sie sehr spannend. Vor allem für Blush, Nagellack und Lippenstift schlägt ihr Herz.







Empfohlene Produkte

Master Shape Brow Pencil

»Brow Satin«, Duo Puder-Liner für die Augenbrauen (Maybelline New York)

Clarifying Lotion 2

»Brilliant Lips«, LED Lipgloss (LAHAYE)

FITNESS

Worauf es jetzt ankommt

Besonders junge Frauen identifizieren sich oft stark mit ihrem Aussehen. Dazu gehören meist nicht nur Make-up und Fashion, sondern auch ein schlanker und durchtrainierter Körper. In der Tat ist Sport ein geeignetes Mittel zur Stärkung des eigenen Selbstbewusstseins. Die Herausforderung in diesem Alter: Ein positives Bewusstsein für den eigenen Körper schaffen, Neues ausprobieren und seine Kräfte messen.


Geeignete Sportarten

„Grundsätzlich kann man als Teenie oder junger Erwachsener alles machen, vorausgesetzt, man ist nicht durch Krankheiten oder Verletzungen eingeschränkt. Gerade Sportarten, die den Körper mehr fordern als andere, wie beispielsweise Joggen, Crossfit, Freeletics oder Turnen, belasten den jungen Körper nicht so stark wie im fortgeschrittenen Alter. Auch Sportarten, die mit einem ständigen ‚Stop and Go‘ zusammenhängen, ist der junge Körper problemlos gewachsen. Dazu gehören diverse Ballsportarten wie Handball, Fußball oder Volleyball.

Dennoch sollte man gerade bei Sportarten, die die Gelenke (vor allem Knie und Rücken) stärker belasten, immer auf die saubere und ordentliche Ausführung achten – auch in jungen Jahren! Ein Verein oder ein Trainer können hierbei unterstützen und zusätzlich ein motivierendes Gemeinschaftsgefühl schaffen. In jungem Alter neigt man dazu, sich oft zu sehr zu verausgaben, von 0 auf 100 zu gehen und die Signale seines Körpers bewusst zu überhören. Ich denke, jeder von uns hat schon einmal die Erfahrung gemacht, zu schnell, zu viel von seinem Körper zu wollen. Um Übertraining und ernsthafte Verletzungen zu vermeiden, sollte man also immer daran denken, dass zu einem gesunden Körper auch Regeneration und Entspannung gehört.“



feli

Feli von felinipralini

Feli ist Jurastudentin und Triathletin aus Frankfurt am Main. Ihr Blog, auf dem sie über Sport und Ernährung schreibt, ist ihr großes Hobby.







Ernährung

Wachstum, Muskelaufbau und hormoneller Umschwung kosten eine Menge Energie - der empfohlene Kaloriengehalt für junge Frauen zwischen 15 und 20 Jahren liegt bei 2500 Kcal. Für Knochenwachstum und Muskelaufbau sind Kalzium und Eisen besonders wichtig. Kalziumhaltige Produkte (Buttermilch, Käfir, Käse, Joghurt) sowie eisenreiche Kost (Fleisch, Fisch, Nüsse, dunkelgrünes Gemüse) sollten ganz oben auf der Einkaufsliste stehen. Auch phosphorhaltige Lebensmittel wie Eier, Hähnchenfleisch, Nüsse, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst fördern den jungen Körper in seiner Wachstumsphase. Mit ca. 19 Jahren ist die körperliche Entwicklung abgeschlossen. Von Diäten ist bis dahin eher abzuraten, da diese oftmals mit Nährstoffmangel einhergehen und damit nicht förderlich für eine gesunde Entwicklung sind.




20-30     Dreißig ist das neue Zwanzig

„Enjoy yourself. That’s what your 20s are for! Your 30s are to learn the lessons“. Recht hat Carry Bradshaw, wenn sie in Sex And The City über die Zwanziger philosophiert. Auch wenn man nicht mehr ganz so unbekümmert ist wie mit 18, bleibt einem noch immer viel Zeit, sich auszuprobieren und sich selbst zu finden. Im Beruf und in privaten Beziehungen entwickeln wir uns stark weiter und sammeln viele wichtige Erfahrungen. Wer wir sind – ob gesellig, einzelgängerisch, gewissenhaft oder chaotisch – entscheidet sich jetzt in starkem Maße. Auch in Sachen Beauty und Fashion lernen wir uns selbst besser kennen und entwickeln immer stärker unseren persönlichen Stil.

BEAUTY

Die richtige Hautpflege

„Die richtige Gesichtspflege zwischen 20 und 30 Jahren ist das A und O und eine wichtige Basis für ein makelloses Make-up. Schöne Haut entsteht leider nicht einfach über Nacht, sondern muss ausreichend gepflegt werden. Die Ernährung spielt dabei auch eine sehr wichtige Rolle. Wie und mit welchen Produkten Du Deine Haut versorgen kannst, wird Dir beispielsweise bei einer kostenlosen Hautanalyse in der Apotheke oder im Kosmetiksalon Deines Vertrauens verraten. Ich empfehle aber zu jeder Zeit, viel Wasser zu trinken, um die Haut vor dem Austrocknen zu bewahren. Wichtig: Bei der Anwendung der Produkte darauf achten, dass sie immer von der gleichen Serie (Marke) abstammen. Hautirritationen können so besser vermieden werden.

Ich besitze eine klassische Mischhaut mit öligen Stellen an Stirn, Kinn und Nase. Meine tägliche Gesichtspflege beinhaltet: eine Reinigungslotion, ein Serum, eine Feuchtigkeitscreme mit UV-Schutz sowie eine Augencreme. Regelmäßig wende ich auch ein sanftes Peeling an und versorge meine Haut speziell im Sommer durch Gesichtsmasken zusätzlich mit Feuchtigkeit. Mein Tipp: Achte beim Kauf einer Reinigungslotion oder eines Gesichtstonics darauf, dass das Produkt keinen Alkohol beinhaltet - Alkohol trocknet nur die Haut aus. Ich empfehle gerne die Produkte von Avène, sie sind sanft zur Haut und für jeden erschwinglich."



feli

Justyna Ziarko von jus_curvy

Die Plus Size Bloggerin aus Wien berichtet über die verschiedensten Themen: neben Plus Size Mode auch über Food, Fotografie, Beauty und Wien. Mit ihrem Blog möchte sie vor allem zeigen, dass Plus Size schön ist und sehr wohl auch modisch sein kann.






Empfohlene Produkte

Superdefense SPF 20 Daily Defense Moisturizer

»Superdefense SPF 20 Daily Defense Moisturizer«, Gesichtscreme (Clinique)

Hydra Zen Neurocalm Crème Yeux

»Hydra Zen Neurocalm Crème Yeux«, Augencreme-Gel (Lancôme)

Die richtige Haarpflege

Zwischen 20 und 30 sind Frauen in der Regel am experimentierfreudigsten – gerade, wenn es um ihre Haare geht. Ein dicker Pony bis zu den Brauen, ein frecher Kurzhaarschnitt, ein moderner Side-/Undercut, ein sommerliches Ombre oder doch ein gewagter Dip Dye? Zur kurzen Erklärung: der Sidecut ist quasi die harmlosere Variante des Undercuts. An einer Seite werden ab Höhe der Ohren die Haare abwärts rundherum auf wenige Millimeter gestutzt. Die andere Seite wird hingegen lang getragen, wodurch ein raffinierter Kontrast entsteht. Wer stattdessen lieber mit seiner Haarfarbe experimentieren möchte, für den empfehlen sich Ombre oder – die gewagtere Variante – ein Dip Dye. Ombre Hair zaubert mit einem natürlich heller werdenden Farbverlauf ein sommerliches Flair in Deinen Look. Beim Dip Dye hingegen kann es nicht genug an Kontrast und Farbe sein, denn die in Farbe getauchten Spitzen sollen gezielt auffallen.

