Warm und trocken durch den Winter: Schneebekleidung für Kinder!

Warm und trocken durch den Winter: Schneebekleidung für Kinder!

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Der Dezember ist da – für mich einer der schönsten Monate im Jahr: Adventmärkte, Weihnachtsstimmung, Weihnachtsdeko wohin man blickt, und vor allem: Die ersten Schneeflocken rieseln vom Himmel und bleiben, wenn wir etwas Glück haben, sogar liegen.

Der erste Schnee im Winter hatte für mich als Kind schon so eine magische Wirkung. Es war einfach etwas Besonderes. Kaum hat es angefangen zu schneien, habe ich mich schon angezogen und wollte raus. Und bei meinen zwei Kindern ist es genauso. Wenn es schneit, drücken sie ihre Nasen an die Fensterscheibe, juchzen vor Begeisterung und wollen dann sofort rausgehen.

Doch ohne der richtigen Kleidung ist der Spaß draußen nur von kurzer Dauer. Kälte, nasse Füße oder durchgefrorene Finger machen dem Schneevergnügen schnell einen Strich durch die Rechnung. Deshalb ist die richtige Wahl von Ski- und Schneekleidung das Um und Auf für lustige Nachmittage mit Schneeballschlachten, Schneemannbauen, Schlittenfahren oder Skifahren.

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Tipps & Tricks für einen langen Spaß im Schnee:

Beim Zwiebelschalenprinzip werden mehrere Kleidungsschichten übereinander angezogen, statt weniger dicker Kleidung. Dies hat den Vorteil, dass die Luft zwischen den vielen Kleidungsschichten als Wärmeisolator dient. Außerdem können je nach Witterung einzelne Schichten schnell an- oder ausgezogen werden. Man passt sich somit der Kälte oder Wärme leicht an. Folgende Schichten haben sich bei meinen Kindern und auch bei mir selber bewährt:

Für die Basisschicht wähle ich ein Kleidungsstück, dass eng am Körper anliegt und Flüssigkeit, also Schweiß, aufnehmen kann. Ideal sind hierfür enge Sportshirts. Unter der Schneehose ziehen meine Kinder entweder eine Thermostrumpfhose oder eine lange Schiunterhose an. Zusätzlich kommen noch Schisocken auf die Füße. Diese reichen bis unters Knie und sind meist aus Fleece, Microfaser oder Polyester und somit atmungsaktiv und halten die Füße trocken.

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Als Wärmeschicht empfehle ich, je nach Temperatur, 2 Kleidungsstücke. Hier bevorzuge ich wärmende Baumwolle oder Fleece. Ich wähle zum Beispiel gerne Rollkragenshirts und dünne Fleecejacken.

Die letzte Schicht ist die Außenschicht: Diese muss witterungsbeständig, wind- und wasserabweisend und atmungsaktiv sein.

Beim Kauf von Schnee- bzw Schijacken für meine Kinder achte ich deshalb besonders darauf, dass sie neben atmungsaktiv, winddicht und wasserdicht auch einen Schneefang mit Gummizug haben: Darunter versteht man eine Stoffbahn, die ca. in Gürtelhöhe im Jackeninneren eingenäht ist. Der Schneefang wird vorne mit Druckknöpfen verschlossen und verhindert so, dass Schnee von unten in die Jacke kommt. Dies ist vor allem bei Kindern wichtig, da sie gerne im Schnee herumtollen und sich rollen. Gleiches gilt für Windschutzbündchen an den Ärmeln, die ich gerne auch mit Daumenloch kaufe. So kommt auch bei noch so wilden Scheeballschlachten garantiert kein Schnee in den Ärmel.

Ähnliche Kriterien sind mir auch bei der Schneehose wichtig: Neben der wärmenden Funktion muss sie auch wind- und wasserdicht sowie atmungsaktiv sein. Da Kinder viel im Schnee sitzen oder knien, sollte die Schihose am Po- und Kniebereich verstärkt sein. An den Beinen muss ein Schneefang vorhanden sein. Außerdem achte ich darauf, dass wir Schneehosen mit Trägern kaufen, damit diese auch bei wilder Schneeaction oben bleibt.