Doch Achtung: Gerade wenn viel Styling oder Farbe im Spiel ist, sollte die Pflege niemals zu kurz kommen. Schließlich verliert das Haar bereits ab 25 Jahren an Elastizität und Fülle. Daher gilt in allen Altersstufen: Pflegen, pflegen, pflegen!


Unser DIY-Tipp: Haarkur mit Ei und Banane

- 2 Eigelb mit 1 Banane mixen
- 50 cl Orangensaft hinzugeben
- Die gleichmäßige Masse über die gesamte Haarlänge/Spitzen in das Haar einkneten
- Den Kopf mit Frischhaltefolie und einem angewärmten Frotteehandtuch umwickeln
- Nach 60 Minuten Einwirkzeit mit einem milden Shampoo und lauwarmem Wasser auswaschen

Das Eigelb ist ein ideales Mittel gegen trockene und spröde Haare, da es den Proteinmangel ausgleicht. Leiden nur die Haarspitzen unter Trockenheit, zum Beispiel bei Ombre oder Dip Dye, reicht es, wenn die Kur nur in den Längen aufgetragen wird. Haare, die bereits ausreichend Eiweiß enthalten, können ansonsten überpflegt werden, was das Haar schwer macht.




© unsplash

Das passende Make-up

Bis zum 25. Lebensjahr werden die meisten gerne älter geschätzt und schminken sich daher oft so, dass sie auch älter aussehen. Viel lieber sollte stattdessen die jugendliche Frische betont werden und somit die natürliche Schönheit. In unseren Zwanzigern ist unsere Haut noch prall und strahlt auch von Natur aus. Wozu also unnötig dick auftragen? Kleine Unreinheiten können schließlich unauffällig kaschiert werden – ganz ohne Maskeneffekt. Trage dazu eine transparente Grundierung auf die T-Zone auf, sowie auf Augenringe und kleine Pickelchen. Für die richtige „Blush-Frische“ können helle Hauttypen zu zartem Rosé greifen, dunklere Hauttypen zu Korallen-Tönen. Das Rouge sollte am besten in leichten Kreisbewegungen auf die obere Wangenpartie aufgetragen werden.

Auch wenn das Ergebnis später natürlich aussehen soll, können in jungem Alter ruhig freche Akzente gesetzt werden. Ob ein kräftiges Rosa, ein helles Rot auf den Lippen oder ein Lipgloss mit Lackeffekt - das hängt ganz von Deinem Typ und Deinem Geschmack ab. Nur auf zu dunkle Farbtöne auf Lippen und Wangen solltest Du verzichten, da diese dem Teint die Frische nehmen und Dich älter erscheinen lassen. Wer eine unauffällige Variante für die Lippen gewählt hat, kann stattdessen obenrum ein Highlight setzen. Lieber eine schimmernde Farbe auf dem Lid oder doch ein markanter Eyelinerstrich? Im richtigen Maß ist alles erlaubt und dem Ausprobieren keine Grenze gesetzt!

Eines solltest Du aber unbedingt beachten, egal ob nachts nach einer Party oder nach einem normalen Tag in der Uni: Abschminken ist Pflicht! Entferne abends Dein Make-up gründlich. Denn in den Partikeln des Make-ups sammeln sich über den Tag verteilt Fett, Staub und Schweiß, die Nährboden für Bakterien sind. Um diese nachhaltig zu entfernen, sollte neben dem Abschminktuch auch eine milde Waschlotion zum Einsatz kommen. Nur so kann Deine Haut atmen und sich regenerieren.


Empfohlene Produkte

Super Liner Ultra Precision

»Artliner«, Eyeliner (Lancôme)

Take The Day Off Makeup Remover

»Take The Day Off Makeup Remover«, Make-up Entferner (Clinique)

FITNESS

Worauf es jetzt ankommt

Zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr wächst die Muskelleistung jährlich um bis zu sieben Prozent – die ideale Zeit also, um Muskeln aufzubauen. Einmal antrainiert, lassen sich Muskeln leichter erhalten und wieder aktivieren. Denn ab dem 30. Lebensjahr beginnt bereits der Muskelabbau und ein Kraftverlust setzt ein.


Geeignete Sportarten

„Gerade in jungen Jahren ist sowohl unser Leistungsvermögen als auch unsere Fähigkeit, zu regenerieren, am besten. Jetzt gilt es, Grundlagen für das Alter zu schaffen: Die Muskeln und vor allem den Rumpf kräftigen, das Herz-Kreislauf-System regelmäßig trainieren, aber auch die Beweglichkeit erhalten und verbessern. Bei vielen Angeboten, wie CrossFit oder den verschiedenen Fitness Bootcamps, sind die Elemente oft schon vereint. Speziell für Frauen empfehle ich ein klassisches Krafttraining in Kombination mit Lauftraining und Yoga/Pilates.



Eyleen

Eyleen Louis von Holistic Fitness

Als Personal Fitness Coach schreibt Eyleen auf ihrem Blog über ganzheitliches Fitnesstraining, gesunde Ernährung und einen gesunden Lifestyle.







Passende Sportswear

Fitness wird heutzutage nicht mehr nur als sportliche Aktivität gesehen, sondern immer mehr als Teil des eigenen Lifestyles. Und dieser möchte in Form von angesagten Outfits natürlich auch nach außen getragen werden. Da darf es gerne knallig, wild und auffällig sein. Greife beim nächsten Einkauf also ruhig zu Printleggings, bunten Sport-BHs und neonfarbenen Sneakers. Ebenfalls im Trend und praktisch zugleich: Sportuhren und Fitnessarmbänder. Der ein oder andere bewundernde Blick ist Dir damit garantiert und Du wirst merken, dass knallige Sportswear auch ein großer Motivationsboost sein kann. Denn wer sich in seinem Sport-Outfit wohlfühlt, hat gleich viel mehr Lust, aktiv zu werden.


Katjas Tipp: Sportlicher Alltagslook

„Das Schöne am Sport ist, dass für jeden eine Sportart dabei ist – egal für welches Alter. Genauso ist es mit Sportswear. Doch sportliche Kleidung ist nicht nur etwas für das Fitnessstudio. Mittlerweile lassen sich viele Einzelstücke der Sportswear in den Alltags-Look integrieren. Junge Frauen zwischen 20 und 30 möchten gerne noch etwas Glamour in ihrem Look, um für die Arbeit nicht zu sportlich gekleidet zu sein. Das geht ganz einfach, indem man zum Beispiel eine schlichte Anzughose und eine Bluse, für den schicken Part, mit einem lässigen Sweater und Sneakers kombiniert. Natürlich mit den entsprechenden Farben zur Saison.“



Eyleen

Katja von C’est Levi

Die Fashion- und Travel-Bloggerin ist 27 Jahre alt und wurde in der facettenreichen Metropole Moskau geboren. Neben ihrer Leidenschaft für Mode und Fotografie hat sie sich das Ziel gesetzt, die Welt zu erkunden und ihre Erfahrungen auf ihrem Blog festzuhalten, um sie mit ihren Lesern zu teilen.








30-40     Mit beiden Beinen fest im Leben

Die gefürchtete 30 ist da? Kein Grund zur Panik! Die wilden Zwanziger sind erfolgreich überstanden, wir sind nun reifer und unabhängiger. Die Dreißiger sind aber auch eine fordernde Zeit, in der wir die Weichen für unsere Zukunft stellen. Karriere machen, eine Familie gründen: Wichtige Entscheidungen werden jetzt getroffen und vieles passiert gleichzeitig. Alles, was wir in jüngeren Jahren gelernt haben, wenden wir jetzt an. Diese Hochleistungsphase verlangt uns eine Menge Energie ab. Umso wichtiger ist es jetzt, uns und unserer Gesundheit regelmäßige Auszeiten zum Entspannen zu gönnen.

BEAUTY

Die richtige Hautpflege

„Die wilden Zwanziger sind vorüber. Je nach Hauttyp und Jugendsünden wie Schlafmangel, Nikotin, Stress, Ernährungsfehler oder ausgedehnte Sonnenbäder, machen sich erste Trockenheitsfältchen bemerkbar. Alles kein Problem: Wir werden schließlich nicht nur älter, sondern auch schlauer. Eine weitere tolle Nachricht ist, dass wir die genetische Veranlagung zu guter oder eben nicht so guter Haut bloß zu einem Drittel erben. Es liegt also größtenteils in unseren Händen. Die tägliche Pflege, morgens und abends, sollte nun wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine, Antioxidantien, Lipide und hochwertige Öle enthalten. Und natürlich immer viel trinken, da Wasser wahre Wunder bewirkt. Neben all den Produkten und Ernährungsweisheiten gehört natürlich auch eine achtsame Lebensweise dazu.“



Jennifer

Jennifer Fasciati von JenniferFasciati

Jennifer Fasciati ist die führende Expertin im Bereich Schönheit und Wohlbefinden. Sie ist regelmäßiger Gast in TV und Radio und schreibt unabhängig für verschiedene Blogs, Zeitschriften und Magazine. Sie setzt sich für Ausbildung mit Qualität ein und arbeitet als Dozentin.





Empfohlene Produkte

Öl Richesse

»Öl Richesse«, Gesichts-Öl für normale Haut (L'Oreal Paris)

Wildrose

»Wildrose«, Verwöhndusche (Weleda)

Die richtige Haarpflege

Mit Mitte 30 ändert sich der Nährstoff- und Hormonhaushalt: Die Haarwurzeln werden schlechter als zuvor versorgt und das Haar wird insgesamt feiner und dünner. Zu allem Überfluss müssen wir nun auch mit anderen ungewollten Überraschungen rechnen: Die ersten grauen Haare tauchen auf und einige Haare verabschieden sich sogar gänzlich. Haarausfall ist zwar zum großen Teil genetisch bedingt, aber auch Stress wirkt sich maßgeblich auf die Gesundheit aus. Bildet der Körper verstärkt Stresshormone, kommt die Wachstumsphase von Haaren und Nägeln zu kurz. Unsere Haarpracht verliert folglich an Glanz und wird schneller brüchig.

Was wir dagegen tun können? Entspannen, zur Ruhe kommen und die Seele baumeln lassen. Dies wird nicht nur Deinem Wohlbefinden zugutekommen, sondern auch Deiner Mähne. Denn: Je mehr Entspannung für uns, desto mehr Spannkraft fürs Haar. Auch mit den richtigen Kniffen sowie mit speziellen Haarpflegeprodukten können wir unser Haarwachstum anregen. Ideal sind jetzt Öle und Haarwasser (z.B. mit dem Wirkstoff Minoxidil) zur Stimulierung der Haarwurzel. Auch Nahrungsergänzungsmittel, Kapseln oder spezielle Tabletten mit Finasterid können zur Anwendung kommen. Bei starkem oder hormonell bedingtem Haarausfall sollte man sich aber grundsätzlich immer an einen Facharzt wenden.

Als Selbstmaßnahme für zwischendurch helfen Kopfmassagen. Diese entspannen nicht nur, sondern fördern auch die Durchblutung und kräftigen damit zeitgleich die Haarwurzel. Dieser Effekt kann auch durch spezielle Pflegeshampoos erzielt werden, die bestenfalls Koffein, Biotin, Kieselerde oder Hefe enthalten. Wer besonders unter dünner werdendem Haar leidet, sollte auf Haarpflegeprodukte zurückgreifen, die auf Volumen und Geschmeidigkeit setzen.

Unser DIY-Tipp: Haarspülung mit Apfelessig für mehr Glanz und Volumen

- 100 ml Apfelessig mit 200 ml Wasser vermischen
- 1 EL Gelatinepulver mit einer Gabel unterrühren
- In das gewaschene und nasse Haar einkneten
- Nach fünf Minuten Einwirkzeit mit lauwarmem Wasser gründlich ausspülen

Die Essigsäure bewirkt, dass sich die bei sprödem Haar abstehende Schuppenschicht wieder zusammenzieht. Dadurch liegt sie wieder an und Apfelessig schenkt dem Haar neuen Glanz. Auch empfiehlt es sich, den Apfelessig in die Kopfhaut einzumassieren, da die Essenz die Durchblutung der Kopfhaut anregt. Das Haarwachstum wird somit stimuliert und Haarausfall vorgebeugt.


Das passende Make-up

Ob Karrierefrau oder Vollzeit-Familienmanagerin: In Sachen Make-up muss es schnell gehen! Trotz Stress und Zeitmangel möchte sich frau dennoch schön fühlen und sich morgens etwas zurechtmachen. Wir haben daher ein paar Tricks für ein schnelles und alltagstaugliches Make-up zusammengestellt.

Auch wenn wir ein natürliches Ergebnis erzielen möchten, sollte auf keinen Fall auf eine flüssige Grundierung verzichtet werden. Gerade Stressphasen zeichnen sich in unserem Gesicht ab. Rote Flecken, Hautirritationen und Augenringe lassen sich mit einer guten Foundation und einem deckkräftigen Concealer ganz einfach verstecken. Um dem Alltagslook etwas Frische zu verleihen, kann etwas apricotfarbene Rouge auf die Wangen aufgetragen werden und auf den Augenlidern etwas Lidschatten in zartem Rosé. Wer die Augen etwas mehr betonen möchte, kann braunen oder bronzefarbenen Kajal entlang des oberen Wimpernkranzes auftragen. Ähnlich schlicht sollte es im Alltags-Make-up auch um die Mundpartie herum aussehen: Dezenter Lipgloss, cremiger Lippenbalsam oder ein Lippenstift in hellem Beige oder Rosa runden den Look perfekt ab. Für die Lippen gilt: Besser glänzend als matt - das lässt optisch nämlich älter wirken.