Accessoires:

Neben einer wärmenden Haube am Kopf, die optimalerweise mit Fleece gefüttert ist und unbedingt ordentlich die Ohren bedeckt, empfehle ich einen Schal wie diesen hier: Der Nackenwärmer aus Fleece geht besonders leicht zum An- und Ausziehen und hält den Halsbereich garantiert warm.

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Gute Handschuhe sind besonders wichtig, denn das Schneemannbauen funktioniert nur mit warmen Händen und Fingern. Und da die Kinderhände ständig mit Schnee in Berührung kommen, ist hier die Wasserdichtheit, also die Wassersäule besonders wichtig – je höher die Wassersäule desto dichter das Material. Außerdem empfehle ich Handschuhe, die an den Fingerkuppen und im Handinneren verstärkt sind und die man am Handgelenk mit Klettverschluss noch gut zuziehen kann. Ob ihr Fäustlinge oder Fingerlinge bevorzugt, bleibt euch bzw euren Kindern überlassen. Bei kleinen Kindern bedarf es allerdings viel Geduld jeden Finger in das richtige Fingerloch zu stecken 😉 Fäustlinge sind in der Regel auch wärmer!

Tipp für Action auf der Skipiste: Wenn viele Leute auf der Piste sind, tragen meine Kinder als Schi-Anfänger bzw. Schlittenfahrer oft eine kleine Warnjacke, damit sie schnell gesehen und nicht übersehen werden. Wir haben sie in der Skischule beim Kurs bekommen und seitdem begleiten sie uns.

Last but not least brauchen Kinder Winterschuhe, die warmhalten und in die kein Wasser eindringen kann. Außerdem sollten sie ein gutes Profil haben, damit die Kinder auch mühelos den Schlittenhügel raufstapfen können, ohne ins Rutschen zu geraten.

Zusammenfassung: Checkliste für ein trockenes und warmes Schneevergnügen

Oben:

  • Sportshirt: enganliegend bevorzugt aus Fleece, Microfaser oder Polyester
  • Rollkragenshirt als wärmende Schicht aus Baumwolle
  • Fleecepullover als Wärmespeicher
  • Schijacke: atmungsaktiv, wind- und wasserdicht, mit Schneefang und Windschutzbündchen

Unten:

  • Thermostrupfhose oder lange Schiunterhose
  • Schistrümpfe bzw -socken
  • Schneehose atmungsaktiv, wind- und wasserdicht, mit Schneefang, Trägern und verstärktem Po- und Kniebereich
  • Winterstiefel: Wasserfest, warm und mit gutem Profil

Accessoires:

  • Haube, die die Ohren bedeckt, mit Fleece gefüttert
  • Schal bzw. Nackenwärmer
  • Handschuhe: Wasserdicht, verstärkt an Fingerkuppen und Handinnenfläche, mit Klettverschluss zum Engerstellen

 

Ich hoffe ihr findet bei OTTO die für euch bzw. für eure Kinder perfekte Schneekleidung und habt damit stundenlang Spaß im Schnee. Wir sind jedenfalls fündig geworden und sehr zufrieden. Nun kann der Schnee kommen. Wir freuen uns darauf.

❆ Alles Liebe Lisbeth ❆

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Über den Autor

Lisbeth
Mein Name ist Lisbeth. Ich schreibe für den Mamablog einerschreitimmer, der sich mit dem Leben mit Zwillingen bzw zwei Kindern beschäftigt. Ich selbst habe zwei Kinder die nicht mal 2 Jahre auseinander sind – keine Zwillinge, aber auch bei mir schreit einer meist immer. Wenn sich nicht alles gerade um die Kinder dreht, bastle ich gerne – für und mit den Kindern und dekoriere damit das ganze Haus. Mein Mann meint oft, wir könnten mit meinen unzähligen Ideen leicht zehn Häuser ausstatten...

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