Am Abend oder zu besonderen Anlässen darf es um die Augen herum auch gerne etwas dunkler zugehen. Für gelungene Smokey Eyes die Augen mit einem dunklen Kajalstift umranden und die Linie anschließend leicht verwischen. Du kannst entweder etwas Lidschatten auftragen oder auch einfach etwas mehr Kajal auf das bewegliche Lid geben und nach außen verwischen. Passende Lidschattentöne sind Grau und Silber, aber auch Taupe und Anthrazit. Einmal kräftig Wimpern tuschen - et voilà! Alternativ zum Smokey-Eyes-Look kann auch zu einem tiefroten Lippenstift gegriffen werden. Aber Vorsicht: Beides zusammen wirkt schnell übertrieben. Entscheide Dich stattdessen lieber für eine der beiden Varianten und setze so aufregende Akzente. Generell sind in den Dreißigern zu vermeiden: bunte Lidschatten, grelle Farben und verrückte Make-up Trends.


Empfohlene Produkte

Instant Anti-Age

»Instant Anti-Age Effekt - Der Löscher«, Concealer, 6,8 m (Maybelline New York)

Shades of Nude

»Shades of Nude«, Lidschatten-Palette (youstar)

FITNESS

Worauf es jetzt ankommt

In Sachen Fitness steht jetzt vor allem eines an: Ausdauersport! Durch regelmäßiges Herz-Kreislauf-Training, wie Laufen, wird das Herz optimal gestärkt und späteren Herzproblemen vorgebeugt. Ein kräftiges Herz verringert die Belastung auf den Körper, da das Herz bei einer guten Durchblutung weniger schlagen muss. Durch Kardiotraining lernt Dein Herz effektiver zu schlagen. Durch Intervalle (Wechsel zwischen höherer Belastungsstufe und Erholungsphasen) wird dies noch verstärkt. Intervalltraining findet sich vor allem in Sportarten wie Tennis, Volleyball, Fußball, Spinning und Sprinttraining. Da der Körper ab Mitte 30 an Beweglichkeit abnimmt, sollte ab jetzt pro Woche mindestens eine halbe Stunde Dehnen eingeplant werden.

In unseren Dreißigern steht neben der beruflichen Etablierung oft auch Folgendes an: die Familiengründung. So liegt das Durchschnittsalter für die erste Schwangerschaft hierzulande bei 31 Jahren. Natürlich können (und sollen!) schwangere Frauen auch Sport machen – jedoch müssen einige Sachen beachtet werden, um sich und das Ungeborene nicht zu gefährden.



Geeignete Sportarten in der Schwangerschaft

„Mit der Schwangerschaft verändert sich der Körper der Frau – nicht nur rein äußerlich. Unter anderem wird der Beckengürtel instabiler und damit weniger belastbar. Auch der Zustand der Bauchmuskulatur ändert sich. Hieraus ergeben sich für die Frau in der Schwangerschaft andere Anforderungen an Sportarten als vor der Schwangerschaft. Zu vermeiden sind vor allem hohe Belastungen, Sprünge, ruckartige Bewegungen, schweres Heben und Scherkräfte.

Geeignete Sportarten für die Frau in der Schwangerschaft sind unter anderem:
- Outdoorsportarten wie Walking, Wandern und Radfahren
- Gerätetraining im Fitnessstudio
(moderat mit einigen Abänderungen im Vergleich zu vor der Schwangerschaft)
- Fitness- und Gymnastikkurse mit gemäßigter Trainingsbelastung
- Tanzkurse (ohne hohe Sprünge)

Nicht mehr geeignet für die schwangere Frau sind unter anderem:
- Extremsportarten wie Paragliding, Tieftauchen oder Marathon
- Kontaktsportarten wie Fußball oder Handball
- Sportarten mit Sturzrisiko wie Wintersport oder Klettern

Joggen ist ein vieldiskutiertes Thema bei Frauen in der Schwangerschaft und ist nicht uneingeschränkt empfehlenswert, weil die Aufprallbelastung für den Bewegungsapparat sehr hoch ist. In den ersten 18 Wochen ist komplett davon abzuraten, weil das Risiko für den Fötus zu groß ist. Ab Woche 19 stellen die Stoßbelastungen kaum noch ein Risiko für den Fötus dar, jedoch wird die Belastung für den instabiler gewordenen Körper in der Schwangerschaft deutlich größer.“



Silke

Silke Rechlin von MamaWORKOUT Karlsruhe

Die zertifizierte Prä- und Postnataltrainerin aus Karlsruhe bietet ein Fitness- und Gesundheitstraining für Mütter an. Das Konzept wurde speziell für Schwangere und Mamas nach der Geburt sowie mit Baby entwickelt.





Ernährung

Mit beiden Beinen im Berufsleben - und/oder im Familienleben - angekommen, arbeiten wir in unseren Dreißigern in der Regel sehr viel. Oft vergessen wir dabei, ausreichend auf unsere Gesundheit zu achten oder sagen, dass wir dazu keine Zeit haben. Nicht nur Fitness und erholsame Wellness-Einheiten kommen zu kurz, sondern oftmals auch eine ausgewogene Ernährung. Doch gerade in Lebensphasen, in denen wir viel um die Ohren haben, benötigen wir ausreichend Energie. Diese zieht sich der Körper zum großen Teil aus den Lebensmitteln, die wir zu uns nehmen.

Unsere Zellen erneuern sich ständig und dabei spielt unsere Ernährung eine große Rolle. So erneuert sich unsere Haut alle 28 Tage, unsere Leber alle fünf Monate und unsere Knochen alle zehn Jahre. Auch kann man mit der richtigen Ernährung dem ersten Haarschwund entgegenwirken, indem die Haarwurzel von innen gestärkt wird. Vor allem Zink, Eisen, Vitamin B2, Vitamin B5 (Pantothensäure), Vitamin B6 und Vitamin B7 (Biotin) wirken sich positiv auf die Haarstruktur aus.

Zink

Kürbiskerne, Haferflocken, Paranüsse, getrocknete Linsen, geröstete Erdnüsse, Weizenmehl Typ 1700, geschälter Buchweizen und Naturreis

Eisen

Gemüse, Gewürze und Hülsenfrüchte, Nüsse und Kerne, Obst, Getreide, Fleisch, Wurst und Fisch

Vitamin B2

Vollkornprodukte, Hefe, Schweine-, Rind- und Geflügelfleisch und Milch(-produkte)

Vitamin B5 (Pantothensäure)

Obst, Blumenkohl, Brokkoli, Champignons, Steinpilze, Getreideprodukte, Bäckerhefe, Hülsenfrüchte, Erdnüsse, Haselnüsse, Cashewkerne, Milch (-produkte), Ei, Butter, Schweineleber, Rindfleisch und Fisch

Vitamin B6

Aprikosen, Bananen, Johannisbeeren, Grünkohl, Rosenkohl, Spinat, Vollkornprodukte, Nüsse, Hefe, Weizenkeime, Bohnen, Fleisch und Fisch

Vitamin B7 (Biotin)

Champignons, Vollkornbrot, Nüsse, Sojabohnen, Linsen, Naturreis und Milch


Ernährungstipps in der Schwangerschaft

Gerade in der Schwangerschaft ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung von großer Bedeutung, da diese die Entwicklung des Kindes beeinflusst – auch über die Schwangerschaft hinaus. Wir haben die wichtigsten Tipps für Dich zusammengefasst.



DOs

- Regelmäßige Mahlzeiten
- Kalorienarme Getränke
- Pflanzliche Lebensmittel
- Tierische Lebensmittel nur in Maßen
- Fettarme Milch (-produkte)
- Fettarme/s Fleisch/Fleischwaren
- Fettreiche Meeresfische

DONTs

- Rohe oder nicht vollständig durcherhitzte tierische Produkte (z.B. Sushi, Carpaccio, Mett, Innereien, roher Schinken, Salami, Teewurst)
- Rohmilchprodukte (Rohmilch, Brie, Camembert, Feta, Edelpilzkäse, Rohmilch-Mozzarella)
- Ungewaschenes rohes Obst und Gemüse
- Käserinde
- Zu viele Fette mit hohem Anteil gesättigter Fettsäuren (z.B. Süßigkeiten, salzige Snacks)




40-50     Man ist nur so alt, wie man sich fühlt

Herzlichen Glückwunsch: Du befindest Dich in der goldenen Lebensmitte! Hamburger Zukunftsforscher fanden heraus, dass immer mehr Menschen bei der schönsten Lebensphase an das mittlere Alter denken. Viele fangen nun an, aus ihrem Leben endlich das zu machen, was in der ersten Lebenshälfte nicht möglich war. Von Stress und Hektik lassen wir uns immer weniger unter Druck setzen und dem Jugendwahn sagen wir Adé. Ging es früher darum, seinen Platz in der Gesellschaft zu finden, besteht die Aufgabe jetzt darin, das Innere und das Äußere in Übereinstimmung zu bringen.

BEAUTY

Die richtige Hautpflege

In unseren jungen Jahren ist die Haut noch dick und elastisch. Selbst da, wo sie viel in Bewegung ist, ist sie faltenfrei. Mit zunehmendem Alter ändert sich das: Die Zahl der Blutgefäße sowie Kollagenfasern und elastische Fasern der Haut nehmen ab. Folglich wird die Haut dünner und kann nicht mehr so viel Wasser speichern. So gehören Mimikfalten mit spätestens 40 zum festen Bestandteil unseres Gesichts – besonders um Mund und Augen bilden sich tiefe Falten. Um der Haut die schwindende Feuchtigkeit und Spannkraft wiederzugeben, ist eine intensive und hochwirksame Pflege von immer größerer Wichtigkeit. Für die richtige Gesichtspflege sind jetzt Produkte gefragt, die auf Festigkeit und Anti-Aging abzielen. Inhaltsstoffe wie Folsäure, Hyaloronsäure und Kreatin sind dabei ebenso wichtig wie ein hoher UV-Schutz. Mit (selbstgemachten) Masken gibst du Deiner Haut extra Frischekicks.

Unser DIY-Tipp: Belebende Augenmaske mit Kaffee

- Mit Kaffeepulver einen starken Espresso aufbrühen
- Das gebrauchte Kaffeepulver aus dem Filter mit 1 EL Speisequark und einigen Tropfen Espresso verrühren
- Die Paste auf die Augenpartie geben
- Nach 10 Minuten Einwirkzeit mit lauwarmem Wasser abwaschen
- Das Koffein wirkt durchblutungsfördernd und lässt die Augen frischer aussehen

Neben dem Gesicht, mit Fokus auf Auge und Mund, müssen auch die Hände ab 40 deutlich intensiver gepflegt werden. Unsere Hände sind schließlich Vorzeigeobjekte, deren Alter sich nicht durch Make-up oder Beauty-Eingriffe verstecken lässt. Weil die Haut an den Händen sehr dünn ist und über kein Unterhautfettgewebe verfügt, altert diese besonders schnell. Eine reichhaltige Handcreme mit UV-Filter versorgt die Hände mit der benötigten Feuchtigkeit und schützt vor lichtbedingter Hautalterung und Altersflecken. Für besonders geschmeidige Hände empfiehlt es sich, eine dicke Schicht Handcreme oder -maske über Nacht einwirken zu lassen. Um die Wirkstoffaufnahme zu verstärken, können zusätzlich Baumwollhandschuhe übergezogen werden. Generell sollte direkter Kontakt der Hände mit Putzmitteln oder starken Seifen vermieden werden.


Unser DIY-Tipp: Mandelöl-Honig-Handmaske

- 1 EL Honig
- 1 EL gemahlene Sonnenblumenkerne
- 2 EL Mandelöl
- 1 Spritzer Zitronensaft
- Alles gut vermischen und großzügig auf die Hände auftragen
- Nach 30-45 Minuten Einwirkzeit mit Wasser (ohne Seife) abspülen

Neben unseren Genen und äußeren Umwelteinflüssen entscheidet vor allem unsere Lebensweise darüber, wie unsere Haut im fortgeschrittenen Alter aussieht. Einflussreiche Faktoren für vorzeitige Hautalterung sind: wenig Schlaf, Rauchen, Alkohol, Sonne, unzureichende Wasseraufnahme und Bewegungsmangel. Ein besonders starker Faktor stellt das Rauchen dar – vor allem für Frauen, da die Giftstoffe in der Zigarette in den Östrogenspiegel eingreifen. Die Damen der Schöpfung sind zudem genetisch etwas benachteiligt, da ihre Haut etwa um das Vierfache dünner ist als die von Männern. Dadurch ist sie sensibler und stärker auf Pflege angewiesen.

Auch intensive Sonneneinstrahlung ist ein bekannter Schädling für die Haut, der diese um zu 80 Prozent schneller altern lässt und Pigmentablagerungen verstärkt – Altersflecken sind die häufige Folge. Unsere Haut trocknet aus, verliert an Elastizität und kann Feuchtigkeit schlechter aufnehmen. Du solltest daher verstärkt auf UV-Schutz setzen und genügend Wasser trinken, um Deine Hautzellen und Kollagenfasern zu stärken. Auch Sport hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Vitalität unserer Haut, da Bewegung den Stoffwechsel anregt und die Kollagenfasern strafft.


Empfohlene Produkte

Anti-Falten Lift

»Anti-Falten Lift«, Straffende Tagespflege mit LSF 15 (Olaz)

Almond Milk Hand Cream

»Almond Milk Hand Cream«, Handcreme (Burt's Bees)

Die richtige Haarpflege

Die Haare brauchen ab dem 40. Lebensjahr deutlich mehr Feuchtigkeit. Dies können Shampoos bieten, die Zuckertensiden und Lipoaminosäuren beinhalten. Die Wirkstoffe sorgen dafür, dass sich das natürliche Gleichgewicht der Kopfhautflora einstellt, indem der benötigte Hydrolipidfilm wiederhergestellt wird. Auch der Wirkstoff Polymer geht effektiv gegen betroffene Schadstellen vor und verbessert die Haarstruktur. Polymer findet sich oft in Haarmasken oder Pflegesprays.

Neben der feuchtigkeitsintensiveren Pflege stellt sich spätestens in den Vierzigern eine weitere Veränderung ein: graue Haare. Laut Statistik ergrauen die meisten Frauen im Durchschnitt etwa ab Mitte 30. Ab 40 Jahren geht das erste graue Haar dann an keinem mehr vorbei. Einige tragen ihren Silberschopf voller Stolz – zumal graue Haare immer mehr zum Trend werden und sogar bewusst grau gefärbt werden. Wer sich allerdings dafür entscheidet, seine grauen Haare abzudecken, für den haben wir einen wichtigen Tipp: Greife bei der gewünschten Farbe lieber auf eine Nuance heller als früher zurück.

Warum? Dunkle Farbtöne lassen einen älter erscheinen und lenken den Blick stärker auf die Falten. Zudem nehmen Haare mit einem hohen Weißanteil die Farbe viel intensiver an, wodurch diese extremer aussehen kann, als gewollt. Zur Abdeckung von ersten grauen Haaren empfehlen wir blonden Frauen zu Strähnchen in hellen Blondnuancen – einzelne graue Strähnen dazwischen fallen kaum auf und das Ergebnis wirkt insgesamt natürlich. Für alle anderen Haarfarben eignet sich eine Intensiv-Tönung ideal.


Das passende Make-up

Lippenkonturenstift, Augenbrauenpuder, verlängernde Wimperntusche und Rouge sind die Beautyhelfer aus dem Make-up-Fach für Frauen in ihren Vierzigern. Warum? Das Lippenrot ist von Natur aus nicht mehr so klar abgegrenzt zur Haut, weil die Haut weicher wird. Einfach die natürliche Kontur mit einem Lippenkonturenstift in der Farbe Deiner Lippen nachziehen oder eine Nuance heller als Dein Lippenstift. So wirken die Lippen wieder voller.

Mit Augenbrauenpuder kannst Du Lücken in den Augenbrauenhärchen auffüllen. Die Betonung der Brauen hebt die Augen optisch an. Mein Tipp: Lieber eine Nuance heller und kühler auswählen, als man intuitiv wählen würde. Wimperntusche lässt die Augen größer und wacher aussehen. Bei Schlupflidern kann eine wimpernverlängernde Tusche Abhilfe leisten, da diese die Augen besonders öffnet. Mit Rouge bringst Du Frische ins Gesicht! Auch hebt es Deine Wangenknochen optisch an, indem Du das Rouge auf den Wangenknochen und den Schläfen platzierst - oder lass Dein Gesicht mit leichten Apfelbäckchen weicher wirken.“



Ines

Ines Meyrose von meyrose

Die Imageberaterin, Mediatorin und Bloggerin aus Hamburg berät hauptberuflich Menschen in Sachen individuelles Image, Stil und Farbe. Neben ihrem Fashion- und Beauty-Blog betreibt die leidenschaftliche Hobbyköchin zudem einen eigenen Food-Blog.







Empfohlene Produkte

Color Drama

»Color Drama«, Lippenstift (Maybelline New York)

Addict It-Lash

»Addict It-Lash«, Mascara Black (Dior)

FITNESS

Worauf es jetzt ankommt

Bislang lief unser Körper weitestgehend wartungsfrei. Ab 40 sendet er uns jedoch meist zunehmend deutliche Signale: Er möchte bewusster ernährt und ausreichend bewegt werden. Getreu dem Motto „use it or lose it“ muss die Muskulatur regelmäßig trainiert werden, denn sie schwindet ab dem 40. Lebensjahr um ein halbes Pfund pro Jahr. Dies wiederum macht sich bei fast allen Menschen auf den Hüften bemerkbar, da aufgenommene Nahrung weniger gut verbrannt werden kann. In dieser Lebensphase kommt es daher auf folgende zwei Dinge an: gezielter Muskelaufbau und effektive Fettverbrennung.

Geeignete Sportarten

Da auch unsere Gelenke mitaltern, sollten sie geschont werden. Statt kräftezehrendem Zirkeltraining, Rudern oder Sprints, sind jetzt kräftigende Ausdauersportarten angesagt. Schwimmen, Mountainbiking und Walking machen nicht nur richtig Spaß, sondern stärken Deine Muskulatur optimal und bringen Deine Fettpölsterchen zum Schmelzen. Und das, ohne die Gelenke zu belasten. Dass die Vierziger für viele eine Art Neuanfang darstellen, kann sich auch auf sportliche Interessen auswirken. Du wolltest schon immer Taekwondo lernen, tanzen oder reiten? Dann nichts wie los! Jetzt ist genau die Zeit jenen Dingen nachzugehen, die Dich schon immer interessiert haben. Oder auch, ganz neue Seiten und Interessen an sich zu entdecken und damit auch eine neue Lust für sportliche Aktivitäten. Wer jetzt die Zügel für sein Leben aktiv in die Hände nimmt, der legt den Grundstein dafür, in seiner zweiten Lebenshälfte glücklicher und zufriedener zu sein. Und wer denkt, dass es für Sport jetzt sowieso schon zu spät ist, der irrt. Zwar ist es klar von Vorteil, bereits vorher kontinuierlich Muskeln aufgebaut zu haben. Doch auch, wer als junger Mensch noch weniger sportbegeistert war, hat jetzt noch immer die Möglichkeit, richtig fit zu werden. Für Sport ist es prinzipiell nie zu spät! Bewegung tut unserem Körper und unserer Gesundheit immer gut.


© unsplash

Passende Sportswear

Das richtige Outfit sorgt bekanntlich für die richtige Motivation und die Freude an der Bewegung. Die Kleidung sitzt, der atmungsaktive Stoff sorgt für den nötigen Luftaustausch und wir fühlen uns richtig wohl. Mit frischen Farben und stylishen Mustern bekommt man so richtig Lust auf Sport! Das gilt natürlich auch für alle Frauen in ihren Vierzigern. Wer sagt denn, dass nur junge Frauen knallpinke Sneaker tragen dürfen – na also!

Auch wenn frau mit 40 natürlich gut in ihrem Sportoutfit aussehen möchte, so legt sie doch keinen großen Wert mehr auf das sogenannte „Sehen und gesehen werden“. Und so wird bauchfrei gegen Funktionsfähigkeit ausgetauscht – absolut richtig! Zwar gehören wir noch längst nicht zum alten Eisen, doch unser Körper muss mit steigendem Alter (noch) besser geschützt werden. Gerade beim Sport im Freien kann man sich schnell eine Erkältung einfangen oder eine Verletzung zuführen. Gute Sportbekleidung ist daher das A und O, um auch wirklich Freude am Sport zu haben.

Für Outdoor Sport eignet sich Sportbekleidung aus Polyester besonders gut. Im Gegensatz zu Baumwolle transportiert Polyester den Schweiß nach außen, sodass er nicht im Material hängen bleibt. Der Stoff bleibt angenehm leicht und vergleichsweise trocken und das Erkältungsrisiko sinkt erheblich. Bei Kälte und Nässe sollte man jedoch mit zunehmendem Alter trotzdem besser vorsichtig sein. Lieber eine funktionelle Trainingshose und ein langärmliges Shirt statt Shorts und Top. Dies beugt nicht nur Erkältungen vor, sondern verhindert, dass die Muskulatur an der kalten Luft auskühlt. Gerade Verletzungen im Waden- und Schenkelbereich können so vermieden werden. Für Sport im Freien prinzipiell wichtig: Immer auf eingearbeitete Reflektoren achten, denn vor allem in den Morgen- und Abendstunden ist es wichtig, dass Fahrrad- und Autofahrer Dich erkennen. Ein generelles Muss für alle Frauen: ein eng sitzender Sport-BH. Gerade für Frauen ab 40 ist er besonders wichtig, um den Rücken zu entlasten und Schmerzen zu vermeiden.




50+     Zeit für mich selbst

Stand in früheren Jahrzehnten das aktive Anstreben von Zielen im Vordergrund, geht es nun mehr um uns selbst: Das Tempo wird verringert, wir passen unsere Ziele neu an und gestalten uns selbst um. Dass die eigenen Kinder ausziehen oder man selbst beruflich kürzertritt, wird nun immer wahrscheinlicher. Wir sind ausgeglichener denn je und haben endlich wieder mehr Zeit für uns selbst. Das Beauty-Rezept jenseits der 50? Bleib Dir treu – auch in Sachen Mode und Styling! Oder wie Modejournalistin Elke Krüsmann so schön sagt: „Älter werden muss nicht beige sein“. Denn Beauty und Fashion sind keine Frage des Alters, sondern des Geschmacks. Und bitte keiner Faltenpanik oder Botox-Manie verfallen! Entspannt Altern ist nicht nur herrlich authentisch, sondern erspart Dir zudem auch die ein oder andere Sorgenfalte.

BEAUTY

Die richtige Hautpflege

Nach 50 Jahren hat die Zeit ihre Spuren auf der Haut hinterlassen – bei einigen mehr, bei anderen weniger. Vielen sieht man die fortgeschrittene Hautalterung auch erst ab 60 richtig an. Das liegt ganz individuell an Genetik und der bisherigen Lebensweise. Wie in den vorherigen Kapiteln beschrieben, gilt in Sachen Hautpflege: Je früher Du damit beginnst, desto größer ist die Chance, möglichst lange eine strahlende Haut und einen gesunden Teint zu haben. Doch auch mit über 50 kann man der Haut selbstverständlich noch allerlei Gutes tun. Für eine erfolgreiche Regeneration der Haut ist bei der Pflege zunächst immer folgendes gefragt: Konsequenz und Regelmäßigkeit.

Was genau passiert mit unserer Haut ab 50? Neben der sinkenden Zahl an Blutgefäßen und Kollagenfasern wird auch die Fettschicht unserer Haut mit zunehmendem Alter dünner. Das Polster der Haut schrumpft und unsere äußerste Hautschicht erneuert sich nur noch rund alle 60 bis 70 Tage. Kurz gesagt: Je älter wir werden, umso dünner und trockener wird unsere Haut. Und je dünner die Haut ist, umso durchsichtiger wird sie, sodass Unebenheiten und Äderchen häufiger in Erscheinung treten. Da sich die Haut nun schlechter selbst mit Feuchtigkeit versorgen kann, sind wir gefragt – und zwar mit intensiver Pflege! Bei den Produkten sollten wir jetzt mehr denn je auf Qualität setzen. Das gilt sowohl für Hautpflegeprodukte, als auch für Haar- und Make-up-Produkte.

Was früher aus Zeitmangel vielleicht oft zu kurz kam, sollte nun in jedem Fall befolgt werden: nicht nur das Gesicht eincremen, sondern den ganzen Körper. Andere Körperteile sind schließlich den gleichen Einflüssen sowie der Hautalterung ausgesetzt. Vor allem Hals und Dekolleté sollten in der täglichen Pflege eine ähnlich große Aufmerksamkeit erfahren, wie Dein Gesicht. Denn dies sind ganz besonders tückische Partien, da sie von Hause aus sehr dünn sind und dadurch schneller faltig werden. Wer sich also nur der Gesichtspflege widmet, wird früher oder später durch Hals und Dekolleté „verraten“ werden. Auch unsere Ellbogen und Knie weisen eine dünne Haut auf und möchten regelmäßig eingecremt werden.

Auf diese Wirkstoffe solltest Du jetzt setzen

Hyaluronsäure

- Bindet Wasser in der Haut
- Lässt die Haut praller und frischer aussehen

Antioxydantien

- Schützen die Haut vor Zellschädigung
- Spenden Feuchtigkeit
- Verbessern die Spannkraft

Vitamin A (Retinol)

- Glättet kleine Fältchen
- Spendet Feuchtigkeit

Vitamin C

- Verbessert die Oberflächenstruktur der Haut
- Regt die Proteinproduktion der Haut an
- Die Haut wird elastischer

Vitamin E

- Erhöht die Widerstandskraft der Haut
- Wirkt Faltenbildung und Altersflecken entgegen
- Schützt vor UV-Strahlung
- Spendet Feuchtigkeit

Q10

- Wehrt oxidativen Stress ab
- Strafft die Haut



Feuchtigkeitsspendende Masken sind ein idealer Ausgleich für die trockener werdende Haut. Nimm Dir daher am Wochenende oder auch zwischendurch die Zeit für ein bisschen Wellness zu Hause. Lass die Maske immer gut einwirken. Anschließend sollte stets eine hochwertige Creme aufgetragen werden, die die zugeführte Feuchtigkeit bindet. Für die absolute Extraportion Pflege sorgen Seren – sie enthalten dreimal so viele Wirkstoffe wie Cremes und können dank kleinerer Moleküle besonders gut in die Haut eindringen.



Unser DIY-Tipp: Karottenmaske gegen fahle Haut

- 2 Karotten schälen und in ein wenig Wasser weich kochen
- Mit einem Mixstab pürieren
- 1 EL Olivenöl, 1 EL Honig und 3 Spritzer Zitronensaft untermischen
- Auf die gereinigte Haut auftragen
- Nach 15 Minuten Einwirkzeit mithilfe eines Papiertuchs abtupfen, den Rest mit Wasser abspülen

In Karotten stecken viele Provitamine und Vitamine. Ihre zusammenziehende und antioxidative Wirkung beugt schonend der Hautalterung vor und lässt das Hautbild insgesamt feiner wirken. Verabschiede Dich von fahler Haut und verpasse Deinem Teint im Handumdrehen neue Frische!

Um eine Sache kommt frau spätestens ab 50 nicht mehr herum: die Wechseljahre. So liegt das aktuelle Durchschnittsalter für deren Beginn bei 51 Jahren. Die hormonelle Umstellung macht sich leider meistens auch im Gesicht bemerkbar. Nicht selten wird das Hautbild schlaffer und trockener. Einige Frauen müssen sich zudem wieder mit Pickeln und Mitessern herumschlagen, andere neigen in der Menopause zu Rötungen und Hautausschlägen. Auch die ersten Altersflecken entstehen meist zu dieser Zeit, da die Steuerung der Pigmentierung nicht mehr richtig funktioniert.

Da die Haut während der Wechseljahre besonders sensibel ist, sind milde Naturprodukte ideal für Dich, die nicht nur Feuchtigkeit spenden, sondern diese auch binden. Bei unreiner Haut unbedingt die Finger von aggressiven Waschlotionen lassen, da diese die Haut nur zusätzlich austrocknen. Verwende zur Reinigung stattdessen eine rückfettende Reinigungsmilch.

Unser Trick 17: Die richtige Brille für weniger Falten

Du trägst Brille und ärgerst Dich über zunehmende Falten an Stirn und Augen? Tatsächlich kann eine falsch eingestellte Brille Deine Faltenbildung stark begünstigen. Trägst Du eine Brille, die zu schwach oder zu stark ist, kneifst Du Deine Augen unbemerkt zusammen, sodass Falten schneller entstehen. Daher: regelmäßige Termine beim Optiker einplanen! Und bei gutem Wetter Sonnenbrille aufsetzen, um häufiges Zwinkern zu vermeiden.

Empfohlene Produkte

Anti-Falten Lift

»Anti-Falten Lift«, 2in1 Anti-Ageing Booster & Straffendes Serum (Olaz)

Dermo Aloe

»Dermo Aloe«, Feuchtigkeitsspendende und straffende Bodylotion (Canarias Cosmetics)

Die richtige Haarpflege

Bereits ab dem 25. Lebensjahr beginnt unser Haar zu altern. Mit zunehmenden Jahren verlangsamt sich der Stoffwechsel der Zellen, sodass Kopfhaut und Haare schlechter mit Nährstoffen versorgt werden können. Der Körper bildet nun einige Keratine nicht mehr nach, mit dem Resultat, dass die Haare dünner und brüchiger werden. So gilt nicht nur für unsere Haut, sondern auch für unsere Haare: intensive(re) Pflege steht auf dem Plan! Statt einmal pro Woche, braucht unsere Mähne nun zweimal pro Woche eine reichhaltige Pflegekur, um ihr die verlorene Substanz und Geschmeidigkeit so gut es geht wiederzugeben. Hierfür kannst Du auf spezielle Pflegeserien für reifes Haar zurückgreifen, die die Keratinschicht stärken und ihm einen starken Halt geben.

Wilde Styling-Experimente, Dauerwelle, Glätteeisen oder häufiges Färben sollten nun unbedingt vermieden werden. Das dünner und brüchiger werdende Haar kann sich von solchen Strapazen nur noch schlecht erholen. Wer aufs Färben dennoch nicht verzichten möchte, sollte seinen Friseur nach guten Pflanzenfarben fragen. Frauen in der Menopause sollten besonders auf schonende Shampoos zurückgreifen. Die Sensibilität durch die Hormonumstellung betrifft neben unserer Gesichtshaut nämlich auch Kopfhaut und Haare. Wer hormonell bedingt unter stärker werdendem Haarausfall leidet, sollte sich an einen Arzt wenden. Im Allgemeinen kann ein Besuch beim Dermatologen oder der Apotheke nicht schaden. Eine hormonhaltige Tinktur zum Einmassieren oder pflanzliche Dragees mit Vitamin B, Aminosäuren und Proteinen können die Haarstruktur nachhaltig verbessern.


Das passende Make-up

„Falten, vergrößerte Poren, Altersflecken und Rötungen können zu einem unruhigen, nicht mehr harmonischen Hautbild führen. Daher benutze ich sehr reichhaltige Produkte mit einem hohen Anteil an Lipiden. Beim Make-up gleichen gut deckende Foundations Farbunterschiede aus. Puder verwende ich sehr zart dosiert, da ansonsten Trockenheitsfältchen entstehen. Helle glitzernde Lidschatten vermeide ich, denn sie neigen dazu, meine Augenfalten hervorzuheben. Stattdessen verwende ich matte Beigetöne für die Lider. Eventuell kaschiere ich Schlupflider mit einem dunkleren warmen Farbton. Ein frisches Blush auf den Wangen sowie eine fruchtig schimmernde Lippenfarbe komplettieren den Look, mit dem ich mich wohl fühle und eine offene freundliche Ausstrahlung erreiche.”



Marion

Marion Müller von Beauty & Pastels

Die Friseurmeisterin mit eigenem Salon und Mutter zweier erwachsener Kinder genießt ihr Leben auf dem Land – Beauty spielt dennoch eine große Rolle. Für ihren Blog ist sie daher ständig auf der Suche nach Kosmetik- und Mode-News.







Empfohlene Produkte

Color Drama

»Perfection Lumière Fluide«, Foundation (Chanel)

Addict It-Lash

»Silk Effect Maxi Blusher«, Rouge (Collistar)

FITNESS

Worauf es jetzt ankommt

Eine aktuelle Studie der Deutschen Sporthochschule Köln belegt, dass eine bewegungsarme Lebensweise der Hauptgrund für körperliche Leistungseinbußen im fortschreitenden Alter ist. Wie schon so oft erwähnt, beeinflusst eine aktive Lebensweise unsere Gesundheit und unser Leistungsvermögen mehr als unser biologisches Alter! Es ist nicht zu bestreiten, dass der Körper mit fortschreitenden Jahren langsam abbaut, aber im Prinzip gibt es keine Altersbeschränkung, sofern man sich kontinuierlich bewegt. Einschränkungen kommen eigentlich nur dann, wenn die Bewegung für längere Zeit stagniert. Wer also glaubt, mit 50+ körperlich nichts mehr erreichen zu können, der irrt sich. Für den Einstieg in den Sport ist es fast nie zu spät.

Geeignete Sportarten

Ja, wir sollten auch jenseits der 50 in Bewegung bleiben. Ohne Training bauen die Muskeln deutlich schneller ab als früher. Ab jetzt müssen wir regelmäßiger Sport betreiben als früher – nicht weniger. Allerdings muss (und sollte) es kein Extremsport sein, bei dem wir uns restlos verausgaben. Unsere Kräfte lassen schneller nach und Übungen fühlen sich noch anstrengender an. Es geht nun nicht mehr um die größten Muckis oder die Marathon-Bestzeit, sondern darum, kleinere Etappen kontinuierlich zu bewältigen. Das Ziel: Energie durch Bewegung tanken, statt Auspowern. Eine schöne Abwechslung zum Alltag schaffen, entspannen und vielleicht auch neue Menschen kennenlernen. Sportarten wie Pilates, Yoga oder Schwimmen sind jetzt optimal – sie straffen nicht nur die Muskeln, sondern stärken auch mental. Zudem fördern sie die Beweglichkeit, ohne den Bewegungsapparat dabei zu belasten.

Ernährung

Eine gesunde Ernährung ist der Schlüssel für eine lange Gesundheit und unterstützt den Körper bei sportlichen Aktivitäten. Ab 50 solltest Du bei Deiner Ernährung einen besonders großen Wert auf Omega-3-Fettsäuren legen. Diese findest Du zum Beispiel in Avocado, Leinöl, Thunfisch, Lachs, Chia-Samen oder Walnüssen. Omega-3-Fettsäuren unterstützen den gesamten Stoffwechsel, wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und stärken Deine Haut- und Haarstruktur. Zudem sollten Antioxidantien in Form von Pekannüssen, Himbeeren oder Granatäpfeln in Deinem Speiseplan enthalten sein. Um Zähne und Knochen zu stärken, sind auch kalziumhaltige Lebensmittel wichtig für Dich. Ballaststoffe, enthalten in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Trockenfrüchten sowie in Obst und Gemüse, haben eine cholesterinsenkende Wirkung und beugen Dickdarmkrebs vor.

Sorge dafür, täglich zwei bis drei Liter Wasser zu trinken – am besten stilles Mineralwasser. Davon profitiert auch Deine Haut, da sie so von innen mit Feuchtigkeit versorgt wird. Wer es nicht schafft so viel zu trinken, sollte verstärkt auf wasserhaltiges Obst und Gemüse zurückgreifen: Erdbeeren, Melone, Gurke, Zucchini und Salat. Mit einer ausgewogenen Ernährung, genügend Bewegung und möglichst wenig Stress kannst Du Dich entspannt auf die kommenden Jahre freuen. Denn ob Du Dich wohl und fit fühlst, hängt in erster Linie von Dir ab – nicht von Deinem Alter.